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Waldbrandstatistik 2019

Wie schon 2018 war auch 2019 ein „Waldbrandrekordjahr". Das betrifft sowohl Anzahl als auch Fläche der Waldbrände. Dabei weisen die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höheren Waldbrandflächen sowohl auf den Einfluss der Witterungsextreme hin als auch auf die lokal immer noch hohe Belastung der Wälder mit Restmunition. Die langanhaltende Trockenheit sorgte für zunehmend gut brennbares Material, das insbesondere bei böigen Winden Ursache einer sehr schnellen Ausbreitung der Brände ist. Auch im Waldzustandsbericht 2019 für Brandenburg liegt ein besonderes Augenmerk auf den Auswirkungen der ausgeprägten Trockenheit 2018 und den ebenfalls sehr trockenen und warmen Witterungsbedingungen 2019. Der Anteil deutlicher Schäden (Nadel-/Blattverlust über 25 %) hat über alle Baumartengruppen massiv zugenommen. Der hohe Anteil an Trockenreisig in den Baumkronen liegt selbst bei Eiche und Buche über 60 % und ist eine Ursache dafür, dass 47 % der Waldfläche des Landes als geschädigt anzusehen sind (Waldzustandsbericht des Landes Brandenburg 2019). Problematisch ist, dass auf munitionsbelasteten Flächen die Löscharbeiten erschwert sind. Aus Gründen der Sicherheit gelten Einschränkungen für Befahrung und Betretung durch die Feuerwehren.