Sachgebiet Forstliche Umweltkontrolle
Was bedeutet forstliches Umweltmonitoring?
Seit mehr als 30 Jahren erhebt das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde Daten über die Vitalität der Wälder und den Wirkungszusammenhängen in Waldökosystemen. Der gesetzliche Auftrag hierzu findet sich im Bundeswaldgesetz (§41a Absatz 6 BWaldG) und in der Verordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring (ForUmV). Eingebettet in das europäische Monitoringprogramm ICP Forests und koordiniert durch das Thünen Institut für Waldökosysteme (TI-WO), nutzen wir standardisierte Verfahren um Bäume und Wälder objektiv beschreiben zu können und Zustände zu dokumentieren. Hieraus ergeben sich Informationen über die Waldgesundheit (FUK).
Was bedeutet forstliches Umweltmonitoring?
Seit mehr als 30 Jahren erhebt das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde Daten über die Vitalität der Wälder und den Wirkungszusammenhängen in Waldökosystemen. Der gesetzliche Auftrag hierzu findet sich im Bundeswaldgesetz (§41a Absatz 6 BWaldG) und in der Verordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring (ForUmV). Eingebettet in das europäische Monitoringprogramm ICP Forests und koordiniert durch das Thünen Institut für Waldökosysteme (TI-WO), nutzen wir standardisierte Verfahren um Bäume und Wälder objektiv beschreiben zu können und Zustände zu dokumentieren. Hieraus ergeben sich Informationen über die Waldgesundheit (FUK).
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- Wissenschaft: Wie reagieren Bäume auf sich verändernde Umwelteinflüsse wie z.B. Trockenheit? Welche physiologischen Reaktionen laufen hierbei ab und wie unterscheiden sich diesen nach Baumarten, Baumalter, Standortseigenschaften und Bestandesstruktur?
- Methodik: Wie lassen sich Daten kontinuierlich erheben und standardisiert auswerten? Wie kommen wir von den Daten zur Information? Welche neuen Datenquellen können erschlossen werden um die Vitalität des Waldes zu erfassen?
- Regionalisierung: Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand der Wälder Brandenburgs? Wie lassen sich die Messungen am Punkt und die Zeitreihen des Monitorings auf die Fläche übertragen?
- Wissenschaft: Wie reagieren Bäume auf sich verändernde Umwelteinflüsse wie z.B. Trockenheit? Welche physiologischen Reaktionen laufen hierbei ab und wie unterscheiden sich diesen nach Baumarten, Baumalter, Standortseigenschaften und Bestandesstruktur?
- Methodik: Wie lassen sich Daten kontinuierlich erheben und standardisiert auswerten? Wie kommen wir von den Daten zur Information? Welche neuen Datenquellen können erschlossen werden um die Vitalität des Waldes zu erfassen?
- Regionalisierung: Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand der Wälder Brandenburgs? Wie lassen sich die Messungen am Punkt und die Zeitreihen des Monitorings auf die Fläche übertragen?
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- AkWamo: Integration (bio-)akustischer Methoden für die Quantifizierung biologischer Vielfalt in das Waldmonitoring – TI
- BBZE: Biologische Bodenzustandserhebung deutscher Wälder – TI
- CNRS: Cosmic-Ray Neutron Sensing – UFZ, Universität Potsdam
- EddyFlux: Eddy‐Kovarianz‐Messungen an der Station Kienhorst – TU Dresden
- RespiScale: Membranbasierte CO2-Messung im Boden
- TroWaK: Trockenheitsrisiken im Wald unter Klimawandel
- WWT: Transpiration von Waldbäumen als zukünftiges ökophysiologisches Lebenszeichen für das forstliche Umweltmonitoring
- AkWamo: Integration (bio-)akustischer Methoden für die Quantifizierung biologischer Vielfalt in das Waldmonitoring – TI
- BBZE: Biologische Bodenzustandserhebung deutscher Wälder – TI
- CNRS: Cosmic-Ray Neutron Sensing – UFZ, Universität Potsdam
- EddyFlux: Eddy‐Kovarianz‐Messungen an der Station Kienhorst – TU Dresden
- RespiScale: Membranbasierte CO2-Messung im Boden
- TroWaK: Trockenheitsrisiken im Wald unter Klimawandel
- WWT: Transpiration von Waldbäumen als zukünftiges ökophysiologisches Lebenszeichen für das forstliche Umweltmonitoring
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MLUK, 2024. Waldzustandsbericht 2024 des Landes Brandenburg. Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), Eberswalde. https:// https://mleuv.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Waldzustandsbericht-BB-2024.pdf
Knapp et al. 2024. From single trees to country-wide maps: Modeling mortality rates in Germany based on the Crown Condition Survey. Forest Ecol Manag 568:122081, https://doi.org/10.1016/j.foreco.2024.122081
Rukh et al., 2022. Interpolated daily temperature and precipitation data for Level II ICP Forests plots in Germany. Annals of Forest Science 79 (1) https://doi.org/10.1186/s13595-022-01167-3
Salmón et al., 2022 – The 2018 European heatwave led to stem dehydration but not to consistent growth reductions in forests – Nature Communications 13 (1): 1–11 https://doi.org/10.1038/s41467-021-27579-9
Wohlgemuth et al., 2022. Physiological and climate controls on foliar mercury uptake by European tree species. Biogeosciences, 19, 1335–1353 https://doi.org/10.5194/bg-19-1335-2022
Ziche et al., 2022. Water Budgets of Managed Forests in Northeast Germany under Climate Change—Results from a Model Study on Forest Monitoring Sites. Applied Sciences (Switzerland), 11(5): 1–19 https://doi.org/10.3390/app11052403
Hentschel et al., 2019. Waldzustand im Trockenjahr 2018 – Ergebnisse aus dem Level I Programm in Brandenburg. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Bd. 67. 25-32 https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs67.pdf
LFE, 2016. 30 Jahre forstliches Umweltmonitoring in Brandenburg. Eberswalder Forstl. Schriftenreihe 63 https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs63.pdf
MLUK, 2024. Waldzustandsbericht 2024 des Landes Brandenburg. Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), Eberswalde. https:// https://mleuv.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Waldzustandsbericht-BB-2024.pdf
Knapp et al. 2024. From single trees to country-wide maps: Modeling mortality rates in Germany based on the Crown Condition Survey. Forest Ecol Manag 568:122081, https://doi.org/10.1016/j.foreco.2024.122081
Rukh et al., 2022. Interpolated daily temperature and precipitation data for Level II ICP Forests plots in Germany. Annals of Forest Science 79 (1) https://doi.org/10.1186/s13595-022-01167-3
Salmón et al., 2022 – The 2018 European heatwave led to stem dehydration but not to consistent growth reductions in forests – Nature Communications 13 (1): 1–11 https://doi.org/10.1038/s41467-021-27579-9
Wohlgemuth et al., 2022. Physiological and climate controls on foliar mercury uptake by European tree species. Biogeosciences, 19, 1335–1353 https://doi.org/10.5194/bg-19-1335-2022
Ziche et al., 2022. Water Budgets of Managed Forests in Northeast Germany under Climate Change—Results from a Model Study on Forest Monitoring Sites. Applied Sciences (Switzerland), 11(5): 1–19 https://doi.org/10.3390/app11052403
Hentschel et al., 2019. Waldzustand im Trockenjahr 2018 – Ergebnisse aus dem Level I Programm in Brandenburg. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Bd. 67. 25-32 https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs67.pdf
LFE, 2016. 30 Jahre forstliches Umweltmonitoring in Brandenburg. Eberswalder Forstl. Schriftenreihe 63 https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs63.pdf
Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen
- Die Seite der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Umweltmonitoring Wald informiert über die Programme, Erhebungen und Daten auf Bundesebene
- Auf europäischer Ebene finden sich die Ergebnisse in den Monitoringberichten von ICP Forests wieder
- Für Brandenburg bietet das FUK Informationsdashboard Zugang zu Daten und Ergebnissen des Monitorings
- Die Seite der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Umweltmonitoring Wald informiert über die Programme, Erhebungen und Daten auf Bundesebene
- Auf europäischer Ebene finden sich die Ergebnisse in den Monitoringberichten von ICP Forests wieder
- Für Brandenburg bietet das FUK Informationsdashboard Zugang zu Daten und Ergebnissen des Monitorings