Landeswaldoberförsterei Chorin

Anschrift: Amt Chorin 11, 16230 Chorin
Telefon: 033366 206  E-Mail   Fax: 033366 53924

Bereich Funktion, Name, E-Mail Telefon Mobil
Leitung Leiter
Eberhard Luft
033366 530030 0172 3143865
Vergabe Technik Funktionsförster
Dr. Lubomir Blasko
03334 3869913 0172 3143866
Holzvermarktung Funktionsförster
Jörg Argow
033366 530022 0172 3143860
Holzvermarktung Funktionsförster
Jens Kunz
033366 53083 0172 3972383
Holzvermarktung Funktionsförster
Friedemann Heims
033366 530020 0173 5308451
Waldbau/ Waldschutz Funktionsförster
Guido Brunsch
033366 530018 0162 2104288
Waldbau/ Waldschutz Funktionsförster
Sven Gaulke
033366 53085 0162 2031159
Waldbau/ Waldschutz Bürosachbearbeiterin
Iris Wever
033366 206
Nachhaltige Nutzung Bürosachbearbeiterin
Annett Halw
033366 206
Koordinator Forstwirtschaftsmeister
Roland Petzel
033366 53084 0162 2446456
Koordinator Forstwirtschaftsmeister
Udo Florenkowsky
033366 53084 0174 9448609
zugeordnete Reviere Revierleiter/in, E-Mail Telefon Mobil
Melchow Thomas Winterfeldt 03334 32963 0172 3279653
Schönholz Ines Glötzel-Simon 03337 451686 0172 3143871
Finowtal Katrin Schneider 03337 2087 0172 3143859
Eiserbude Ingo Helbig 03337 450301 0172 3143864
Spechthausen Albrecht Opitz 03334 382925 0172 3143870
Heegermühle Karsten Bender 03334 32087 0172 3143856
Senftenthal Jan Lorenz 033366 204 0162 2446504
Kahlenberg Volkmar Ebert 03334 3869909 0172 3143869
Chorin Dietmar Discher 033366 434 0162 2446473
Maienpfuhl Matthias Köller 033362 256 0162 2446498
Theerofen Stefan Kruppke 033366 205 0172 3143861
Breitefenn Martin Krüger 033369 380 0172 3938743
Bralitz Rico Goyke 03344 1509033 0172 3143858
Sonnenburg Ulf Nösel 03344 2852 0174 9448690

weitere Informationen zur Landeswaldoberförsterei


  • Geschichte, Geologie und Naturausstattung

    Im Nord-Osten Brandenburgs in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland befindet sich die Landeswald-Oberförsterei Chorin, deren Waldflächen um die Städte Eberswalde, Oderberg und Bad Freienwalde liegen. 19.400 Hektar Landeswald sind auf 14 Reviere mit einer Durchschnittsgröße von 1.385 Hektar aufgeteilt.

    Geschichte
    Bei den Waldflächen handelt es sich um alten königlich-preußischen Waldbesitz und um Klosterbesitz. 1880 entstand die Oberförsterei Chorin und hat seitdem ihren Sitz im Kloster Chorin. Bis etwa 1800 waren die Wälder vielerorts ausgeplündert und ab 1830 begannen Eberswalder und Choriner Forstleute wie Pfeil, Bando, Kienitz, Möller und Dengler mit der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.

    Geologie und Naturausstattung
    Die Landschaft wurde eiszeitlich durch die Weichselvereisung geformt. Alle Formen der glazialen Serie, wie Grundmoräne, Endmoräne, Urstromtal und Sander sind vorhanden und besonders ausgeprägt. Bodenkundlich herrschen hier überdurchschnittliche Wachstumsbedingungen für viele Baumarten. Während im Choriner und Bad Freienwalder Raum auf der Grund- und Endmoräne kräftige Standorte vorherrschen, sind auf der Grundmoräne und den Talsanden im Eberswalde-Finowtaler Raum nur mittlere und ziemlich arme Standorte zu finden.

    In der Baumarten-Verteilung dominiert die Kiefer, aber auch Rot-Buche und Eichen sind wichtige Wirtschaftsbaumarten. Eine wertvolle fremdländische Wirtschaftsbaumart ist die Douglasie. Hinzu kommt eine Vielzahl von weiteren Baumarten, insbesondere sind die Wälder um Eberswalde bekannt für ihren wissenschaftlichen Fremdländeranbau. Dieser wurde vor über 100 Jahren durch Danckelmann und Schwappach begonnen. Heute sind diese Versuchsflächen wertvolle wissenschaftliche Schätze bei der Erforschung des Klimawandels.

    Sieht man sich die Verteilung der Bestandeszustands-Typen an, verringert sich die Dominanz der Kiefer. Die Altersklassenverteilung zeigt ein ausgewogenes Verhältnis, wenn der Unterstand mit berücksichtigt wird.

    Downloads

    Im Nord-Osten Brandenburgs in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland befindet sich die Landeswald-Oberförsterei Chorin, deren Waldflächen um die Städte Eberswalde, Oderberg und Bad Freienwalde liegen. 19.400 Hektar Landeswald sind auf 14 Reviere mit einer Durchschnittsgröße von 1.385 Hektar aufgeteilt.

    Geschichte
    Bei den Waldflächen handelt es sich um alten königlich-preußischen Waldbesitz und um Klosterbesitz. 1880 entstand die Oberförsterei Chorin und hat seitdem ihren Sitz im Kloster Chorin. Bis etwa 1800 waren die Wälder vielerorts ausgeplündert und ab 1830 begannen Eberswalder und Choriner Forstleute wie Pfeil, Bando, Kienitz, Möller und Dengler mit der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.

    Geologie und Naturausstattung
    Die Landschaft wurde eiszeitlich durch die Weichselvereisung geformt. Alle Formen der glazialen Serie, wie Grundmoräne, Endmoräne, Urstromtal und Sander sind vorhanden und besonders ausgeprägt. Bodenkundlich herrschen hier überdurchschnittliche Wachstumsbedingungen für viele Baumarten. Während im Choriner und Bad Freienwalder Raum auf der Grund- und Endmoräne kräftige Standorte vorherrschen, sind auf der Grundmoräne und den Talsanden im Eberswalde-Finowtaler Raum nur mittlere und ziemlich arme Standorte zu finden.

    In der Baumarten-Verteilung dominiert die Kiefer, aber auch Rot-Buche und Eichen sind wichtige Wirtschaftsbaumarten. Eine wertvolle fremdländische Wirtschaftsbaumart ist die Douglasie. Hinzu kommt eine Vielzahl von weiteren Baumarten, insbesondere sind die Wälder um Eberswalde bekannt für ihren wissenschaftlichen Fremdländeranbau. Dieser wurde vor über 100 Jahren durch Danckelmann und Schwappach begonnen. Heute sind diese Versuchsflächen wertvolle wissenschaftliche Schätze bei der Erforschung des Klimawandels.

    Sieht man sich die Verteilung der Bestandeszustands-Typen an, verringert sich die Dominanz der Kiefer. Die Altersklassenverteilung zeigt ein ausgewogenes Verhältnis, wenn der Unterstand mit berücksichtigt wird.

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  • Waldnutzung, Naturschutz, Jagd

    Eine Hauptaufgabe und eine wichtige Einnahmequelle ist die Bereitstellung von Rohholz für die Holzindustrie. Jährlich werden in der Oberförsterei zirka 80.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Das entspricht einem Hiebssatz von 4,8 Erntefestmeter pro Jahr und Hektar. Demgegenüber steht ein Zuwachs von 13.500 Erntefestmeter pro Jahr. Ziele des Holzeinschlages sind neben der Bereitstellung von Rohholz, die Pflege von jungen und mittelalten Beständen, die Vorbereitung von überwiegend älteren Beständen für die Verjüngung durch Pflanzung, Saat und Naturverjüngung sowie die Vorbereitung für den Waldumbau von Nadelholzreinbeständen in Mischbestände mit Traubeneiche oder Rotbuche.

    Bei der Holzernte und der Verjüngung der Bestände wird auf Kahlschläge verzichtet und alle Maßnahmen werden entsprechend den Kriterien der PEFC-Zertifizierung durchgeführt. Große Bereiche der Waldflächen der Landeswaldoberförsterei Chorin liegen im Naturpark Barnim und im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, mit denen es eine enge und gute Zusammenarbeit gibt. Horstschutz von Seeadler, Fischadler, Kranich, Schwarzstorch und Baumfalke, Biotoppflege für die Europäische Sumpfschildkröte, Glattnatter und viele Fledermausarten sowie Moorschutz und die Erhaltung und Förderung von Alt- und Totholz sind nur einige der wichtigen Arbeiten. Im Jahr 1907 wurde im Revier Chorin das Naturschutzgebiet Plagefenn eingerichtet. Das Moorgebiet Plagefenn ist heute das älteste Naturschutzgebiet Brandenburgs.

    Die Jagdfläche der Landeswaloberförsterei Chorin beträgt 18.700 Hektar, davon sind 16.886 Hektar Wald. Die Fläche ist in sieben Verwaltungsjagdbezirken untergliedert. Als Standwild kommt das Rot-, Dam-, Reh und Schwarzwild vor. Jährlich werden ca. 200 Stück Rotwild, 10 Stück Damwild, 700 Stück Rehwild und 600 Stück Schwarzwild erlegt. An den Abschüssen beteiligen sich etwa 180 Jäger. Ein erheblicher Teil der jährlichen Strecke wird durch 20 bis 25 Gesellschaftsjagden realisiert, auch mit der Hilfe von zahlenden Jagdgästen.

    Eine Hauptaufgabe und eine wichtige Einnahmequelle ist die Bereitstellung von Rohholz für die Holzindustrie. Jährlich werden in der Oberförsterei zirka 80.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Das entspricht einem Hiebssatz von 4,8 Erntefestmeter pro Jahr und Hektar. Demgegenüber steht ein Zuwachs von 13.500 Erntefestmeter pro Jahr. Ziele des Holzeinschlages sind neben der Bereitstellung von Rohholz, die Pflege von jungen und mittelalten Beständen, die Vorbereitung von überwiegend älteren Beständen für die Verjüngung durch Pflanzung, Saat und Naturverjüngung sowie die Vorbereitung für den Waldumbau von Nadelholzreinbeständen in Mischbestände mit Traubeneiche oder Rotbuche.

    Bei der Holzernte und der Verjüngung der Bestände wird auf Kahlschläge verzichtet und alle Maßnahmen werden entsprechend den Kriterien der PEFC-Zertifizierung durchgeführt. Große Bereiche der Waldflächen der Landeswaldoberförsterei Chorin liegen im Naturpark Barnim und im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, mit denen es eine enge und gute Zusammenarbeit gibt. Horstschutz von Seeadler, Fischadler, Kranich, Schwarzstorch und Baumfalke, Biotoppflege für die Europäische Sumpfschildkröte, Glattnatter und viele Fledermausarten sowie Moorschutz und die Erhaltung und Förderung von Alt- und Totholz sind nur einige der wichtigen Arbeiten. Im Jahr 1907 wurde im Revier Chorin das Naturschutzgebiet Plagefenn eingerichtet. Das Moorgebiet Plagefenn ist heute das älteste Naturschutzgebiet Brandenburgs.

    Die Jagdfläche der Landeswaloberförsterei Chorin beträgt 18.700 Hektar, davon sind 16.886 Hektar Wald. Die Fläche ist in sieben Verwaltungsjagdbezirken untergliedert. Als Standwild kommt das Rot-, Dam-, Reh und Schwarzwild vor. Jährlich werden ca. 200 Stück Rotwild, 10 Stück Damwild, 700 Stück Rehwild und 600 Stück Schwarzwild erlegt. An den Abschüssen beteiligen sich etwa 180 Jäger. Ein erheblicher Teil der jährlichen Strecke wird durch 20 bis 25 Gesellschaftsjagden realisiert, auch mit der Hilfe von zahlenden Jagdgästen.

  • Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen für Dritte

    Die Mitarbeiter der Landeswaldoberförsterei Chorin arbeiten mit dem Wald-Solar-Heim Eberswalde auf den Gebieten der Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Es gibt zahlreiche Kooperationsverträge zwischen den Revieren und Schulen im Landkreis Barnim, z. B. Revier Melchow und der Grundschule Finow und Förderschule Eberswalde. Es handelt sich um Zeugnisübergaben im Wald, Försterwanderungen oder Biotopmaßnahmen.
    Im Kloster Chorin, Sitz der Landeswaldoberförsterei Chorin, finden jährlich mehrere, auch mit der Unterstützung des Forstpersonals, öffentliche Veranstaltungen für alle Altersgruppen statt. In der Klosterumgebung befindet sich der Naturlehrpfad Weinberg-Rundweg mit einer Länge von 1,8 km mit Erläuterungen zur Landschaftsentstehung, Geschichte, Bestockung und Bodengruben und mit schönen Aussichten in die Landschaft, sowie zwei weitere Rundwege (Karpfenteich- Bullenwiese und Amtssee) mit Start und Ziel am Kloster Chorin.

    Mit unserem betriebseigenen mobilen Sägewerk Wood-Mizer LT 40 können wir auch in geringen Umfang verschiedene Holzsortimente herstellen und an Kleinkunden verkaufen. Angeboten werden die Baumarten Kiefer, Lärche, Douglasie, Fichte und Eiche. Für den Privat- und Kommunalwald bieten wir bei Bedarf mit unserer Technik kleinere Leistungen wie Wegeinstandsetzungs-Maßnahmen, Pflügen von Waldbrandstreifen, Mähen und Transportleistungen an. Während der Aufforstungszeiten im Frühjahr und Herbst besteht die Möglichkeit in unserer Baumschule Pflanzen für den privaten Gebrauch zu erwerben. Brennholz in Selbstwerbung verkaufen die Reviere direkt, Anfragen sind an die örtlich zuständigen Revierförster zu richten.

    Die Mitarbeiter der Landeswaldoberförsterei Chorin arbeiten mit dem Wald-Solar-Heim Eberswalde auf den Gebieten der Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Es gibt zahlreiche Kooperationsverträge zwischen den Revieren und Schulen im Landkreis Barnim, z. B. Revier Melchow und der Grundschule Finow und Förderschule Eberswalde. Es handelt sich um Zeugnisübergaben im Wald, Försterwanderungen oder Biotopmaßnahmen.
    Im Kloster Chorin, Sitz der Landeswaldoberförsterei Chorin, finden jährlich mehrere, auch mit der Unterstützung des Forstpersonals, öffentliche Veranstaltungen für alle Altersgruppen statt. In der Klosterumgebung befindet sich der Naturlehrpfad Weinberg-Rundweg mit einer Länge von 1,8 km mit Erläuterungen zur Landschaftsentstehung, Geschichte, Bestockung und Bodengruben und mit schönen Aussichten in die Landschaft, sowie zwei weitere Rundwege (Karpfenteich- Bullenwiese und Amtssee) mit Start und Ziel am Kloster Chorin.

    Mit unserem betriebseigenen mobilen Sägewerk Wood-Mizer LT 40 können wir auch in geringen Umfang verschiedene Holzsortimente herstellen und an Kleinkunden verkaufen. Angeboten werden die Baumarten Kiefer, Lärche, Douglasie, Fichte und Eiche. Für den Privat- und Kommunalwald bieten wir bei Bedarf mit unserer Technik kleinere Leistungen wie Wegeinstandsetzungs-Maßnahmen, Pflügen von Waldbrandstreifen, Mähen und Transportleistungen an. Während der Aufforstungszeiten im Frühjahr und Herbst besteht die Möglichkeit in unserer Baumschule Pflanzen für den privaten Gebrauch zu erwerben. Brennholz in Selbstwerbung verkaufen die Reviere direkt, Anfragen sind an die örtlich zuständigen Revierförster zu richten.

  • Forschung und Lehre

    Die Forschung hat in der Oberförsterei seit der Gründung der Höheren Forstlehranstalt in Eberswalde im Jahr 1830 eine langjährige Tradition. Forstliche Forschungsaufgaben wurden im Jahr 1871 durch die Hauptstation für das forstliche Versuchswesen übernommen. Im Jahr 1871 wird die Königliche Oberförsterei Biesenthal gegründet. Auch aus dieser Zeit entstanden über 120 forstliche Versuchsflächen vor allem auf den Gebieten der Ertragskunde, des Waldwachstums und im Waldbau und in der Forstgenetik. Zahlreiche Flächen werden bis heute durch das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) mit Abstimmung der örtlichen Revierförster betreut. Dazu kommen die Versuchsflächen des Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde mit den ÖWK, WSE und Level II Flächen.

    Neben den beiden Einrichtungen beteiligen sich auch die Brandenburgische Technische Universität Cottbus, das Waldkundeninstitut Eberswalde GmbH und das Leibnitz- Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg an den Forschungsaufgaben.
    Jährlich finden in den Revieren mehrere nationale und internationale Fachexkursionen statt. Im Aufbau befindet sich auf dem Territorium der Landeswald-Oberförsterei Chorin im Revier Spechthausen das Brandenburgische Landesarboretum mit der Bezeichnung Klimawandelwald. Die Erarbeitung der wissenschaftlichen Konzeption zur Entwicklung dieser Waldbestände erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Landesforstbetrieb, dem Forstbotanischen Garten und der Stiftung Waldwelten.

    Auch die praktische Bildung und Ausbildung der neuen forstlichen Generation hat bei uns eine lange Tradition. Seit der Gründung der Fachhochschule, später der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) im Jahr 1992 kooperiert unsere Einrichtung mit dem Fachbereich Wald und Umwelt, vorher Fachbereich Forstwirtschaft, seit 1996 (Erlass des Ministerium zur Bildung der Lehroberförstereien Bad Freienwalde, Eberswalde, Finowtal und Chorin) auf folgenden Gebieten eng zusammen:

    • praktisches 5. Semester ( 7 Praktikumsreviere)
    • Betreuung Modul Forstbetriebsmanagement-Studiengang Forstwirtschaft 6. Semester
    • Betreuung Modul Forest Mangement Strategies-Studiengang IFEM 6. Semester
    • Einführungsveranstaltungen für das 1. Semester
    • Übungen und Exkursionen für alle Semester, Fächer Forstnutzung und Holzmarkt, Waldwachstumskunde, Jagdbetriebskunde, angewandter Waldbau, Verfahrenstechnologie und Walderschließung
    • Forschungen auf den Gebieten z. B. Wildbiologie und Wildtiermanagement (FWWJ)- Räumliche und Zeitliche Verteilung von Rotwild, Wildverbiss
    • Betreuung und Gutachten zahlreicher Bachelor- und Masterarbeiten
    • Betreuung studentischer Projekte und Belegarbeiten

    Im kleinen Rahmen kooperiert unsere Oberförsterei auch mit dem Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz und dem Fachbereich Holztechnik der HNEE und der Technischen Hochschule, Fachrichtung Forstwissenschaften Tharandt. Außerdem besteht die Möglichkeit ein Schülerpraktikum in den Revieren um Eberswalde und in der Forstbaumschule durchzuführen. Für angehende Forststudenten bieten wir auch ein Vorpraktikum an.

    Die Forschung hat in der Oberförsterei seit der Gründung der Höheren Forstlehranstalt in Eberswalde im Jahr 1830 eine langjährige Tradition. Forstliche Forschungsaufgaben wurden im Jahr 1871 durch die Hauptstation für das forstliche Versuchswesen übernommen. Im Jahr 1871 wird die Königliche Oberförsterei Biesenthal gegründet. Auch aus dieser Zeit entstanden über 120 forstliche Versuchsflächen vor allem auf den Gebieten der Ertragskunde, des Waldwachstums und im Waldbau und in der Forstgenetik. Zahlreiche Flächen werden bis heute durch das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) mit Abstimmung der örtlichen Revierförster betreut. Dazu kommen die Versuchsflächen des Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde mit den ÖWK, WSE und Level II Flächen.

    Neben den beiden Einrichtungen beteiligen sich auch die Brandenburgische Technische Universität Cottbus, das Waldkundeninstitut Eberswalde GmbH und das Leibnitz- Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg an den Forschungsaufgaben.
    Jährlich finden in den Revieren mehrere nationale und internationale Fachexkursionen statt. Im Aufbau befindet sich auf dem Territorium der Landeswald-Oberförsterei Chorin im Revier Spechthausen das Brandenburgische Landesarboretum mit der Bezeichnung Klimawandelwald. Die Erarbeitung der wissenschaftlichen Konzeption zur Entwicklung dieser Waldbestände erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Landesforstbetrieb, dem Forstbotanischen Garten und der Stiftung Waldwelten.

    Auch die praktische Bildung und Ausbildung der neuen forstlichen Generation hat bei uns eine lange Tradition. Seit der Gründung der Fachhochschule, später der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) im Jahr 1992 kooperiert unsere Einrichtung mit dem Fachbereich Wald und Umwelt, vorher Fachbereich Forstwirtschaft, seit 1996 (Erlass des Ministerium zur Bildung der Lehroberförstereien Bad Freienwalde, Eberswalde, Finowtal und Chorin) auf folgenden Gebieten eng zusammen:

    • praktisches 5. Semester ( 7 Praktikumsreviere)
    • Betreuung Modul Forstbetriebsmanagement-Studiengang Forstwirtschaft 6. Semester
    • Betreuung Modul Forest Mangement Strategies-Studiengang IFEM 6. Semester
    • Einführungsveranstaltungen für das 1. Semester
    • Übungen und Exkursionen für alle Semester, Fächer Forstnutzung und Holzmarkt, Waldwachstumskunde, Jagdbetriebskunde, angewandter Waldbau, Verfahrenstechnologie und Walderschließung
    • Forschungen auf den Gebieten z. B. Wildbiologie und Wildtiermanagement (FWWJ)- Räumliche und Zeitliche Verteilung von Rotwild, Wildverbiss
    • Betreuung und Gutachten zahlreicher Bachelor- und Masterarbeiten
    • Betreuung studentischer Projekte und Belegarbeiten

    Im kleinen Rahmen kooperiert unsere Oberförsterei auch mit dem Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz und dem Fachbereich Holztechnik der HNEE und der Technischen Hochschule, Fachrichtung Forstwissenschaften Tharandt. Außerdem besteht die Möglichkeit ein Schülerpraktikum in den Revieren um Eberswalde und in der Forstbaumschule durchzuführen. Für angehende Forststudenten bieten wir auch ein Vorpraktikum an.

  • Forstbaumschule Stadtsee

    Forstbaumschule Stadtsee LObf Chorin

    Zur Landeswaldoberförsterei Chorin gehört eine der drei Landesforstbaumschulen des Landesbetriebes Forst Brandenburg. Die Landesforstbaumschule Stadtsee befindet sich nördlich von Eberswalde an der Straße nach Chorin. Sie hat eine Größe von insgesamt 24 Hektar, wobei die reine Anzuchtfläche für Forstpflanzen zirka 13 Hektar beträgt.

    Zu den Hauptaufgaben der Forstbaumschule gehört die Anzucht von Forstpflanzen für den Waldumbau und die Walderneuerung im Landeswald des Landes Brandenburg. Weitere wichtige Aufgaben sind die forstliche Generhaltung, die Bereitstellung von Versuchsflächen sowie die Gewinnung von Saatgut und die Anzucht gebietsheimischer Gehölze.

    Traubeneiche, Rotbuche, Kiefer und Douglasie sind die wichtigsten Baumarten der umfangreichen Pflanzenpalette der Forstbaumschule. Nebenbaumarten wie Bergahorn, Spitzahorn, Winterlinde, Fichte und Lärche werden dagegen nur in kleineren Mengen angezogen. Zur Anlage von Hecken und Waldrändern bereichern gebietsheimische Sträucher sowie Ebereschen, Wildbirnen, Wildäpfel und Vogelkirschen das Angebot der Forstbaumschule. Während der Aufforstungszeiten im Frühjahr und Herbst besteht die Möglichkeit, in kleinem Rahmen Pflanzen für den privaten Gebrauch in der Forstbaumschule zu erwerben.

    Kontakt:
    Frank Zühlke
    Telefon: 03334 22239, Mobil: 0172 3143867, Fax: 03334 380314

    Forstbaumschule Stadtsee LObf Chorin

    Zur Landeswaldoberförsterei Chorin gehört eine der drei Landesforstbaumschulen des Landesbetriebes Forst Brandenburg. Die Landesforstbaumschule Stadtsee befindet sich nördlich von Eberswalde an der Straße nach Chorin. Sie hat eine Größe von insgesamt 24 Hektar, wobei die reine Anzuchtfläche für Forstpflanzen zirka 13 Hektar beträgt.

    Zu den Hauptaufgaben der Forstbaumschule gehört die Anzucht von Forstpflanzen für den Waldumbau und die Walderneuerung im Landeswald des Landes Brandenburg. Weitere wichtige Aufgaben sind die forstliche Generhaltung, die Bereitstellung von Versuchsflächen sowie die Gewinnung von Saatgut und die Anzucht gebietsheimischer Gehölze.

    Traubeneiche, Rotbuche, Kiefer und Douglasie sind die wichtigsten Baumarten der umfangreichen Pflanzenpalette der Forstbaumschule. Nebenbaumarten wie Bergahorn, Spitzahorn, Winterlinde, Fichte und Lärche werden dagegen nur in kleineren Mengen angezogen. Zur Anlage von Hecken und Waldrändern bereichern gebietsheimische Sträucher sowie Ebereschen, Wildbirnen, Wildäpfel und Vogelkirschen das Angebot der Forstbaumschule. Während der Aufforstungszeiten im Frühjahr und Herbst besteht die Möglichkeit, in kleinem Rahmen Pflanzen für den privaten Gebrauch in der Forstbaumschule zu erwerben.

    Kontakt:
    Frank Zühlke
    Telefon: 03334 22239, Mobil: 0172 3143867, Fax: 03334 380314

Anlage
Landeswaldoberförstereien finden