Weihnachtsbäume und Schmuckreisig 2018

Angebot des Landesbetriebes Forst Brandenburg

Weihnachtsmann ol

Seit vielen Jahren wird das Weihnachtsbaumgeschäft mit dem symbolischen Schlagen des ersten Weihnachtsbaumes durch den Brandenburger Forstminister Jörg Vogelsänger gestartet. In der Adventszeit bieten staatliche, kommunale und private Forstbetriebe Termine zum Baumschlagen an. Aber auch Schmuckreisig, Gestecke, Wildfleisch oder Kaminholz gehören teilweise zum Angebot.

Machen Sie sich auf in den Wald und das Weihnachtsbaumholen zum Familienabenteuer. Ihre Kinder werden sich lange und gern daran erinnern.

Suchen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie den besten Weihnachtsbaum aus. Forstmitarbeiter geben bei der Auswahl und beim Einschlagen der Weihnachtsbäume fachlichen Rat. In einigen Förstereien wird zusätzlich Kamin- und Brennholz angeboten.

Die Kiefer dominiert das märkische Weihnachtsbaumangebot des Landesbetriebes Forst Brandenburg
Kiefern und Schwarzkiefern haben mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkaufsangebot, gefolgt von Fichte und Douglasie.

Die Baumartenverteilung privater Forstbetriebe unterscheidet sich von der des Landeswaldes, da deren Angebote oft aus speziellen Anbauten stammen.

Das Original: preiswert und frisch
Die Preise schwanken je nach Baumart und Größe und können regional unterschiedlich sein. Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten etwa folgende Richtwerte:

Kiefer oder Schwarzkiefer 13,00 bis 15,00 Euro
Fichte oder Douglasie 14,50 bis 16,00 Euro
Stechfichte oder Küstentanne 15,50 bis 16,50 Euro
Nordmanntanne ab 24 Euro

Bei Schmuckreisig sind pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) zu bezahlen:

Weymouthskiefer, Douglasie 7,00 Euro
Fichte 6,50 Euro

Weihnachtsbaum

Waldwirtschaft – aber natürlich
Markenzeichen des Landesforstbetriebs
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet etwa 273.000 Hektar Landeswald, was einem Viertel der Brandenburger Waldfläche entspricht. Die Forstleute des Landesbetriebes arbeiten seit vielen Jahren nach dem Motto „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden großflächige gleichaltrige Kulturen kaum noch angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Aus diesen Naturverjüngungen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen. Diese Bäume sind teilweise nicht ganz gerade gewachsen, dafür aber ganz frisch und echte Brandenburger Produkte.

„Eigeninitiative“ kann teuer werden
Das eigenmächtige Einschlagen von Weihnachtsbäumen ohne Erlaubnis des Waldbesitzers – egal ob staatlich oder privat – ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl, damit strafbar und kann vom Eigentümer angezeigt werden.