Wildschäden erfassen und vorbeugen

Wildtiere gehören zum Ökosystem Wald. Sie üben durch Beäsen der Bodenvegetation, durch Verbeißen der Waldverjüngung sowie auf die weitere Entwicklung der Waldbäume in der Jugendphase durch Schälen, Fegen oder Schlagen natürlichen Einfluss auf die Waldentwicklung aus. Die Wildbewirtschaftung ist nach dem Landeswaldgesetz Brandenburgs auf den Vorrang gesunder und artenreicher Waldbestände zur Sicherung der Funktionen des Waldes auszurichten. Somit dient die Regulierung zu starker Einflussnahme des Wildes auf die Waldvegetation in der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft dem ausgewogenen Verhältnis des Wildbestandes zu seinen Lebensgrundlagen innerhalb des Ökosystems Wald.

Rehwild


Zu den integrierten Maßnahmen zur Wildschadensvorbeugung gehören:

  • Wildbestandsregulierung (primäre Bedeutung) durch Synchronisierung der Bejagung mit waldbaulichen Maßnahmen und Zielen
  • Gewährleistung der typischen Verhaltens- und Lebensweisen des Wildes
  • Einflussnahme auf naturnahe Äsungsverhältnisse
  • Ablenkungsmaßnahmen sowie
  • Verschiedene waldbauliche Technologien zur Wildschadensabwehr

LFB

Logo Landesbetrieb Forst Brandenburg

Kontakt

LFE mit Forschungsstelle für Wildökologie und Jagdwirtschaft
Dr. Kornelia Dobiáš
Tel.: 03334 2759159