Informationen zur Oberförsterei Königs Wusterhausen

Die Oberförsterei Königs Wusterhausen liegt im Landkreis Dahme-Spreewald.
Sie grenzt im Norden an die Berliner Stadtgrenze und schließt im Süden Tropical Island ein. Die West-Ost-Ausdehnung reicht von der Stadt Mittenwalde bis zum Wolziger See. Die Oberförsterei ist für 38.600 ha Wald aller Eigentumsarten hoheitlich zuständig. Das Gebiet ist durch zahlreiche Seen und Erholungswaldflächen touristisch sehr attraktiv, aber auch durch Siedlungs- und Gewerbebebauungs-Bestrebungen im „Speckgürtel“ von Berlin stark beansprucht.

Oberförsterei Königs Wusterhausen BaumartenNeues Fenster: Bild vergrößernBaumarten Oberförsterei Königs Wusterhausen EigentumNeues Fenster: Bild vergrößernWaldeigentum Oberförsterei Königs Wusterhausen AltersstrukturNeues Fenster: Bild vergrößernAltersklassen

Waldbrandgefahr
Auf Grund des hohen Anteils der Kiefer von 89 % im Bereich der Oberförsterei gilt die höchste Waldbrandgefahrenklasse A 1. Zur frühzeitigen Erkennung von entstehenden Waldbränden, wird die gesamte Waldfläche kameragestützt von der Waldbrandzentrale in Wünsdorf überwacht.

Privatwaldbetreuung
Die Oberförsterei steht für alle Waldbesitzer beratend zur Verfügung und kann diese auch über Dienstleistungen, wie Vorbereitung von Waldbeständen für die Holznutzung, oder Hilfe bei der Grenzfindung von Waldgrundstücken, unterstützen.

Naturschutz
Auf ca. 78 % der Waldfläche der Oberförsterei sind FFH-, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, sowie der Naturpark „Dahme-Heideseen“ zu finden, deren Erhalt besondere Ansprüche die touristische und wirtschaftlich pflegliche Nutzung stellen.

Erholung / Waldpädagogik
Auf Grund der Lage zu Berlin wird das Gebiet der Oberförsterei sehr stark vom Publikumsverkehr frequentiert, wobei die Reit- und Wandertouristik eine große Rolle spielt. Die Waldfunktion Erholungswald wurde auf einer Waldfläche von ca. 16.300 ha ausgewiesen.
Im Rahmen der Waldpädagogik werden von den Mitarbeitern der Oberförsterei Verbindungen zu Kindergärten, Jugend- und Kindererholungszentren und Schulen gepflegt. Zentrum der Waldpädagogik der Oberförsterei ist das „Haus des Waldes“ in Gräbendorf.