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Waldzustand 2022

Waldzustand 2022
Waldzustand 2022

Gegenüber dem Vorjahr kaum Veränderungen – die Situation ist weiter angespannt

Auch das Jahr 2022 war wieder zu warm und zu trocken. Der Anteil deutlich geschädigter Bäume ist um 2 Prozentpunkte leicht zurückgegangen, der Anteil der Bäume ohne Schäden jedoch auch. Nur noch 8 Prozent der Bäume sind als gesund einzustufen. „Von einer Verbesserung des Waldzustandes kann deshalb keine Rede sein“, so Forstminister Axel Vogel.

Der Anteil der Waldfläche mit deutlichen Schäden liegt in diesem Jahr bei 20 Prozent. Im Vergleich zu 2019 ist dieser Wert um 17 Prozentpunkte niedriger. Der Wald hat sich nach den extremen Trockenjahren etwas erholt. Der Anteil der Bäume ohne sichtbare Schäden hat sich um 4 Prozentpunkte jedoch erneut verringert. Gegenwärtig sind nur noch 8 Prozent der Waldbäume der Schadstufe 0 zu zuordnen. Dieser Wert lag in den Jahren vor der Trockenperiode im Durchschnitt immer über 40 Prozent.

Die Buche ist, gefolgt von der Eiche, die am meisten geschädigte Baumart. Jeder zweite Baum weist in der Stichprobe deutliche Schäden auf. Die deutlichen Schäden liegen bei der Buche aktuell bei 54 und bei der Eiche bei 50 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 14 Prozentpunkte bei der Buche und 8 Prozentpunkte bei der Eiche.