Oberförsterei Baruth

Anschrift: Ernst-Thälmann-Platz 3a, 15837 Baruth/ Mark
Telefon: 033704 706900  E-Mail   Fax: 033704 67241

Funktion Name, E-Mail Telefon Mobil
Leiter Heiko Fritzsche 033704 706902 0172 3144012
Funktionsförster Dennis Walter 033704 706906 0172 3143527
Bürosachbearbeiterin Ines Bernebe 033704 706900
zugeordnete Reviere
Name, E-Mail Telefon Mobil
Wunder Ute Wagner 033704 67217 0172 3144018
Merzdorf Thoralf Lau 033746 72205 0162 2583076
Stülpe Ingo Richter 033733 50301 0172 3144017
Luckenwalde Vertretung Revier Stülpe
Märtensmühle Vertretung Revier Kemnitz
Kemnitz Bärbel Kuhlbrodt 033734 50241 0162 2583083
Glashütte Sylvia Ebell 033704 67769 0162 2583080
Waldpädagogische Einrichtung
Grüner Lernort
Erlebniswelt Naturstoff Holz
Reimund Ebert 033704 706904 0162 2059481

  • weitere Informationen zur Oberförsterei

    Die Oberförsterei Baruth, gelegen im Landkreis Teltow-Fläming, hat eine Ost-West-Ausdehnung von 49 Kilometer sowie eine Nord-Süd-Ausdehnung von 24 Kilometer. Zum Territorium gehören die Großgemeinde Nuthe-Urstromtal sowie die Städte Baruth und Luckenwalde.

    Naturräumlich wird die Fläche dem Fläming und den Mittelbrandenburgischen Platten und Niederungen zugeordnet. Die Oberförsterei wird in ihrer gesamten Ost-West-Ausdehnung vom Baruther Urstromtal durchquert; östlich schließt sich der Spreewald an, süd-westlich der Niedere Fläming.

    Die standörtlichen Verhältnisse sind sehr differenziert. Der typische Urstromtal-Charakter, ähnlich dem Spreewald, wird durch höhere Urstromtalterrassen zwischen Baruth und Luckenwalde sowie ausgedehnte Dünenfelder überlagert, so dass die Waldflächen eher von trockeneren Kiefernforsten dominiert werden. Besonders interessant ist das Naturschutzgebiet Heidehof-Golmberg. Durch die teilweise über 100-jährige militärische Nutzung sind deutschlandweit einzigartige Binnendünen entstanden. Im Vergleich dazu dokumentiert das Naturschutzgebiet Schöbendorfer Busch anhand seiner Vegetation die Strukturvielfalt der ursprünglich hier vorherrschenden Laubmischwälder. Neben zahlreichen Gräben und Fließen wird die Oberförsterei bei Luckenwalde von der Nuthe durchquert sowie im Osten von der Dahme tangiert. Größere Wasserflächen bilden die Seen bei Dobbrikow und der Holbecker See.

    Die Waldfläche der Oberförsterei Baruth beläuft sich auf zirka 38.000 Hektar, wovon die Privatwaldflächen mit 23.500 Hektar den Hauptanteil einnehmen. Beratung und Anleitung der Waldbesitzer sowie waldbezogene Umweltbildung an der waldpädagogischen Einrichtung bilden die Schwerpunktaufgaben.

    Brandenburger Forstwoche mit Tradition
    Seit 1999 lädt die Oberförsterei jeweils im September zur Brandenburger Forstwoche ein. Bei verschiedenen Aktionen erfahren die Schülerinnen und Schüler rund um das Museumsdorf Baruther Glashütte näheres über die Waldnutzung sowie über historische Handwerksberufe.

    Auch außerhalb der Forstwoche lohnt sich ein Besuch der Glashütte mit ihrer 300 Jahre alten Tradition, ebenso ein Besuch der zahlreichen im Museumsdorf angesiedelten Kunsthandwerker. Mit dem „Wildpark Johannismühle“ und dem „Fläming Skate“ gibt es weitere touristische Anziehungspunkte.

    Die Oberförsterei Baruth, gelegen im Landkreis Teltow-Fläming, hat eine Ost-West-Ausdehnung von 49 Kilometer sowie eine Nord-Süd-Ausdehnung von 24 Kilometer. Zum Territorium gehören die Großgemeinde Nuthe-Urstromtal sowie die Städte Baruth und Luckenwalde.

    Naturräumlich wird die Fläche dem Fläming und den Mittelbrandenburgischen Platten und Niederungen zugeordnet. Die Oberförsterei wird in ihrer gesamten Ost-West-Ausdehnung vom Baruther Urstromtal durchquert; östlich schließt sich der Spreewald an, süd-westlich der Niedere Fläming.

    Die standörtlichen Verhältnisse sind sehr differenziert. Der typische Urstromtal-Charakter, ähnlich dem Spreewald, wird durch höhere Urstromtalterrassen zwischen Baruth und Luckenwalde sowie ausgedehnte Dünenfelder überlagert, so dass die Waldflächen eher von trockeneren Kiefernforsten dominiert werden. Besonders interessant ist das Naturschutzgebiet Heidehof-Golmberg. Durch die teilweise über 100-jährige militärische Nutzung sind deutschlandweit einzigartige Binnendünen entstanden. Im Vergleich dazu dokumentiert das Naturschutzgebiet Schöbendorfer Busch anhand seiner Vegetation die Strukturvielfalt der ursprünglich hier vorherrschenden Laubmischwälder. Neben zahlreichen Gräben und Fließen wird die Oberförsterei bei Luckenwalde von der Nuthe durchquert sowie im Osten von der Dahme tangiert. Größere Wasserflächen bilden die Seen bei Dobbrikow und der Holbecker See.

    Die Waldfläche der Oberförsterei Baruth beläuft sich auf zirka 38.000 Hektar, wovon die Privatwaldflächen mit 23.500 Hektar den Hauptanteil einnehmen. Beratung und Anleitung der Waldbesitzer sowie waldbezogene Umweltbildung an der waldpädagogischen Einrichtung bilden die Schwerpunktaufgaben.

    Brandenburger Forstwoche mit Tradition
    Seit 1999 lädt die Oberförsterei jeweils im September zur Brandenburger Forstwoche ein. Bei verschiedenen Aktionen erfahren die Schülerinnen und Schüler rund um das Museumsdorf Baruther Glashütte näheres über die Waldnutzung sowie über historische Handwerksberufe.

    Auch außerhalb der Forstwoche lohnt sich ein Besuch der Glashütte mit ihrer 300 Jahre alten Tradition, ebenso ein Besuch der zahlreichen im Museumsdorf angesiedelten Kunsthandwerker. Mit dem „Wildpark Johannismühle“ und dem „Fläming Skate“ gibt es weitere touristische Anziehungspunkte.