Informationen zur Oberförsterei Luckau

Der Sitz der Oberförsterei Luckau befindet sich im Landkreis Dahme-Spreewald, ca. 70 km südlich von Berlin in der Kleinstadt Luckau.

Das Territorium erstreckt sich vom Baruther Urstromtal im Norden über die Luckauer und Drehnaer Platte im Zentrum bis in das Gebiet des Niederlausitzer Landrückens (Lausitzer Grenzwall) im Süden. Im Osten der Oberförsterei befindet sich das Gebiet des Unterspreewaldes, im Westen Ausläufer des Flämings.

Das Gebiet wird erschlossen durch die Bundesstraßen 87, 96, 102 und 115. Die Eisenbahnverbindungen Berlin-Dresden und Berlin-Cottbus sowie die Autobahn 13 durchqueren die Oberförstereifläche. Im nordwestlichen Teil des Zuständigkeitsbereiches liegt die Kleinstadt Golßen, im östlichen Teil die Spreewaldstadt Lübben.

Die Wälder der Oberförsterei sind eindeutig von der Kiefer dominiert. Meist handelt es sich um großflächige, wenig strukturierte Reinbestände. Es stocken jedoch auch einige sehr naturnahe, der potenziell natürlichen Vegetation entsprechende Mischwälder im Zuständigkeitsbereich. So kann man im „Unterspreewald“, im „Ribbocka bei Ellerborn“, im „Golßener Gehege“, im „Kasel-Reichwalder Busch“, im „Krossener Busch“ und im „Zützener Busch“ Erlen-Eschen-Niederungswälder und Stieleichen-Hainbuchen-Wälder finden. Naturnahe Traubeneichen-Kiefern-Wälder wachsen in der Rochauer Heide. Im Bereich des Drehnaer Beckens dominieren Kippenaufforstungen des ehemaligen Tagebaufeldes Schlabendorf.

Besonders empfehlenswert ist eine Kahnfahrt im Unterspreewald oder eine Wanderung auf den Königsberg in der Gehrener Heide (139,8 m), auf dem sich der „Teufelsstein“, der größte Findling der Niederlausitz, befindet.