Greifvogelstation Geschichte

Die Liegenschaft wurde im Jahre 1621 durch die Pechbrenner-Familie Schlohbach besiedelt. Es wurden Wohnhaus, Stallungen, Nebengebäude und ein großer Pechofen errichtet, dessen Reste noch sichtbar sind. An einem kleinen Modell kann heute Besuchern die Funktionsweise eines solchen Pechofens erläutert werden.

Nach dem Niedergang des Pechsiederei-Gewerbes übernahm Mitte des 19. Jahrhunderts der Forstfiskus das Gelände und nutzte Anlagen und Gebäudebestand bis zum heutige Tag als Revierförsterei.

Im Jahre 1997 erfolgte der Umbau einer alten Holzbaracke für Schlechtwetterbeschäftigungen der Waldarbeiter zu Unterrichtsräumen für die Lehrausbildung. Die Ausbildung zum Forstwirt wurde hier 2012 allerdings wieder eingestellt. In dem Gebäude befinden sich nunmehr auch Räumlichkeiten, die für die Greifvogelstation unabdingbar sind (Büro, Kühltruhen, Käfige für Mäuse, Futtervorräte, Sanitärbereich).

Auf Grund des dringenden Bedarfs in der Region an einer Einrichtung, die sich um verletzte Greifvögel und Eulen kümmert, erfolgten 1997 die ersten Überlegungen, an deren Ende die heutige Station steht.

  • 18.11.1997 Erste Beratung; Teilnehmer: u. a. Oberförsterei, Naturschutzbehörde Landkreis Elbe-Elster, Leiter Naturpark, Naturwacht, Landesumweltamt, NABU, ehrenamtliche Ornithologen
  • 19.05.1998 Antrag an Landkreis Elbe-Elster zur Errichtung der Anlage („Tiergehegegenehmigung“)
  • 10.07.1998 Erteilung der Baugenehmigung durch Bauordnungsamt des Landkreises Elbe-Elster
  • 12.08.1998 Befreiung von den Geboten und Verboten des NSG „Forsthaus Prösa“ durch das damalige Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung
  • 18.11.1998 Grundsteinlegung für die erste Voliere
  • 08.06.1999 Vereinbarung zwischen Amt für Forstwirtschaft Doberlug-Kirchhain, NABU (Biologischer Arbeitskreis Bad Liebenwerda) und Naturwacht zur Zusammenarbeit
  • 08.02.2000 erster Patient - ein Mäusebussard
  • 26.06.2001 Razzien der Landeskriminalämter Sachsen und Brandenburg – über 70 Tiere werden über Nacht in die Station eingewiesen
  • 14.07.2001 offizielle Einweihung und „Inbetriebnahme“ der Station durch feierliche Festveranstaltung
  • 13.09.2003 Erster „Tag der offenen Tür“

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