Baumschulen

Anpflanzung in einer Baumschule © LFB
Anpflanzung in einer Baumschule © LFB

In den beiden Baumschulen des Landesbetriebes Forst Brandenburg werden auf einer Gesamtfläche von rund 35 Hektar kleine Laub- und Nadelbäume aus Samen angezogen.

Wuchsen bis 1991 vorrangig Nadelbäume heran, macht deren heutiger Bestand nur noch rund 20 Prozent aus. Mit dem Waldumbauprogramm des Landes Brandenburg ergab sich ein erhöhter Bedarf an Laubbäumen. So wachsen heute vor allem Eichen und Buchen aber auch Ahorn, Linden, Hainbuchen und Sträucher aus gebietsheimischen Herkünften in den Beeten der beiden Forstbaumschulen.

Jedes Jahr werden zur Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst etwa zwei bis drei Millionen Pflanzen für die Reviere des Landesbetriebes bereitgestellt. Das Saatgut, aus denen die Pflanzen angezogen werden, ist herkunftsgesichert und fast ausschließlich in Brandenburg geerntet. Die Baumschulen beteiligen sich am Qualitätsprogramm „Gebietsheimische Gehölze“ des Verbandes pro agro.

Für Kleinabnehmer wird eine Auswahl an Wild- und Ziergehölzen sowie Heckenpflanzen angeboten.