Oberförsterei Wünsdorf

Anschrift: Steinplatz 1, 15806 Zossen
Telefon: 033702 2114000  E-Mail   Fax: 033702 2114049

Funktion Name, E-Mail Telefon Mobil
Leiterin Britta Lolk 033702 2114001 0172 3143552
Funktionsförster Heiko Kiwitt 033702 2114008 01520 1587515
Funktionsförster Philipp Haase 033702 2114003 0173 9976433
Bürosachbearbeiter Bernd Berthold 033702 2114000
zugeordnetes Revier Revierleiter/in, E-Mail Telefon Mobil
Großbeeren Sarah Louisa Schmidt 033702 2114029 0152 01587657
Ludwigsfelde Vertretung Revier Trebbin
Trebbin Jörg Burig 033704 708793 0172 3144016
Zossen Rüdiger Stein 033704 708794 0174 3120316
Sperenberg Marlies Kraft 033704 708795 01520 1587531

  • weitere Informationen zur Oberförsterei

    Die Oberförsterei Wünsdorf betreut in dem nördlichen Teil des Landkreises Teltow–Fläming rund 21.000 ha Wald mit vielfältigen Aufgaben und ist für die Gemeinden und Städte Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Rangsdorf, Zossen, Ludwigsfelde, Am Mellensee und Trebbin zuständig.

    Forstbehörde
    40 % der Gesamtwaldfläche befinden sich in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Insbesondere in diesem bevölkerungsreichen Raum übernimmt der Wald eine wesentliche Schutz- und Erholungsfunktion. Hier gilt es, einen Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Nutzergruppen herbeizuführen und den Wald im Rahmen der Forstaufsicht vor Schäden zu bewahren. Dabei stellt die Forstbehörde sicher, dass der Wald nur im gesetzlich zulässigen Maß bei der städtebaulichen Entwicklung in Anspruch genommen wird.

    Waldfunktionen
    Von der Gesamtwaldfläche der Oberförsterei sind 84 % mit mindestens einer Schutzfunktion kartiert. Zu den flächenmäßig am meisten vertretenen Waldfunktionen zählen zum Beispiel, mit 24 % Wald in einem Wasserschutzgebiet zur Sicherung der Wasserqualität, als Klima- und Immissionsschutzwald auf 42 % zur Sicherung von Wohn-, Arbeitsstätten etc. vor Emissionen und anderen Belastungen. Besonders in der Stadtrandlage zu Berlin wird der Wald zu Erholungszwecken aufgesucht. Die kartierte Waldfunktion Erholungswald auf 22 % der Waldfläche spiegelt diese starke Frequentierung wider. Es sind viele Funktionen des Waldes, die mit einer Kartierung dargestellt werden. Bei einer Inanspruchnahme des Waldes z. B. für Bauvorhaben definieren diese Waldfunktionen die Höhe des Ausgleichs für den Wald.

    Klima, Boden und Bäume
    Es herrscht ein terrestrisches trockenes Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von 9 C° und 540 mm mittlerem Jahresniederschlag. Der mittlere Niederschlag in der forstlichen Vegetationszeit beträgt aber nur 270 mm.
    Im Bereich der Oberförsterei sind ca. 14.000 ha Standorte mit überwiegend ziemlich armer Nährkraftversorgung vorhanden.  Mineralische und organische Nassstandorte umsäumen die zahlreichen Seen in der Oberförsterei, nehmen aber nur einen geringen Anteil an der Gesamtbodenfläche des Waldes ein. Auf 6.000 ha des ehemaligen Truppenübungsplatzes Wünsdorf erfolgte keine Standortskartierung. Das Gebiet der Oberförsterei wird durch fünf Wuchsbezirke charakterisiert. Mit 11.000 ha überwiegt der Wuchsbezirk „Königs Wusterhausener Talsand und Platten“.

    Entsprechend der naturräumlichen Ausstattung überwiegt bei den Baumarten mit 74 % die Gemeine Kiefer. Weichlaubholz stockt auf 16 %, Hartlaubholz auf 5 % und die Eiche auf 3 % der Waldfläche. Auf 3.700 ha stocken Kiefern im Alter von 61 bis 80 Jahren. Kiefernbestände, älter als 81 Jahre stocken auf 4.460 ha.  90 % der Waldbestände sind einschichtig und besitzen ein hohes Potential für einen Umbau mit einem vertikalen oder horizontalem Bestandesaufbau. Die Anreicherung der Bestände mit mehreren Baumarten und/oder einer altersmäßigen Mischung gleicher Baumarten, ist die Zielstellung, um den Anforderungen eines sich ändernden Klimas, der Vermeidung von einer Gefährdung durch Brand und Forstschadinsekten zu begegnen.

    Privatwaldbetreuung
    In der Oberförsterei gibt es 16.000 ha Privatwald mit ca. 2.700 Waldbesitzenden. Die Beratung der Eigentümer zu der Waldbewirtschaftung, der Holzverwertung, zum Klimawandel, den Anforderungen in Schutzgebieten, zu Fördermöglichkeiten und vielen weiteren Themen ist Aufgabe der Revierförsterinnen und Revierförster.
    Es gibt fünf Forstbetriebsgemeinschaften mit 154 Waldbesitzenden und einer Waldfläche von ca. 800 ha.

    Waldbrand
    Die Waldflächen im Territorium der Oberförsterei unterliegen aufgrund des hohen Anteils der Kiefernreinbestände sowie geringer Jahresniederschläge einem sehr hohen Waldbrandrisiko. In den letzten zehn Jahren haben sich allein 90 Brände im Zuständigkeitsbereich ereignet.
    Waldbrandschwerpunkte sind die Flächen auf den ehemaligen militärisch genutzten Flächen um Wünsdorf und die ausgedehnten Waldflächen im Bereich Sperenberg.

    Der Oberförsterei ist die Waldbrandzentrale Süd für die Waldbrandfrüherkennung zugeordnet. Die Zentrale wurde in den Jahren 2019 und 2020 umfassend modernisiert. Die Daten von 61 optischen Sensoren des gesamten südlichen Brandenburger Raums werden hier während der Waldbrandsaison vom 01. März bis 30. September ausgewertet. Bei einem Waldbrand werden die Daten an die jeweiligen Regionalleitstellen der Feuerwehren weitergeleitet, sodass eine möglichst schnelle Brandbekämpfung eingeleitet werden kann.

    Naturschutz
    Von der Waldfläche der Oberförsterei sind 17.680 ha (82 %) Wald in Schutzgebieten nach dem Naturschutzrecht. Den größten Anteil hat der Schutzstatus Landschaft mit 43 %, Flora-Fauna-Habitate (FFH) mit 15 % und die Naturschutzgebiete mit 14 %.
    Bei der Bewirtschaftung des Waldes sind entsprechende Naturschutzvorgaben zu beachten und einzuhalten. Der ausgewiesene Schutzgegenstand, wie Biotop, Lebensraumtyp etc. darf nicht verschlechtert werden.

    Die Oberförsterei Wünsdorf betreut in dem nördlichen Teil des Landkreises Teltow–Fläming rund 21.000 ha Wald mit vielfältigen Aufgaben und ist für die Gemeinden und Städte Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Rangsdorf, Zossen, Ludwigsfelde, Am Mellensee und Trebbin zuständig.

    Forstbehörde
    40 % der Gesamtwaldfläche befinden sich in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Insbesondere in diesem bevölkerungsreichen Raum übernimmt der Wald eine wesentliche Schutz- und Erholungsfunktion. Hier gilt es, einen Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Nutzergruppen herbeizuführen und den Wald im Rahmen der Forstaufsicht vor Schäden zu bewahren. Dabei stellt die Forstbehörde sicher, dass der Wald nur im gesetzlich zulässigen Maß bei der städtebaulichen Entwicklung in Anspruch genommen wird.

    Waldfunktionen
    Von der Gesamtwaldfläche der Oberförsterei sind 84 % mit mindestens einer Schutzfunktion kartiert. Zu den flächenmäßig am meisten vertretenen Waldfunktionen zählen zum Beispiel, mit 24 % Wald in einem Wasserschutzgebiet zur Sicherung der Wasserqualität, als Klima- und Immissionsschutzwald auf 42 % zur Sicherung von Wohn-, Arbeitsstätten etc. vor Emissionen und anderen Belastungen. Besonders in der Stadtrandlage zu Berlin wird der Wald zu Erholungszwecken aufgesucht. Die kartierte Waldfunktion Erholungswald auf 22 % der Waldfläche spiegelt diese starke Frequentierung wider. Es sind viele Funktionen des Waldes, die mit einer Kartierung dargestellt werden. Bei einer Inanspruchnahme des Waldes z. B. für Bauvorhaben definieren diese Waldfunktionen die Höhe des Ausgleichs für den Wald.

    Klima, Boden und Bäume
    Es herrscht ein terrestrisches trockenes Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von 9 C° und 540 mm mittlerem Jahresniederschlag. Der mittlere Niederschlag in der forstlichen Vegetationszeit beträgt aber nur 270 mm.
    Im Bereich der Oberförsterei sind ca. 14.000 ha Standorte mit überwiegend ziemlich armer Nährkraftversorgung vorhanden.  Mineralische und organische Nassstandorte umsäumen die zahlreichen Seen in der Oberförsterei, nehmen aber nur einen geringen Anteil an der Gesamtbodenfläche des Waldes ein. Auf 6.000 ha des ehemaligen Truppenübungsplatzes Wünsdorf erfolgte keine Standortskartierung. Das Gebiet der Oberförsterei wird durch fünf Wuchsbezirke charakterisiert. Mit 11.000 ha überwiegt der Wuchsbezirk „Königs Wusterhausener Talsand und Platten“.

    Entsprechend der naturräumlichen Ausstattung überwiegt bei den Baumarten mit 74 % die Gemeine Kiefer. Weichlaubholz stockt auf 16 %, Hartlaubholz auf 5 % und die Eiche auf 3 % der Waldfläche. Auf 3.700 ha stocken Kiefern im Alter von 61 bis 80 Jahren. Kiefernbestände, älter als 81 Jahre stocken auf 4.460 ha.  90 % der Waldbestände sind einschichtig und besitzen ein hohes Potential für einen Umbau mit einem vertikalen oder horizontalem Bestandesaufbau. Die Anreicherung der Bestände mit mehreren Baumarten und/oder einer altersmäßigen Mischung gleicher Baumarten, ist die Zielstellung, um den Anforderungen eines sich ändernden Klimas, der Vermeidung von einer Gefährdung durch Brand und Forstschadinsekten zu begegnen.

    Privatwaldbetreuung
    In der Oberförsterei gibt es 16.000 ha Privatwald mit ca. 2.700 Waldbesitzenden. Die Beratung der Eigentümer zu der Waldbewirtschaftung, der Holzverwertung, zum Klimawandel, den Anforderungen in Schutzgebieten, zu Fördermöglichkeiten und vielen weiteren Themen ist Aufgabe der Revierförsterinnen und Revierförster.
    Es gibt fünf Forstbetriebsgemeinschaften mit 154 Waldbesitzenden und einer Waldfläche von ca. 800 ha.

    Waldbrand
    Die Waldflächen im Territorium der Oberförsterei unterliegen aufgrund des hohen Anteils der Kiefernreinbestände sowie geringer Jahresniederschläge einem sehr hohen Waldbrandrisiko. In den letzten zehn Jahren haben sich allein 90 Brände im Zuständigkeitsbereich ereignet.
    Waldbrandschwerpunkte sind die Flächen auf den ehemaligen militärisch genutzten Flächen um Wünsdorf und die ausgedehnten Waldflächen im Bereich Sperenberg.

    Der Oberförsterei ist die Waldbrandzentrale Süd für die Waldbrandfrüherkennung zugeordnet. Die Zentrale wurde in den Jahren 2019 und 2020 umfassend modernisiert. Die Daten von 61 optischen Sensoren des gesamten südlichen Brandenburger Raums werden hier während der Waldbrandsaison vom 01. März bis 30. September ausgewertet. Bei einem Waldbrand werden die Daten an die jeweiligen Regionalleitstellen der Feuerwehren weitergeleitet, sodass eine möglichst schnelle Brandbekämpfung eingeleitet werden kann.

    Naturschutz
    Von der Waldfläche der Oberförsterei sind 17.680 ha (82 %) Wald in Schutzgebieten nach dem Naturschutzrecht. Den größten Anteil hat der Schutzstatus Landschaft mit 43 %, Flora-Fauna-Habitate (FFH) mit 15 % und die Naturschutzgebiete mit 14 %.
    Bei der Bewirtschaftung des Waldes sind entsprechende Naturschutzvorgaben zu beachten und einzuhalten. Der ausgewiesene Schutzgegenstand, wie Biotop, Lebensraumtyp etc. darf nicht verschlechtert werden.