Waldpädagogikzertifikat im Land Brandenburg

Waldpädagogik im Aufwind

Den Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und den Mitarbeitern der Forstverwaltung wird ab dem kommenden Wintersemester die Gelegenheit gegeben, ein staatliches Zertifikat in Waldpädagogik zu erwerben.

Die Vereinbarung darüber ist am 24.02.2011 im Hörsaal des Wilhelm-Pfeil-Auditoriums auf dem Waldcampus unterzeichnet worden – unter dem Beifall von mehr als 200 Forstbeschäftigten, Waldbesitzern und Unternehmern, die der Einladung zum sechsten Eberswalder Winterkolloquium des Landeskompetenzzentrums Forst gefolgt waren. Mit der Tagung wurde der Umstand gewürdigt, dass das forstliche Versuchswesen in Eberswalde seit 140 Jahren besteht und Maßstäbe bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung setzt.

Das Dokument, das die enge Zusammenarbeit von Hochschule und Forst für die studentische und berufliche Qualifizierung bei der Waldpädagogik besiegelt, trägt vier Unterschriften: die von Hubertus Kraut, dem Direktor des Landesbetriebes Forst, dessen Abteilungsleiter Ralf Rüthnick, Hochschul-Präsident Wilhelm-Günther Vahrson und Martin Guericke, Dekan des Fachbereiches Wald und Umwelt.

Die zusätzliche Ausbildung umfasse alle den Lebensraum Wald betreffenden Lernprozesse, erläuterte Thomas Simon, Mitarbeiter des Landesbetriebes und Leiter des Wald-Solar-Heims. „Wer das Zertifikat anstrebt, hat einen anspruchsvollen Weg zu absolvieren“, hob Thomas Simon am Rande der Tagung hervor.


(gekürzter Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 24.02.11, Sven Klamann)

Letzte Aktualisierung: 20.08.2013

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