Dothistroma-Nadelbräune in Brandenburg

Wenn die Nadeln der Kiefern braun werden

Die Dothistroma-Nadelbräune wird durch den meldepflichtigen Quarantäneschadpilz Scirrhia pini Funk et Parker (aktuelle wissenschaftliche
Bezeichnung: Dothistroma septosporum) verursacht. Im Frühjahr 2017 wurde diese Nadelkrankheit in Aufforstungen von Schwarz- und Bergkiefer in Südbrandenburg nachgewiesen. Der wärmeliebende Krankheitserreger hatte dort bereits über 40 Hektar Wald infiziert. Es wird jedoch vermutet, dass der Pilz bereits großflächiger verbreitet ist.Da eine Tilgung offensichtlich nicht mehr möglich ist, stehen auf den Befallsflächen jetzt Maßnahmen im Mittelpunkt, die eine weitere Ausbreitung des Krankheitserregers auf benachbarte Bäume und Waldbestände sowie andere Baumarten verhindern sollen. Daneben ist in diesem Jahr ein Monitoring auf allen potenziell gefährdeten Waldflächen (alle Schwarzkiefernbestände und Bestände von Gemeiner Kiefer in unmittelbarer Nähe, wenn Schwarzkiefer mit Symptomen/Nachweis) in Brandenburg durch die Revierförster durchzuführen.

Befallener Kiefernzweig durch Dothistroma-Nadelbräune in Brandenburg. Foto: LFE

 

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Nadelbräune an Kiefern: "Dothistroma septosporum"

Vortragsfolien der Schulungen
in Eberswalde und Cottbus im Juni 2018:

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