Informationen zur Landeswaldoberförsterei Steinförde

Oberförsterei Steinförde GebäudeDie Landeswaldoberförsterei Steinförde befindet sich im Norden Brandenburgs mit einer Gesamtbetriebsfläche von ca. 21.400 ha, davon sind ca. 19.500 ha bewirtschaftbarer Wald verteilt auf 12 Forstreviere. Die im Verantwortungsbereich der Landeswaldoberförsterei Steinförde liegenden Waldflächen erstrecken sich über ca. 40 km, von Flecken Zechlin im Westen, Landkreis Ostprignitz-Ruppin über Fürstenberg (H.), Landkreis Oberhavel bis Densow nahe Lychen im Osten, Landkreis Uckermark. Im Norden wird die Oberförstereigrenze durch die Mecklenburgische Landesgrenze und im Süden durch das Mühlenfließ bei Schulzendorf und den Welsengraben nahe Gransee gebildet. Das Gebiet der Landeswaldoberförsterei ist geprägt durch die typischen Landschaftselemente der Weichselvereisung – End- und Grundmoränen, Sander, vermoorte Flächen und Abflussrinnen. Eingebettet in diese attraktive Landschaft sind eine Vielzahl an Seen, wie der Stechlinsee, das Rheinsberger Seen- sowie das Fürstenberger Seen- und Havelgebiet.

Baumartenzusammensetzung SteinfördeNeues Fenster: Bild vergrößernAls Besonderheit stellt sich für das Land Brandenburg der hohe Laubholzanteil in den Waldbeständen dar. Bei den Standorten dominieren die mittleren Standorte (M) mit ca. 55 %, gefolgt von ziemlich armen (Z) Standorten mit ca. 29 % und den kräftigen Standorten (K) mit ca. 16 %. Eine untergeordnete Rolle spielen die armen (A) bzw. reichen Standorte (R) mit jeweils 0,2 %. Der durchschnittliche jährliche Holzeinschlag liegt bei etwa 4,7 Efm/ha/Jahr, bei einem Zuwachs von ca. 8,9 Efm/ha/Jahr, davon etwa 3,8 Efm/ha/Jahr Nadel- und 0,9 Efm/ha/Jahr Laubholz.

Jagd in der Landeswaldoberförsterei Steinförde
Die Jagd in der Landeswaldoberförsterei Steinförde wird vorbildlich und nachhaltig im Rahmen der gültigen Rechtsvorschriften sowie im Sinne des Zustandes des Waldes durchgeführt. Eine Verjüngung und Erziehung standortgerechter, stabiler Mischbestände ohne Schutzmaßnahmen gegen Wildschäden wird dadurch ermöglicht. Sie trägt somit zur Senkung der Schäden am Wald und zur Erfüllung aller Waldfunktionen bei.
Die Jagd in Landeswaldoberförsterei orientiert sich an ökologischen und wildbiologischen Grundsätzen, neuesten Erkenntnissen der Jagdpraxis, Werten des Tierschutzes und Erfordernissen der Lebensmittelhygiene.
Die Landeswaldoberförsterei Steinförde übt die Jagd auf rund 20.000 ha selbst aus. Die Jagdflächen befinden sich fast ausschließlich im Wald. Die vorkommenden Schalenwildarten sind Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild. Sie werden auf der Einzeljagd und auf Bewegungsjagden erlegt. Jagdgäste werden an der Jagd beteiligt. Eine Voraussetzung für eine tierschutzgerechte und erfolgreiche Jagd ist der Einsatz brauchbarer Jagdhunde. Dieser wird durch besondere Angebote für Jagdhundeführer gefördert.

Angebote (Preise auf Anfrage):

  • Wald-/Jagdurlaub in der Hütte am Nehmitzsee
  • Jagdmöglichkeiten (Begehungsscheine, Einzelabschüsse, Teilnahme an Bewegungsjagden)
  • Wildbret
  • Brennholz in Selbstwerbung

LFB

Logo Landesbetrieb Forst Brandenburg

Anlagen


Landeswaldoberförstereien