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Wald-Klimastämme zum „Earth-Day“: Weltmeisterliche Holz-Schnitzkunst für Eberswalde und Chorin

Klimastamm am Kran
Klimastamm am Kran

Am 22. April, dem „World-Earth-Day“, wurden drei „Klimastämme“ in der Waldstadt Eberswalde und in Chorin aufgestellt. Diese sind Kunstwerke aus einer an der Sommerhitze abgestorben Eiche, welche in der Region gewachsen ist.

Mit dem von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) Brandenburg initiierten und durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) sowie der Zertifizierungsorganisation PEFC unterstützten Projekt wird greifbar auf den CO2- Ausstoß in verschiedenen Lebensbereichen hingewiesen. Gleichzeitig wird anschaulich aufgezeigt, wie lange ein Baum braucht, um diese CO2-Menge durch sein Wachstum zu speichern und wie nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung dazu positiv beitragen kann.

Verweilen und Nachdenken
Die durch den zweifachen Weltmeister im Motorsägen-Kunstschnitzen Florian Lindner gestalteten Stämme wurden als Bänke an LFB-Dienstsitzen auf dem Waldcampus Eberswalde und am Kloster Chorin zum Verweilen und Nachdenken einladen. Was Bäume dabei im Einzelnen leisten und wie ihre Speicherleistung mit dem Konsumverhalten des Menschen zusammenhängt, machen diese Kunstwerke deutlich. Es wird klar, welcher CO₂ - Ausstoß zum Beispiel durch eine Flugreise oder den täglichen Stromverbrauch entsteht und wie lange ein Baum zur Kompensation dieses Ausstoßes wachsen muss.

Vom Rhein über den Harz nach Brandenburg
Bonn, Wernigerode und nun Eberswalde und Chorin. Die vor dem Jahreswechsel entstandenen und medial inzwischen viel beachteten „Klimastämme“ reihen sich damit ein in eine überregionale Aktion. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Projektpartner soll über dieses Jahr hinaus fortgesetzt werden, um weitere Klimabänke in Brandenburg aufzustellen. Interessierte Partner sind herzlich eingeladen.