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Baum des Jahres 2022

Kräftige Rotbuche
Kräftige Rotbuche

Für das Jahr 2022 wurde die Rotbuche zum „Baum des Jahres“ gekürt. Ihren Namen verdankt die Rotbuche (Fagus sylvatica L.) der Farbe ihres Holzes. In Brandenburg liegt ihr Verbreitungsschwerpunkt in den nördlichen Landkreisen.

Die Rotbuche ist eine wichtige Baumart für den gesunden Waldaufbau in Brandenburg. Durch den Klimawandel ist sie aber bedroht. Fast die Hälfte der Rotbuchen in Brandenburg sind nach den letzten trockenen Sommern stark geschädigt. Rotbuchen werden aber weiterhin gepflanzt, um den Laubholzanteil in unseren Wäldern zu erhöhen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Landeskompetenzzentrums Forst in Eberswalde versuchen hinsichtlich des fortschreitenden Klimawandels Prognosen der künftigen Verbreitung und Entwicklung der Buche zu erstellen.


Die eigentliche Heimat der Rotbuche ist das Hügelland mit guten Böden und ausreichend Niederschlägen. Nach der letzten Eiszeit hat sie innerhalb kurzer Zeit die zentralen Bereiche des europäischen Kontinents bedeckt. Dieser noch andauernde Prozess war ein wichtiges Merkmal bei der Anerkennung der Buchenwälder als UNESCO-Weltnaturerbe.
Zu dieser Weltnaturerbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas” gehört der Buchenwald Grumsin im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Tiefland-Buchenwälder sind heute fast nur noch in Deutschland zu finden.

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