Tatort Wald

von Jägern und Sammlern

junge Frau in Hängematte

Ob erholungssuchend, sportlich aktiv oder auf der Jagd nach dem schönsten Naturfoto - jeder darf auf eigene Gefahr den Wald betreten. Dabei hat man sich so zu verhalten, dass der Wald so wenig wie möglich beeinträchtigt, die wirtschaftliche Nutzung nicht behindert, die Natur nicht gefährdet, geschädigt oder verschmutzt und die Erholung anderer nicht gestört wird.

Als Rotkäppchen einst dem Ratschlag des Wolfes folgte und so vom rechten Weg abkam, ahnte es nichts Böses. Wer heute einem Wolf begegnet, darf sich glücklich schätzen. Damit Sie als Besucher des Waldes nur angenehme Überaschungen erleben, gibt es einige einfache Regeln, welche im Waldgesetz des Landes Brandenburg verankert sind:

  • Sammler
    Wildblumen, Wild- und Waldfrüchte sowie Pilze können außerhalb von Naturschutzgebieten in geringen Mengen (Handstrauß, Spankorb) für den eigenen Gebrauch gepflückt bzw. gesammelt werden.
  • Campingfreunde
    Das Zelten im Wald und in der freien Landschaft bedarf der schriftlichen Gestattung des Waldbesitzers bzw. das Einverständnis des Grundstückseigentümers. Feuermachen (auch Grillen) ist nur an einer von der Forstbehörde errichteten oder genehmigten Feuerstelle erlaubt.
  • Raucher
    Waldbrände sind eine der größten Gefahren für den Brandenburger Wald. Daher besteht für Waldbesucher ganzjährig ein Rauch- und Feuerverbot.
  • Hundebesitzer
    Hunde dürfen sich im Wald nur angeleint ausführen lassen. Das gilt nicht für Jagdhunde während der Jagdausübung und für Polizeihunde.
  • Reiter
    Das Reiten und Gespannfahren ist nur auf Waldwirtschaftswegen, die von zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können und auf Waldbrandschutzstreifen zulässig.
  • Kraftfahrer
    Das Fahren mit Kraftfahrzeugen im Wald ist nur zu dessen Bewirtschaftung, zur Jagd und im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten gestattet. Dies gilt unabhängig davon, ob an den Waldzufahrten Schranken oder Hinweisschilder stehen. Weitere Ausnahmen kann der Waldbesitzer bei wichtigen Gründen zulassen.
  • Sportfreunde
    Sportliche Aktivitäten sind so auszuüben, dass andere Waldbesucher nicht beeinträchtigt oder gestört werden.
    Organisierte Sportveranstaltungen im Wald bedürfen der vorherigen Gestattung durch den Waldbesitzer sowie der Anzeige beim Landesbetrieb Forst bzw. der Naturschutzbehörde.