Fotovoltaik auf Forsthausdächern

Landesbetrieb Forst Brandenburg versorgt 50 Haushalte mit Solarstrom

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Derzeit werden mit den auf Gebäudedächern des Landesbetriebs Forst Brandenburg montierten insgesamt 13 Fotovoltaikanlagen 165.550 Kilowattstunden Elektroenergie pro Jahr erzeugt. Diese Strommenge deckt den jährlichen Bedarf von 50 Haushalten, wenn man einen Verbrauch von 3.200 Kilowattstunden je Jahr und Haushalt Elektroenergie ansetzt.


Anlagen auf Forsthausdächern sind ein Beitrag zur Energiestrategie 2020 Brandenburgs

Mit dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung vermeiden die Anlagen zudem einen Kohlendioxid-Ausstoß von 197 Kilogramm pro Jahr. Forstminister Jörg Vogelsänger hob in einem Pressegespräch hervor: „Der Beitrag des Landesbetriebs Forst Brandenburg ist ein guter Weg, Forstgebäude, die sich dafür eignen, für die Erzeugung erneuerbarer Energien zu nutzen“. Die Anlagen sind außerdem ein Beitrag zur „Energiestrategie 2020 des Landes Brandenburg“, nach der der Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 13 Prozent gesenkt werden soll. Der  Anteil der erneuerbaren Energien soll bis zum Jahr 2020 von derzeit 6,2 auf 20 Prozent am Primärenergieverbrauch gesteigert werden. „Dabei sollen vor allem Solarenergie, Biomasse und Windkraft ausgebaut bzw. in ihrer Leistung gesteigert werden“, so der Minister.

Die Landesforstverwaltung begann bereits im Jahr 2006 mit der Installation von Fotovoltaikanlagen auf Gebäudedächern. Zwei Anlagen wurden in der Service-Ein­heit Doberlug-Kirchhain installiert. Heute gibt es in diesem Bereich neun Anlagen mit einer Gesamtleistung von 86.240 Kilowattstunden pro Jahr. In der Service-Einheit Kyritz laufen zwei Anlagen mit 54.000 Kilowattstunden pro Jahr und in der Service-Einheit Eberswalde ebenfalls zwei Anlagen mit zusammen 25.310 Kilowattstunden pro Jahr.

Für die Erzeugung erneuerbarer Energien müssen keine Wälder gerodet werden

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg will künftig weitere Solar-Anlagen in Betrieb nehmen. Voraussetzung ist, dass der bauliche Zustand der Gebäude dies rechtfertigt. Zudem müssen Statik, Dachneigungswinkel und -ausrichtung sowie eine ausreichend große Dachfläche vorhanden sein. Schließlich muss eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung langfristig einen positiven Ertrag erwarten lassen.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg setzt als Sachwalter des Waldes mit den Fotovoltaikanlagen ein Zeichen, dass für Energieerzeugung keine intakten Wälder gerodet werden müssen.

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