Waldschule Am Rogge-Busch

Die Waldschule wurde am 18. Oktober 1993 im damaligen Amt für Forstwirtschaft Müllrose, als erste Waldschule in direkter Trägerschaft der Landesforstverwaltung Brandenburg, gegründet.

“Ich höre, ich vergesse. Ich sehe und höre, ich erinnere mich.
Ich sehe, höre und mache, ich verstehe.”

Konfuzius 555-473 v. Chr

Die Mitarbeiter der Einrichtung entwickelten aus diesem Motto eine eigene Waldschulphilosophie mit folgenden Zielen:

  • Sinnerfahrungsverlusten entgegenwirken
  • Wissensverluste ausgleichen
  • Zusammenhänge im Ökosystem Wald nachhaltig vermitteln
  • ökologische Bildung als umfassendes Konzept anwenden
  • eine zukunftsorientierte Wertschätzung des Waldes erreichen

Waldpädagogische Angebote sollten sich den entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Waldbesucher anpassen. Es wird eine geistige Wiederholbarkeit der Themeninhalte außerhalb des Waldes angestrebt. Vernetztes Denken in alle Lebensbereiche hinein. Der Förster ist kompetenter Partner in Sachen Wald und Forstwirtschaft.

Dank einer von der Waldschule eingerichteten Buslinie und mittlerweile zwei weiteren Buslinien besteht eine Zusammenarbeit mit 164 Schulklassen aus 36 Grundschulen.

  • 30 Grundschulen haben eine Kooperationsvereinbarung mit der Waldschule abgeschlossen.
  • 87 % der Schulklassen besuchen die Waldschule zu den halbjährlichen Programmangeboten.
  • 1 Kooperationsvertrag besteht mit dem polnischen Partner "Skola Podstawowa nr 2" aus 66-470 Kostrzyn nad Odra (Küstrin)

2 Schulklassen können in der Waldschule zeitgleich und zum selben Thema mit unterschiedlicher Didaktik betreut werden. Die Programmdauer liegt zwischen 5 Stunden und 2 Tagen.
Ca. 6.000 Gäste kommen jährlich in die Waldschule. Seit Bestehen der Waldschule bis Ende 2016 beteiligten sich 124.700 Personen an 5.500 Veranstaltungen der Waldschule.

Weitere Partner sind:
- 1 Gymnasium aus Frankfurt (Oder)
- 18 Kindertagesstätten
- 2 Oberstufenzentren
- Universität Viadrina Frankfurt/Oder mit 6 Vorlesungen zur Kinder UNI
- Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
- Klinikum Markendorf
- zahlreiche regionale Unternehmen