Drei, zwei, eins

Meistgebote für beste Eichen aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Wertholz ol

Die Zuschläge sind erteilt. Der LFB hat am 16. Januar die Meistgebotsverkäufe der 29. Laubholzsubmission in der Landeswald-Oberförsterei Chorin abgeschlossen. Insgesamt 534 Festmeter bestes Laubholz, hauptsächlich Eichen aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald wechselten meistbietend den Besitzer. Sie erzielten auch in diesem Jahr gute Preise für das nach wie vor sehr gefragte Eichenholz.

Im Angebot waren 324 Stämme und damit insgesamt 546 Kubikmeter (m³, Festmeter) (Vorjahr: 944 m³). Die Gesamt-Erlöse der Laubholz-Submission bei höherem Durchschnittspreis aber geringerer Angebotsmenge betrugen 322.577 EUR (Vorjahr: 462.291 EUR).

Im Einzelnen geben die folgenden Zahlen einen Überblick:

 322.577 EUR    Gesamterlöse
     6.335 EUR    erzielte der wertvollste Stamm
        546 m³      kamen unter den Hammer
        324           Einzelstämme wurden angeboten
        594 EUR    erzielte durchschnittlich ein Kubikmeter Laubholz
     1.391 EUR    war das höchste Gebot für einen Kubikmeter Holz
          13           Bieter aus Deutschland und Polen waren aktiv
            5           verschiedene Laubholzarten wurden angeboten

Bei den angebotenen Laubholzarten wurden folgende Durchschnittspreise je Festmeter für die Einzellose erzielt:

Eiche: 615 EUR, Esche: 217 EUR und Ahorn: 224 EUR.

Der teuerste Stamm war eine Eiche aus einem Privatwald im nachhaltig bewirtschafteten Teil des Grumsin (Uckermark) mit einem Gesamtpreis von 6.335 EUR.

Das höchste Gebot je Festmeter lag für eine Eiche aus der Landeswaldoberförsterei Grünaue (Potsdam-Mittelmark) bei 1.391 EUR pro Kubikmeter (Vorjahr: 1.839 EUR). Der Erlös für diesen Spitzenstamm mit 3,63 Festmeter beträgt somit 5.049 EUR.

Brandenburger Edelhölzer auch über die Landesgrenzen hinaus gefragt
Für die wertvollen Hölzer interessierten sich 13 Bieter. Das Laubholz wurde zu 98 Prozent  verkauft. Es wurde zu 14 Prozent (Vorjahr: 33) nach Brandenburg, 45 Prozent nach Sachsen sowie der restliche Anteil nach Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, und Hessen vergeben.

Unabhängige Zertifizierungen bescheinigen nachhaltige Waldwirtschaft
Selbstverständlich ist das Holz aus dem Landeswald vollständig zertifiziert, und zwar nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Ein geringer Anteil des Holzes (7 Kubikmeter) aus der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf ist zusätzlich nach FSC-Standards (Forest Stewardship Council) zertifiziert. Hier geht es ebenfalls um eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Nach diesem System sind etwa 10 Prozent der deutschen Waldflächen zertifiziert.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet im Landeswald jährlich rund eine Million Kubikmeter Rohholz, davon 385.000 Kubikmeter Sägeholz, zum größten Teil Kiefernholz. Die zur Submission angebotenen Werthölzer stellen nur einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Diese Werthölzer werden ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt.

LFB

Logo Landesbetrieb Forst Brandenburg

Kontakt

Thilo Noack
Fachbereichsleiter
Nachhaltige Nutzung
Tel.: 0331 97929323
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Holger Henke
Sachbearbeiter Holzverkauf
Tel.: 0331 97929327
E-Mail

Eberhardt Luft
Leiter der
Landeswaldoberförsterei Chorin
Tel: 033366 530030
E-Mail

Friedemann Heims
Funktionsförster Holzvermarktung
zuständig für Platz Chorin
Tel: 033366 530020
Funk:
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