Zertifizierung im Wald

Kontrollierte Nutzung

Nach PEFC und nach FSC zertifiziertes Holz © LFB

Das Stichwort „Zertifizierung“ ist heute in jedem Bereich des Lebens zu finden, meist verbunden mit Logos, wie z. B. „Grüner Punkt“ oder „Blauer Engel“. Durch Zertifizierung, das heißt eine unabhängige Begutachtung durch Dritte, können Produkte, Produktionsmethoden oder auch Produktketten vom Erzeuger bis zum Endverbraucher erfasst und dokumentiert werden. Die Einhaltung der jeweiligen Standards wird dabei regelmäßig durch unabhängige Kontrollen sichergestellt.

Für Wälder kann die Zertifizierung beispielsweise sicherstellen und dokumentieren

  • die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung
  • den boden- und umweltschonenden Technikeinsatz
  • die Erhaltung der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt (Biodiversität)
  • die Einhaltung von Sozialstandards für die im Forst beschäftigten Menschen.

Damit wird Glaubwürdigkeit gegenüber einer kritischen Öffentlichkeit und Medienlandschaft geschaffen. Die Waldbesitzer erhalten überzeugende Argumentationshilfen und Waldbesucher wie auch Nachfrager von Waldprodukten die Gewissheit, dass Wälder in Brandenburg naturverträglich genutzt werden.

Die Waldbesitzer in Deutschland haben sich mittlerweile mehrheitlich zertifizieren lassen, bei Kosten von deutlich unter 20 Cent je Hektar jährlich. Die betrieblichen Belastungen sind daher gegenüber den Vorteilen zu vernachlässigen.

Neben dem flächenmäßig für Brandenburg bedeutendsten System PEFC sind dabei FSC und das Naturland-Zertifikat vertreten. Der Landeswald Brandenburgs ist vollständig nach PEFC zertifiziert; darüber hinaus in einzelnen Schutzgebieten und Oberförstereien zusätzlich nach FSC.

Einen Überblick über Verfahren, Kosten, Antragstellung und Ablauf einer Zertifizierung kann jede Forstdienststelle geben.

 

LFB

Logo Landesbetrieb Forst Brandenburg

Kontakt

Claus-Rüdiger Seliger
Geschäftsstelle
Regionale PEFC-Arbeitsgruppe
Schlosshof 1
15868 Lieberose
Tel.: 033671 2105
E-Mail


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