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Förderung Vertragsnaturschutz und Extremwettereignisse

  • Allgemeine Informationen Aktuelles, Hinweise

    Die  Richtlinie ist seit dem 01. Januar 2022 in Kraft und ersetzt die zum 31.12.2021 ausgelaufene Richtline. Inhaltlich sind keine Veränderungen vorgenommen worden.

    Die Richtlinie basiert auf dem Bundesrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ Teil Forsten.

    Das Land gewährt Zuwendungen für nachfolgende Maßnahmebereiche:

    • Maßnahmebereich I - Vertragsnaturschutz im Wald (NSW)
    • Maßnahmebereich II - Vorhaben zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald (BEW)

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich I richtet sich auf den Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung von Lebensräumen und dienen der Umsetzung von Natura 2000 (FFH-Richtlinie). Förderkulisse sind die Flächen der erfassten und bewerteten Lebensraumtypen, insbesondere innerhalb der FFH-Gebiete. Fördergegenstände sind:

    • Erhalt von stehendem und/oder liegendem Totholz
    • Erhalt von Alt- und Biotopbäumen
    • Förderung des guten (B) oder hervorragenden (A) Erhaltungsgrades
    • Anlage und/oder Pflege eines Krautsaumes
    • Vollständige Entnahme gebietsfremder Gehölze in Waldlebensraumtypen
    • Dauerhafter Nutzungsverzicht auf Waldlebensraumtypenflächen

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich II ist auf Schadereignisse im Wald gerichtet, die durch Extremwettereignisse verursacht wurden. Fördergegenstände sind:

    • Aufarbeitung des Kalamitätsholzes
    • Entnahme von Kalamitätsbäumen zur Beseitigung von resultierenden Gefahren (Verkehrssicherung)
    • Pferderückung zur Räumung von Kalamitätsflächen
    • Entrindung befallenen Rundholzes
    • Beseitigung des bruttauglichen Restmaterials
    • Schutz von Holzpoltern mit Polterschutznetzen
    • Polterbehandlung mit Insektiziden
    • Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Anlage von Waldbrandwundstreifen
    • Munitionssondierung zur Vorbereitung der Anlage und Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Aviotechnische Behandlung großflächiger Insektenkalamitäten
    • Forstfachliche Vorbereitung, Leitung und Koordinierung für die Nummern II.2.1.2, II.2.7 sowie II.2.8

    Mit Blick auf die inhaltsgleiche Fortführung der Richtlinie gelten auch die Vereinfachungen der Beantragung weiter.

    insb.: Erleichterung des Vorzeitigen Vorhabenbeginns,:  Vorhaben gemäß den Nummern II.2.1.1 bis II.2.6 sowie II.2.1.10 in Verbindung mit II.2.1.2 können mit Einreichung des Formblattes „Bestätigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn“ vor Antragstellung förderunschädlich begonnen werden. Dem Formblatt ist die Bestätigung des Schadereignisses durch die zuständige Dienststelle der unteren Forstbehörde (für II.2.1.1 bis II.2.6 „Schadholzbogen“) beizufügen. Eine separate Genehmigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn (vzV) ist für die zuvor genannten Vorhaben durch die Bewilligungsbehörde nicht erforderlich. Die Einreichung der Anzeige ist auch elekronisch möglich per Mail an: BWB-Forst@LFB.Brandenburg.de

    Für die Vorhaben II.2.6 i.V.m. II.2.8, II.2.7 und II 2.8 sowie II.2.10 in Verbindung mit II.2.7 und II.2.8 verbleibt die separate Genehmigung zum vzV durch die Bewilligungsbehörde bestehen. Hier ist zwingend der Fördermittelantrag mit der Beantragung des vorzeitigen Vorhabenbeginn per Post (vorab per FAX möglich, nicht per Mail) einzureichen.

    Einreichung des Antrags erst nach Realisierung: Für Vorhaben gemäß der Nummer II.2.6 wird die Realisierung des Fördergegenstandes bei der Inaugenscheinnahme (IASN) durch die untere Forstbehörde bestätigt sowie für die Fördergegenstände gemäß der Nummer II.2.1.1 und II.2.2 bis II.2.5 wird nach Abschluss des Vorhabens die realisierte/tatsächliche Holzmenge von der unteren Forstbehörde bei der Inaugenscheinnahme des Vorhabens bestätigt und vom Zuwendungsempfänger gemeinsam mit dem Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde postalisch eingereicht.

    Auszahlung nach Bewilligung: Für Vorhaben gemäß den Nummern II.2.1.1 bis II.2.6 sowie II.2.9 und II.2.1.2 i.V.m. II.2.10 gilt: Abweichend von § 44 LHO erfolgt die Auszahlung ohne Mittelanforderung und ohne Erlangen der Bestandskraft des Bescheides. Für alle anderen Fördergegenstände II.2.7; II.2.8 und II.2.10 sowie II.2.6 i.V.m. II.2.7 gilt das klassische Antrags- und Bewilligungsverfahren.

    Noch nicht abgeschlossene Anträge werden auf Grundlage dieser Richtlinie weiter bearbeitet.

    Die Hinweise für Erstantragsteller sind bitte zu beachten.

    Auswahltermin
    Anträge können laufend gestellt werden. Frist für den Eingang eines Antrages ist der 1. September eines Jahres. Anträge, die nach dem 1. September eingehen, werden mindestens für den 1. September des Folgejahres als gestellt gewertet.

    Wichtige Hinweise
    Die Förderkulisse für Vorhaben im Maßnahmenbereich I ist aus dem Kartendienst  Geoportal Forst Brandenburg zu entnehmen. Der Erfassungsbeleg für Alt/Biotopbäume/Totholz bedarf der Bestätigung der unteren Forstbehörde.

    Die örtlich zuständigen Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg sowie das Team der Bewilligungsbehörde Forst stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

    Die  Richtlinie ist seit dem 01. Januar 2022 in Kraft und ersetzt die zum 31.12.2021 ausgelaufene Richtline. Inhaltlich sind keine Veränderungen vorgenommen worden.

    Die Richtlinie basiert auf dem Bundesrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ Teil Forsten.

    Das Land gewährt Zuwendungen für nachfolgende Maßnahmebereiche:

    • Maßnahmebereich I - Vertragsnaturschutz im Wald (NSW)
    • Maßnahmebereich II - Vorhaben zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald (BEW)

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich I richtet sich auf den Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung von Lebensräumen und dienen der Umsetzung von Natura 2000 (FFH-Richtlinie). Förderkulisse sind die Flächen der erfassten und bewerteten Lebensraumtypen, insbesondere innerhalb der FFH-Gebiete. Fördergegenstände sind:

    • Erhalt von stehendem und/oder liegendem Totholz
    • Erhalt von Alt- und Biotopbäumen
    • Förderung des guten (B) oder hervorragenden (A) Erhaltungsgrades
    • Anlage und/oder Pflege eines Krautsaumes
    • Vollständige Entnahme gebietsfremder Gehölze in Waldlebensraumtypen
    • Dauerhafter Nutzungsverzicht auf Waldlebensraumtypenflächen

    Die Förderung von Vorhaben im Maßnahmenbereich II ist auf Schadereignisse im Wald gerichtet, die durch Extremwettereignisse verursacht wurden. Fördergegenstände sind:

    • Aufarbeitung des Kalamitätsholzes
    • Entnahme von Kalamitätsbäumen zur Beseitigung von resultierenden Gefahren (Verkehrssicherung)
    • Pferderückung zur Räumung von Kalamitätsflächen
    • Entrindung befallenen Rundholzes
    • Beseitigung des bruttauglichen Restmaterials
    • Schutz von Holzpoltern mit Polterschutznetzen
    • Polterbehandlung mit Insektiziden
    • Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Anlage von Waldbrandwundstreifen
    • Munitionssondierung zur Vorbereitung der Anlage und Unterhaltung von Waldbrandwundstreifen
    • Aviotechnische Behandlung großflächiger Insektenkalamitäten
    • Forstfachliche Vorbereitung, Leitung und Koordinierung für die Nummern II.2.1.2, II.2.7 sowie II.2.8

    Mit Blick auf die inhaltsgleiche Fortführung der Richtlinie gelten auch die Vereinfachungen der Beantragung weiter.

    insb.: Erleichterung des Vorzeitigen Vorhabenbeginns,:  Vorhaben gemäß den Nummern II.2.1.1 bis II.2.6 sowie II.2.1.10 in Verbindung mit II.2.1.2 können mit Einreichung des Formblattes „Bestätigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn“ vor Antragstellung förderunschädlich begonnen werden. Dem Formblatt ist die Bestätigung des Schadereignisses durch die zuständige Dienststelle der unteren Forstbehörde (für II.2.1.1 bis II.2.6 „Schadholzbogen“) beizufügen. Eine separate Genehmigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn (vzV) ist für die zuvor genannten Vorhaben durch die Bewilligungsbehörde nicht erforderlich. Die Einreichung der Anzeige ist auch elekronisch möglich per Mail an: BWB-Forst@LFB.Brandenburg.de

    Für die Vorhaben II.2.6 i.V.m. II.2.8, II.2.7 und II 2.8 sowie II.2.10 in Verbindung mit II.2.7 und II.2.8 verbleibt die separate Genehmigung zum vzV durch die Bewilligungsbehörde bestehen. Hier ist zwingend der Fördermittelantrag mit der Beantragung des vorzeitigen Vorhabenbeginn per Post (vorab per FAX möglich, nicht per Mail) einzureichen.

    Einreichung des Antrags erst nach Realisierung: Für Vorhaben gemäß der Nummer II.2.6 wird die Realisierung des Fördergegenstandes bei der Inaugenscheinnahme (IASN) durch die untere Forstbehörde bestätigt sowie für die Fördergegenstände gemäß der Nummer II.2.1.1 und II.2.2 bis II.2.5 wird nach Abschluss des Vorhabens die realisierte/tatsächliche Holzmenge von der unteren Forstbehörde bei der Inaugenscheinnahme des Vorhabens bestätigt und vom Zuwendungsempfänger gemeinsam mit dem Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde postalisch eingereicht.

    Auszahlung nach Bewilligung: Für Vorhaben gemäß den Nummern II.2.1.1 bis II.2.6 sowie II.2.9 und II.2.1.2 i.V.m. II.2.10 gilt: Abweichend von § 44 LHO erfolgt die Auszahlung ohne Mittelanforderung und ohne Erlangen der Bestandskraft des Bescheides. Für alle anderen Fördergegenstände II.2.7; II.2.8 und II.2.10 sowie II.2.6 i.V.m. II.2.7 gilt das klassische Antrags- und Bewilligungsverfahren.

    Noch nicht abgeschlossene Anträge werden auf Grundlage dieser Richtlinie weiter bearbeitet.

    Die Hinweise für Erstantragsteller sind bitte zu beachten.

    Auswahltermin
    Anträge können laufend gestellt werden. Frist für den Eingang eines Antrages ist der 1. September eines Jahres. Anträge, die nach dem 1. September eingehen, werden mindestens für den 1. September des Folgejahres als gestellt gewertet.

    Wichtige Hinweise
    Die Förderkulisse für Vorhaben im Maßnahmenbereich I ist aus dem Kartendienst  Geoportal Forst Brandenburg zu entnehmen. Der Erfassungsbeleg für Alt/Biotopbäume/Totholz bedarf der Bestätigung der unteren Forstbehörde.

    Die örtlich zuständigen Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg sowie das Team der Bewilligungsbehörde Forst stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

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  • Richtlinie und Fragenkataloge

  • Publizität Hinweis, Muster Erläuterungstafeln

  • Anträge, Formulare, Muster

  • Besondere Nebenbestimmungen

  • Anlagen