Waldnutzung

Nachhaltige Vielfalt an Ressourcen
Seit Anbeginn nutzt der Mensch den Wald als regenerative Ressource. Warum regenerativ? Weil sich die Produkte, die der Wald zu bieten hat, bei nachhaltiger Nutzung immer wieder durch die natürlichen Entwicklungsprozesse erneuern. Und genau dieser nachhaltigen Nutzung der Waldressourcen hat sich der Landesbetrieb Forst Brandenburg verschrieben. Das bedeutet, die Bewirtschaftung des Waldes erfolgt so, dass alle Funktionen des Waldes dauerhaft gesichert werden.

Holzweg
Holz ist mit Sicherheit das bekannteste Nachhaltsprodukt des Waldes. Es besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, ist vollständig biologisch abbaubar, leicht zu bearbeiten, Kohlendioxid-neutral und wunderschön. Seine Anwendungspalette ist breit gefächert. Es begegnet uns nicht nur beim Hausbau, in Möbeln oder im Spielzeug. Es ist sowohl Brennstoff, als auch Grundstoff für die Papierherstellung.

Wildgenuss
Auch Wild kann nachhaltig genutzt werden. Wildfleisch ist fettarm, reich an Mineralien und unvergleichlich im Geschmack. Doch reduziert sich die Bewirtschaftung des Wildes nicht nur auf die Bereitstellung von hochwertigem Wildbret. Vielmehr nimmt gerade das Schalenwild eine Schlüsselstellung bei der Waldentwicklung ein. Nehmen die Wildbestände überhand, kann sich der Wald nicht mehr regenerieren, da die jungen Bäume gefressen werden. Dies wird bei der Jagd berücksichtigt.

Weiterführende Beiträge:

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    Beinahe jeder Brandenburger findet Wald toll, aber die wenigsten wissen, wie viele Arbeitsplätze die Forst- und Holzwirtschaft bietet oder wie groß der Waldanteil im eigenen Landkreis ist. Die Broschüre "Daten zu Wald und Forstwirtschaft in Brandenburg" gibt Auskunft.

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    Das Land Brandenburg verfügt als eines der waldreichsten Länder der Bundesrepublik über 1,1 Million Hektar Wald. Rund 25 Prozent, ungefähr 280.000 Hektar, stehen im Eigentum des Landes Brandenburg und werden durch die Mitarbeiter des Landesbetriebes Forst Brandenburg nachhaltig bewirtschaftet.

  • Jagd

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    Wild ist ein wesentlicher Bestandteil der heimischen Natur und ein unverzichtbarer Teil der natürlichen Umwelt. Dabei ist die nachhaltige Bewirtschaftung artenreicher und gesunder Wildbestände der heimischen Wildarten sowie die Sicherung und Verbesserung der Lebensgrundlagen des Wildes beispielhaft durchzuführen.

  • PEFC-Siegel für Brandenburgs Landeswald bestätigt

    Seit 2001 ist der gesamte Landeswald in Brandenburg auf einer Fläche von rund 255.000 Hektar nach den Richtlinien von PEFC zertifiziert. Jährlich werden die Einhaltung der Kriterien überprüft und im Rahmen eines Stichprobenverfahrens Landeswaldoberförstereien ausgewählt. Im letzten Jahr waren es Belzig, Hangelsberg, Borgsdorf, Doberlug und Peitz.

  • Pferdestärken im Wald

    Pferdearbeit hat bei der Bewirtschaftung des Waldes eine lange Tradition. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat sich durch eigenbetriebliche Vorgaben dazu bekannt, wieder verstärkt Pferde bei der Holzernte und der Bodenbearbeitung einzusetzen.

  • Zertifizierung im Wald

    Kontrollierte Nutzung

    Nach PEFC und nach FSC zertifiziertes Holz © LFB

    Mit der Zertifizierung wird Glaubwürdigkeit gegenüber einer kritischen Öffentlichkeit und Medienlandschaft geschaffen. Die Waldbesitzer erhalten überzeugende Argumentationshilfen und Waldbesucher wie auch Nachfrager von Waldprodukten die Gewissheit, dass Wälder in Brandenburg naturverträglich genutzt werden.

LFB

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Kontakt

Fachbereichsleiter Waldbau/Ökologie
Dr. Gernod Bilke

Telefon: 0331 97929321
E-Mail