Informationen zur Oberförsterei Drebkau

Kiefernblüte


Die Oberförsterei Drebkau mit Sitz in Drebkau befindet sich im Südosten des Landes Brandenburg. Sie grenzt im Süden an den Freistaat Sachsen und im Osten mit der Neiße als Grenze an Polen. Das Hoheitsterritorium  erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 45 km und in Nord-Süd-Richtung über 30 km.
Mit 50% Walddeckung weist sie einen überdurchschnittlichen Waldanteil im Land aus. Charakteristisch für die Landschaft  ist der Baumartenanteil der Kiefer mit über 80%. Bei den Eigentumsarten dominiert der Privatwald (66%).

Neben den Standardarbeitsthemen ist ein Schwerpunkt der Bergbau in der Region (Braunkohle, Kupfer, Kies). Der Kohlebergbau wirkt aus der Vergangenheit mit seinen Sanierungsgebieten und dem Grundwasserwiederanstieg noch lange in die Zukunft und Gestaltung der Landschaft. Der Öffentlichkeit ist das Problem vordergründig über das Thema der braunen Spree bekannt. Gleichermaßen werden mit der Land-Inanspruchnahme durch die laufenden Tagebaue und der Grundwasserabsenkung neue Aufgabenfelder mit sehr komplexen Strukturen geschaffen, in die auch die Forstverwaltung eingebunden ist. Diesen speziellen Aufgabenkomplex bearbeitet am Standort der Oberförsterei der Referent Bergbau des Landesbetriebes Forst Brandenburg.

Im Dienstleistungssektor führt die Oberförsterei jährlich mit Schwerpunkt Herbst/ Winter den zentral organisierten Holzeinschlag für Kleinprivatwaldbesitzer durch.