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Erfahrungen und Empfehlungen zum waldbaulichen Umgang mit der spätblühenden Traubenkirsche

Kaum eine Baumart im Wald vermag die Gemüter so zu erhitzen wie die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina Ehrh.), die in dieser Broschüre abgekürzt auch als STK bezeichnet wird. Ursprünglich in Europa als Gartengehölz eingeführt, erweiterte sich ihr Nutzen bald auf die Bodenverbesserung, den Brandschutz und tatsächlich auch auf die Holzproduktion. Ihre rasche und nahezu ungehinderte Ausbreitung mündete schließlich in eine Ära der Bekämpfung, um die heimische Tier- und Pflanzenwelt vor dieser als invasiv eingestuften Art zu schützen.

Ihre Robustheit gegenüber veränderten Klimabedingungen, insbesondere gegenüber Trockenheit und wärmeren Temperaturen, spricht dafür, dass sie sich in vielen Gebieten weiterverbreiten wird. Dieser Ratgeber skizziert zunächst die wichtigsten ökologischen Merkmale der Baumart und erläutert darauf aufbauend praxisnahe Handlungsempfehlungen, gegliedert nach dem Ausgangszustand in den Beständen.




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