Biotische Schäden

Kleine Tiere mit großem Hunger

Biotische Schäden sind Waldschäden die durch Lebewesen entstehen. Biotische Schadfaktoren sind häufig Insekten und Pilze, aber auch Säugetiere wie Wild oder Mäuse.

Großflächige Bestandesschäden drohen in Brandenburg auf Grund des hohen Kiefernanteils durch nadelfressende Kieferninsekten. Deren regelmäßig wiederkehrende Massenvermehrungen erfordern aufwendige Überwachungs- und Gegenmaßnahmen. Waldumbaumaßnahmen sollen mit einer Zunahme des Laubholzanteils langfristig die Wälder stabilisieren.
In Laubholzbeständen spielen zunehmend biotische Schaderreger eine Rolle, deren verstärktes Auftreten auf Klimaveränderungen – vor allem Witterungsextreme – zurückzuführen ist. Beispiel ist der wärmeliebende Eichenprozessionsspinner. Die umfangreichste Gruppe von Krankheitserregern an Waldbäumen sind aber Pilze, die auch im Zusammenhang mit Komplexkrankheiten bedeutsam sind. Auch Pflanzen, vor allem Gräser und Farne, können als Konkurrenten für Bäume eine Rolle spielen.

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