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Der mobile Fallenfang als wirksame Methode zur Reduzierung von Schwarzwildpopulationen

Der Fallenfang von Schalenwild ist in der Regel kein Instrument der konventionellen Jagddurchführung. Unter den Bedingungen gesunder Wildbestände, tragbarer Wilddichten und Verhältnissen in der freien Wildbahn, die eine Bejagung ermöglichen, wird der Fallenfang von Schalenwild wissenschaftlichen Untersuchungen bzw. der Bewältigung von Problemen in befriedeten bzw. sicherheitsproblematischen Bereichen vorbehalten bleiben. Die verantwortungsbewusste und effiziente Durchführung der Fallenjagd auf Schwarzwild ist in Brandenburg genehmigungspflichtig und erfordert ein hohes Maß an praktischen handwerklichen Fertigkeiten und, wie auch bei der Jagd mit der Waffe, eine tierschutzgerechte Verfahrensweise. Grundsätzlich hängt der Fangerfolg von der Auswahl des Fallenstandortes, der Sorgfalt bei der Fangmontage und der Qualifikation des Fängers ab. Mit zunehmender Fangerfahrung werden die Arbeitsabläufe schneller, sicherer und der passionierte Fänger erkennt sehr schnell, dass der Fang von Schwarzwild dem Anspruch an das handwerkliche Können dem bei der Jagd mit der Waffe in nichts nachsteht.