Abiotische Schäden

Von Trockenheit bis Schneebruch

Abiotische Schäden sind Waldschäden, die durch die unbelebte Umwelt entstehen, etwa durch Hitze, Feuer, Wasser, Wind und die Emission von Schadstoffen. Häufig sind witterungsbedingte Folgen wie Windwurf, Windbruch und Dürreschäden.

Abiotische Faktoren wie Feuer, Stürme, Dürre, Nassschnee, Frost, Blitz oder auch Hagel verursachen nicht nur primäre Schäden. Ursache sekundärer Schäden kann eine verminderte Vitalität der betroffenen Bäume und die damit verbundene erhöhte Empfindlichkeit für den Befall durch Insekten oder Pilze sein. Durch abiotische Ursachen anfallende große Mengen bruttauglichen Materials für holz- und rindenbrütende Insekten können Wälder großflächig gefährden.

Ist das komplexe Zusammenwirken verschiedener biotischer und abiotischer Faktoren am Krankheitsbild beteiligt, spricht man von einer Komplexkrankheit. Eine Zunahme der Häufigkeit von Witterungsextremen wie Dürreperioden, Früh- und Spätfrösten oder Hagel beeinflusst Verlauf und Auswirkungen von Komplexkrankheiten der Waldbäume.

Sturmschaden

 

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