Weihnachtsbäume und Schmuckreisig 2017

Angebot des Landesbetriebs Forst Brandenburg

Weihnachtsmann ol

Seit vielen Jahren wird das Weihnachtsbaumgeschäft mit dem symbolischen Schlagen des ersten Weihnachtsbaumes durch den Brandenburger Forstminister Jörg Vogelsänger gestartet.
In der Adventszeit bieten staatliche, kommunale und private Forstbetriebe Termine zum Baumschlagen an. Aber auch Schmuckreisig, Gestecke, Wildfleisch oder Kaminholz sollen an die Frau und an den Mann gebracht werden.

Das Wichtigste an den Adventsterminen ist allerdings unverkäuflich, aber gratis: Nirgendwo kommt man besser in Weihnachtsstimmung als im Wald.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bietet auch in diesem Jahr an, gemeinsam mit der Familie den Weihnachtsbaum auszusuchen und selbst die Säge anzusetzen. Forstmitarbeiter geben bei der Beschaffung von Schmuckreisig und beim Einschlagen der Weihnachtsbäume fachlichen Rat. Außerdem besteht die Möglichkeit, bereits eingeschlagene Weihnachtsbäume zu kaufen. In einigen Förstereien wird zusätzlich Kamin- und Brennholz angeboten.

Kiefer dominiert auch in diesem Jahr das märkische Weihnachtsbaumangebot

In den letzten Jahren hatten Kiefern und Schwarzkiefern mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkaufsangebot, gefolgt von Fichte und Douglasie mit etwa 30 Prozent. Die Blaufichte war mit 12 Prozent vertreten und sonstige Nadelbäume wie Tannen mit rund 8 Prozent. Die Baumartenverteilung der privaten Forstbetriebe unterscheidet sich von der des Landeswaldes, da deren Angebote oft aus speziellen Anbauten stammen. In diesem Jahr werden in erster Linie wieder Kiefern, Schwarzkiefern, Fichten und Douglasien verkauft. Die Preise schwanken je nach Baumart und Größe und können regional unterschiedlich sein.

Das Original: preiswert und frisch

Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten etwa folgende Richtwerte:

Kiefer oder Schwarzkiefer 11,00 bis 13,00 Euro
Fichte oder Douglasie 12,50 bis 14,00 Euro
Stechfichte oder Küstentanne 13,50 bis 14,50 Euro
Nordmanntanne ab 22 Euro

Bei Schmuckreisig sind pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) zu bezahlen:

Weymouthskiefer, Douglasie 7,00 Euro
Fichte 6,50 Euro

Weihnachtsbaum

Waldwirtschaft – aber natürlich
Markenzeichen des Landesforstbetriebs

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet 273.000 Hektar Landeswald, was einem Viertel der Brandenburger Waldfläche entspricht. Auch 2017 steht die Kampagne im Zeichen des von den Forstleuten gewählten Mottos „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden großflächige gleichaltrige Kulturen kaum noch angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Aus diesen Naturverjüngungen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen – jedoch in kleineren Mengen als noch in den Neunzigerjahren und manchmal nicht ganz so ebenmäßig.

„Diese Bäume sind teilweise nicht ganz gerade gewachsen, dafür aber ganz frisch und echte Brandenburger Produkte. Machen Sie sich auf in den Wald und den Weihnachtsbaumeinschlag zum Familien-Event. Ihre Kinder werden sich lange und gern daran erinnern“, empfiehlt Minister Vogelsänger.

„Eigeninitiative“ kann teuer werden

Das eigenmächtige Einschlagen von Weihnachtsbäumen ohne Erlaubnis des Waldbesitzers – egal ob staatlich oder privat – ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl, damit strafbar und kann vom Eigentümer angezeigt werden.

Baumklau © Manfred Bofinger

LFB

Logo Landesbetrieb Forst Brandenburg



"300 Jahre Nachhaltigkeit"