Informationen zur Oberförsterei Eberswalde

Die Oberförsterei Eberswalde liegt im Nordosten Brandenburgs, flächenkonform mit dem Landkreis Barnim und ist für 74.400 ha Wald zuständig.
In der Nord-Süd-Ausdehnung nimmt die Oberförsterei ein Gebiet zwischen der Uckermark und der Landesgrenze Berlins ein. Der Wirkungskreis in Ost- West- Ausrichtung reicht von der Oder bis zum Landkreis Oberhavel.

BaumartenverteilungNeues Fenster: Bild vergrößernBaumartenverteilung Waldbesitz Obf. EberswaldeNeues Fenster: Bild vergrößernEigentumsverteilung

Die Landschaft ist naturräumlich geprägt durch die „Barnimhochfläche“ im Süden, dem „Eberswalder Urstromtal“, sowie den nördlich anzutreffenden „Jungmoränenplatten“.
Eine Fülle der im Territorium liegenden, reizvollen Waldflächen finden sich im „Naturpark Barnim“ und im „Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin“ wieder.
Als weiteren Ausdruck für die Einzigartigkeit der Landschaft ist die Ausweisung einer Vielzahl von Schutzgebieten zu sehen. Stellvertretend hierfür seien die Naturschutzgebiete „Kienhorst/ Köllnsee/ Eichheide“ und „Schönower Heide“ sowie die  Flora-Fauna-Habitate (FFH) „Parsteinsee“ und „Biesenthaler Becken“ genannt.

Das Aufgabenspektrum der neun Revierleiter reicht unter anderem von der Betreuung des Privat- und Kommunalwaldes über die Überwachung der Einhaltung von Geboten und Verboten aus dem Landeswaldgesetz bis hin zur Wahrnehmung von Wald- und Forstschutzaufgaben.

In der Oberförsterei ist die Waldbrandzentrale Eberswalde untergebracht. Diese koordiniert mittels 18 Kameras die Waldbrandüberwachung für die Landkreise Barnim und Uckermark sowie für Teilbereiche von Oberhavel.

Oberförsterei Eberswalde © Luftbild Barnim, Dr. R. Schliebenow