Förderung Vertragsnaturschutz und Extremwettereignisse

  • Allgemeine Informationen Aktuelles, Hinweise

    Die Richtlinie ist seit dem 6. August 2019 in Kraft. Sie basiert auf dem Bundesrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ Teil Forsten.
    Das Land gewährt Zuwendungen für nachfolgende Maßnahmebereiche:

    • Maßnahmebereich I - Vertragsnaturschutz im Wald (NSW)
    • Maßnahmebereich II - Vorhaben zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald (BEW)

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich I richtet sich auf den Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung von Lebensräumen und dienen der Umsetzung von Natura 2000 (FFH-Richtlinie). Förderkulisse sind die Flächen der erfassten und bewerteten Lebensraumtypen, insbesondere innerhalb der FFH- Gebiete. Fördergegenstände sind:

    • Erhalt von stehendem und/oder liegendem Totholz
    • Erhalt von Alt- und Biotopbäumen
    • Förderung des guten (B) oder hervorragenden (A) Erhaltungsgrades
    • Anlage und / oder Pflege eines Krautsaumes
    • Vollständige Entnahme gebietsfremder Gehölze in Waldlebensraumtypen
    • Dauerhafter Nutzungsverzicht auf Waldlebensraumtypenflächen

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich II ist auf Schadereignisse im Wald gerichtet, die durch Extremwettereignisse verursacht wurden. Fördergegenstände sind:

    • Aufarbeitung des Kalamitätsholzes
    • Entrindung befallenen Rundholzes
    • Beseitigung des bruttauglichen Restmaterials
    • Schutz von Holzpoltern mit Polterschutznetzen
    • Polterbehandlung mit Insektiziden
    • Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Anlage von Waldbrandwundstreifen
    • Munitionssondierung zur Vorbereitung der Anlage und Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Aviotechnische Behandlung großflächiger Insektenkalamitäten

    Auswahltermin
    Anträge können laufend gestellt werden. Frist für den Eingang eines Antrages ist der 1. September eines Jahres. Dieser Termin wird in 2019 ausgesetzt. Anträge, die nach dem 1. September 2019 eingehen, werden mindestens für den 1. September des Folgejahres als gestellt gewertet.

    Wichtige Hinweise
    Die Förderkulisse für Vorhaben im Maßnahmenbereich I ist aus dem Kartendienst des Geoportals Forst Brandenburg (www.brandenburg-forst.de) zu entnehmen (wird kurzfristig zur Verfügung gestellt). Der Erfassungsbeleg für Alt/Biotopbäume/Totholz bedarf der Bestätigung der unteren Forstbehörde.
    Für die auf die Beseitigung von Schadholz gerichteten Fördergegenstände wird ein vorzeitiger Vorhabenbeginn bereits mit Posteingangsbestätigung des Antrages genehmigt. Dem Antrag ist ein Votum der örtlich zuständigen Oberförsterei über Art und Ausmaß des Schadens beizufügen.

    Die örtlich zuständigen Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg sowie das Team der Bewilligungsbehörde Forst stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.
    https://forst.brandenburg.de/lfb/de/struktur/oberfoerstereien-behoerde/

    Die Richtlinie ist seit dem 6. August 2019 in Kraft. Sie basiert auf dem Bundesrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ Teil Forsten.
    Das Land gewährt Zuwendungen für nachfolgende Maßnahmebereiche:

    • Maßnahmebereich I - Vertragsnaturschutz im Wald (NSW)
    • Maßnahmebereich II - Vorhaben zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald (BEW)

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich I richtet sich auf den Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung von Lebensräumen und dienen der Umsetzung von Natura 2000 (FFH-Richtlinie). Förderkulisse sind die Flächen der erfassten und bewerteten Lebensraumtypen, insbesondere innerhalb der FFH- Gebiete. Fördergegenstände sind:

    • Erhalt von stehendem und/oder liegendem Totholz
    • Erhalt von Alt- und Biotopbäumen
    • Förderung des guten (B) oder hervorragenden (A) Erhaltungsgrades
    • Anlage und / oder Pflege eines Krautsaumes
    • Vollständige Entnahme gebietsfremder Gehölze in Waldlebensraumtypen
    • Dauerhafter Nutzungsverzicht auf Waldlebensraumtypenflächen

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich II ist auf Schadereignisse im Wald gerichtet, die durch Extremwettereignisse verursacht wurden. Fördergegenstände sind:

    • Aufarbeitung des Kalamitätsholzes
    • Entrindung befallenen Rundholzes
    • Beseitigung des bruttauglichen Restmaterials
    • Schutz von Holzpoltern mit Polterschutznetzen
    • Polterbehandlung mit Insektiziden
    • Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Anlage von Waldbrandwundstreifen
    • Munitionssondierung zur Vorbereitung der Anlage und Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Aviotechnische Behandlung großflächiger Insektenkalamitäten

    Auswahltermin
    Anträge können laufend gestellt werden. Frist für den Eingang eines Antrages ist der 1. September eines Jahres. Dieser Termin wird in 2019 ausgesetzt. Anträge, die nach dem 1. September 2019 eingehen, werden mindestens für den 1. September des Folgejahres als gestellt gewertet.

    Wichtige Hinweise
    Die Förderkulisse für Vorhaben im Maßnahmenbereich I ist aus dem Kartendienst des Geoportals Forst Brandenburg (www.brandenburg-forst.de) zu entnehmen (wird kurzfristig zur Verfügung gestellt). Der Erfassungsbeleg für Alt/Biotopbäume/Totholz bedarf der Bestätigung der unteren Forstbehörde.
    Für die auf die Beseitigung von Schadholz gerichteten Fördergegenstände wird ein vorzeitiger Vorhabenbeginn bereits mit Posteingangsbestätigung des Antrages genehmigt. Dem Antrag ist ein Votum der örtlich zuständigen Oberförsterei über Art und Ausmaß des Schadens beizufügen.

    Die örtlich zuständigen Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg sowie das Team der Bewilligungsbehörde Forst stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.
    https://forst.brandenburg.de/lfb/de/struktur/oberfoerstereien-behoerde/

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  • Besondere Nebenbestimmungen

    Besondere Nebenbestimmungen folgen demnächst

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