Was sind Marteloskope?
Marteloskope sind Demonstrations- und Schulungsflächen, in denen Menschen mit und ohne forstlichen Hintergrund zahlreiche Aspekte des Waldmanagements aus unterschiedlichsten Blickwinkeln miteinander diskutiert können. Die Marteloskope laden dazu ein, mit Vertretern verschiedener Disziplinen ins Gespräch zu kommen, auszutauschen und neue Anreize für die Waldentwicklung zu setzen.
Ein Marteloskop ist ein 1 Hektar (100 x 100 Meter) großer Waldbereich, in dem alle Bäume vermessen, markiert und nummeriert werden. Dabei wird nicht nur die Qualität der einzelnen Bäume aus forstlicher Sicht erfasst, sondern auch ihr Potential als Kohlenstoffspeicher. Zusätzlich werden die Naturschutzqualitäten aller Bäume (Mikrohabitate wie Höhlen, Spalten usw.) bewertet. Alle Bäume sind mit ihren Eigenschaften digital in einer speziellen GIS- und Datenbank-Anwendung dargestellt.
Wie funktioniert ein Marteloskop?
Jedes Marteloskop lässt sich dynamisch auf Tablets/Handys mit der zugehörigen Software „I+Trainer“ übersichtlich darstellen, bewirtschaften und auswerten. Auf dieser Grundlage werden in den Waldflächen „virtuell“ Bäume zur Holzernte ausgewählt – in der Fachsprache heißt das „auszeichnen“. So können individuelle Entscheidungen zum Entnehmen und Belassen von einzelnen Bäumen und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Waldstücks und seiner Leistungen verglichen werden. Biodiversitätsaspekte der Waldentwicklung oder das Wertholzpotential sind Beispiele für Schulung und Diskussion. Stets werden verschiedene Perspektiven – insbesondere Waldwirtschaft und Naturschutz –miteinander betrachtet und abgewogen.
Lehrwälder in europäischer Vernetzung
Brandenburg ist Teil eines europäischen Netzwerkes mit
- 5 Marteloskopen im Landeswald,
- 1 Marteloskop im Privatwald und
- 2 Marteloskopen in Kooperation mit den Berliner Forsten.
Der Name Marteloskop leitet sich von der französischen Bezeichnung für die Kennzeichnung von Bäumen („martelage“) und vom Griechischen „skopein“ (schauen) ab.
Ins Leben gerufen wurden die Marteloskope durch eine Initiative des Europäischen Forstinstitutes (EFI), welches bis heute ein großes Europaweites Netzwerk an Marteloskopen aufgebaut hat http://www.integrateplus.org/Demo-Sites/What-is-a-Marteloscope/table.html. Auf der Internetseite sind auf einer Karte die Marteloskope in Europa zu finden.
Was sind Marteloskope?
Marteloskope sind Demonstrations- und Schulungsflächen, in denen Menschen mit und ohne forstlichen Hintergrund zahlreiche Aspekte des Waldmanagements aus unterschiedlichsten Blickwinkeln miteinander diskutiert können. Die Marteloskope laden dazu ein, mit Vertretern verschiedener Disziplinen ins Gespräch zu kommen, auszutauschen und neue Anreize für die Waldentwicklung zu setzen.
Ein Marteloskop ist ein 1 Hektar (100 x 100 Meter) großer Waldbereich, in dem alle Bäume vermessen, markiert und nummeriert werden. Dabei wird nicht nur die Qualität der einzelnen Bäume aus forstlicher Sicht erfasst, sondern auch ihr Potential als Kohlenstoffspeicher. Zusätzlich werden die Naturschutzqualitäten aller Bäume (Mikrohabitate wie Höhlen, Spalten usw.) bewertet. Alle Bäume sind mit ihren Eigenschaften digital in einer speziellen GIS- und Datenbank-Anwendung dargestellt.
Wie funktioniert ein Marteloskop?
Jedes Marteloskop lässt sich dynamisch auf Tablets/Handys mit der zugehörigen Software „I+Trainer“ übersichtlich darstellen, bewirtschaften und auswerten. Auf dieser Grundlage werden in den Waldflächen „virtuell“ Bäume zur Holzernte ausgewählt – in der Fachsprache heißt das „auszeichnen“. So können individuelle Entscheidungen zum Entnehmen und Belassen von einzelnen Bäumen und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Waldstücks und seiner Leistungen verglichen werden. Biodiversitätsaspekte der Waldentwicklung oder das Wertholzpotential sind Beispiele für Schulung und Diskussion. Stets werden verschiedene Perspektiven – insbesondere Waldwirtschaft und Naturschutz –miteinander betrachtet und abgewogen.
Lehrwälder in europäischer Vernetzung
Brandenburg ist Teil eines europäischen Netzwerkes mit
- 5 Marteloskopen im Landeswald,
- 1 Marteloskop im Privatwald und
- 2 Marteloskopen in Kooperation mit den Berliner Forsten.
Der Name Marteloskop leitet sich von der französischen Bezeichnung für die Kennzeichnung von Bäumen („martelage“) und vom Griechischen „skopein“ (schauen) ab.
Ins Leben gerufen wurden die Marteloskope durch eine Initiative des Europäischen Forstinstitutes (EFI), welches bis heute ein großes Europaweites Netzwerk an Marteloskopen aufgebaut hat http://www.integrateplus.org/Demo-Sites/What-is-a-Marteloscope/table.html. Auf der Internetseite sind auf einer Karte die Marteloskope in Europa zu finden.
Marteloskope Land Brandenburg
Marteloskop Eberswalde
Bei dem Marteloskop Eberswalde handelt es sich um einen 146-jährigen Buchen-Hainbuchenbestand auf einem kräftigen Standort. Die Buche macht über 70 % des Bestandes aus, mit einer großen Durchmesserspreitung. 20 % des Bestandes sind Hainbuche mit Beimischungen von Birke.
Besonderheiten
Der Marteloskop liegt wie das „Möllergrab“ in der Nähe der Stadt Eberswalde und des Waldcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE) und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE). Daher wird es für vielfältige Schulungen für Studierende und Waldverantwortliche genutzt und ist durch die Stadtnähe für viele Waldinteressierte gut erreichbar.
Fragestellungen
Aufgrund der Nähe zu Eberswalde eignet sich die Fläche für Waldinteressierte aller Altersstufen und für Diskussionen um viele Wald-Themen. Als forstfachliche Themen bieten sich an: Mikrohabitate - Naturschutz, die Buche im Klimawandel, Stabilisierung von Beständen.
Ansprechperson:
Bei dem Marteloskop Eberswalde handelt es sich um einen 146-jährigen Buchen-Hainbuchenbestand auf einem kräftigen Standort. Die Buche macht über 70 % des Bestandes aus, mit einer großen Durchmesserspreitung. 20 % des Bestandes sind Hainbuche mit Beimischungen von Birke.
Besonderheiten
Der Marteloskop liegt wie das „Möllergrab“ in der Nähe der Stadt Eberswalde und des Waldcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE) und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE). Daher wird es für vielfältige Schulungen für Studierende und Waldverantwortliche genutzt und ist durch die Stadtnähe für viele Waldinteressierte gut erreichbar.
Fragestellungen
Aufgrund der Nähe zu Eberswalde eignet sich die Fläche für Waldinteressierte aller Altersstufen und für Diskussionen um viele Wald-Themen. Als forstfachliche Themen bieten sich an: Mikrohabitate - Naturschutz, die Buche im Klimawandel, Stabilisierung von Beständen.
Ansprechperson:
Marteloskop Fristow
Bei dem Marteloskop Fristow handelt es sich um einen 55-jährigen Kiefernbestand mit Eichen, Birken, Buchen und Lärchen als Naturverjüngung auf einem recht armen Standort. Die Kieferstämme haben eine Durchmesserverteilung von meist 15 bis 35 cm.
Fragestellungen
Forstfachliche Fragestellungen für das Marteloskop sind: Wirtschaftswald in der Zukunft, vorzeitiger Waldumbau, Lichtsteuerung.
Ansprechperson:
Bei dem Marteloskop Fristow handelt es sich um einen 55-jährigen Kiefernbestand mit Eichen, Birken, Buchen und Lärchen als Naturverjüngung auf einem recht armen Standort. Die Kieferstämme haben eine Durchmesserverteilung von meist 15 bis 35 cm.
Fragestellungen
Forstfachliche Fragestellungen für das Marteloskop sind: Wirtschaftswald in der Zukunft, vorzeitiger Waldumbau, Lichtsteuerung.
Ansprechperson:
Marteloskop Maienpfuhl
Bei dem Marteloskop Maienpfuhl handelt es sich um einen 85-jährigen Traubeneichen-Lärchen-Mischbestand mit Hainbuche im Unterstand auf einem kräftigen bis reichen Standort. Die Traubeneiche ist mit über 70 % am meisten im Bestand vertreten, gefolgt von Lärche und Hainbuche die mit über und unter 10 % vertreten sind. Einzeln sind Rotbuche, Kiefer, und andere Baumarten zu finden.
Fragestellungen
Forstfachliche Fragestellungen, die im Bestand bearbeitet werden können sind: Mögliche Wertholzproduktion in der Eiche, die Behandlung des Zwischenstands, der Umgang mit Überhältern.
Ansprechperson:
Bei dem Marteloskop Maienpfuhl handelt es sich um einen 85-jährigen Traubeneichen-Lärchen-Mischbestand mit Hainbuche im Unterstand auf einem kräftigen bis reichen Standort. Die Traubeneiche ist mit über 70 % am meisten im Bestand vertreten, gefolgt von Lärche und Hainbuche die mit über und unter 10 % vertreten sind. Einzeln sind Rotbuche, Kiefer, und andere Baumarten zu finden.
Fragestellungen
Forstfachliche Fragestellungen, die im Bestand bearbeitet werden können sind: Mögliche Wertholzproduktion in der Eiche, die Behandlung des Zwischenstands, der Umgang mit Überhältern.
Ansprechperson:
Marteloskop Massow
Bei dem Marteloskop Massow handelt es sich um einen ungleichaltrigen, strukturierten Kiefernreinbestand mit geringer Birkeneinmischung auf einem recht armen Standort. Der Großteil der Kiefern hat einen Durchmesser zwischen 5 und 30 cm (BHD).
Besonderheiten
Waldbesitzer ist die Hatzfeldt-Wildenburg`sche Forstverwaltung. Somit ist Massow das einzige der Marteloskope in Brandenburg in Privatbesitz. Als ANW (Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft) Beispielbetrieb „Wald und Wild“ hat ein Großteil der Nutzer des Marteloskops forstliche Vorbildung.
Fragestellungen
Die einzigartige Entwicklung im Revier Massow seit 2001 eignet sich für vielfältige Diskussionen. Sowohl die Jagd- als auch die intensive Waldumbaustrategie kann besprochen und die weitere Entwicklung diskutiert werden. Die Umwandlung vom einschichtigen Kiefernreinbestand zum mehrschichtigen Kieferndauerwald ist hier der Kern der Waldbaustrategie.
Ansprechperson: Mark Illerich m.illerich@hatzfeldt.de
Bei dem Marteloskop Massow handelt es sich um einen ungleichaltrigen, strukturierten Kiefernreinbestand mit geringer Birkeneinmischung auf einem recht armen Standort. Der Großteil der Kiefern hat einen Durchmesser zwischen 5 und 30 cm (BHD).
Besonderheiten
Waldbesitzer ist die Hatzfeldt-Wildenburg`sche Forstverwaltung. Somit ist Massow das einzige der Marteloskope in Brandenburg in Privatbesitz. Als ANW (Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft) Beispielbetrieb „Wald und Wild“ hat ein Großteil der Nutzer des Marteloskops forstliche Vorbildung.
Fragestellungen
Die einzigartige Entwicklung im Revier Massow seit 2001 eignet sich für vielfältige Diskussionen. Sowohl die Jagd- als auch die intensive Waldumbaustrategie kann besprochen und die weitere Entwicklung diskutiert werden. Die Umwandlung vom einschichtigen Kiefernreinbestand zum mehrschichtigen Kieferndauerwald ist hier der Kern der Waldbaustrategie.
Ansprechperson: Mark Illerich m.illerich@hatzfeldt.de
Marteloskop Möllergrab
Bei dem Marteloskop Möllergrab handelt es sich um ein 125-jähriges Kiefernaltholz auf einem recht armen Standort mit Durchmesserklassen großteilig um die 30 bis 40 cm. Rot-Buchen wurden vor über 80 Jahren gepflanzt und bilden den „Unterstand“ . Einzeln sind Fichten, Eichen und Rot-Eichen zu finden.
Besonderheiten
Der Lehrwald liegt in der Nähe der Stadt Eberswalde, des Waldcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE) und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE). Daher wird das „Möllergrab“ für vielfältige Schulungen für Studierende und Waldverantwortliche genutzt.
Fragestellungen
Aufgrund der Nähe zu Eberswalde eignet sich die Fläche für Waldinteressierte aller Altersstufen und für Diskussionen um viele Wald-Themen. Forstfachliche Themen die am „Möllergrab" bearbeitet werden können: Wie kann die Überführung in einen klimastabilen Dauermischwald gelingen? Wie geht man mit überalterten zur Entwertung neigenden Beständen um? Wie reichere ich einen Bestand mit Habitaten an?
Ansprechperson:
Bei dem Marteloskop Möllergrab handelt es sich um ein 125-jähriges Kiefernaltholz auf einem recht armen Standort mit Durchmesserklassen großteilig um die 30 bis 40 cm. Rot-Buchen wurden vor über 80 Jahren gepflanzt und bilden den „Unterstand“ . Einzeln sind Fichten, Eichen und Rot-Eichen zu finden.
Besonderheiten
Der Lehrwald liegt in der Nähe der Stadt Eberswalde, des Waldcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE) und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE). Daher wird das „Möllergrab“ für vielfältige Schulungen für Studierende und Waldverantwortliche genutzt.
Fragestellungen
Aufgrund der Nähe zu Eberswalde eignet sich die Fläche für Waldinteressierte aller Altersstufen und für Diskussionen um viele Wald-Themen. Forstfachliche Themen die am „Möllergrab" bearbeitet werden können: Wie kann die Überführung in einen klimastabilen Dauermischwald gelingen? Wie geht man mit überalterten zur Entwertung neigenden Beständen um? Wie reichere ich einen Bestand mit Habitaten an?
Ansprechperson:
Marteloskop Sandkrug
Im Forstbetrieb Chorin liegt das Marteloskop Sandkrug. Das Marteloskop ist in einen 131-jährigen Buchen-Eichen-Mischbestand angelegt, der auf einem mittleren Standort wächst. Die Buche ist mit über 90 % dominant und ist in Durchmessern von 10 bis 55 cm vertreten. Einige starke Kiefern stehen am Rande des Bereichs.
Besonderheiten
Der „Sandkrug“ liegt in der Nähe der Stadt Eberswalde mit dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE).
Fragestellungen
Durch die Lage in Stadtnähe ist der Lehrwald für alle Waldinteressierte wie Studierende gut nutzbar. Forstfachliche Fragestellungen die hier bearbeitet werden können: Die Buche im Klimawandel und deren Vitalität, Waldumbau zu Mischbeständen, Lichtsteuerung.
Ansprechperson:
Im Forstbetrieb Chorin liegt das Marteloskop Sandkrug. Das Marteloskop ist in einen 131-jährigen Buchen-Eichen-Mischbestand angelegt, der auf einem mittleren Standort wächst. Die Buche ist mit über 90 % dominant und ist in Durchmessern von 10 bis 55 cm vertreten. Einige starke Kiefern stehen am Rande des Bereichs.
Besonderheiten
Der „Sandkrug“ liegt in der Nähe der Stadt Eberswalde mit dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE).
Fragestellungen
Durch die Lage in Stadtnähe ist der Lehrwald für alle Waldinteressierte wie Studierende gut nutzbar. Forstfachliche Fragestellungen die hier bearbeitet werden können: Die Buche im Klimawandel und deren Vitalität, Waldumbau zu Mischbeständen, Lichtsteuerung.
Ansprechperson:
Marteloskope Berliner Forsten
Marteloskop Gorinsee-Eiche
Marteloskop Gorinsee-Eiche
Bei dem Marteloskop Gorinsee-Eiche handelt es sich um einen strukturierten Altbestand (mit unterschiedlichen Höhen und Durchmessern) aus Buche und Eiche mit einem deutlichen „Verjüngungskern“, der sich nach dem Zusammenbruch einer Altkrone auf der Fläche eingestellt hat. Es finden sich zahlreiche stark dimensionierte Bäume (> 60 cm) in dem Waldbestand, die Raum für vielfältige Habitatstrukturen bieten.
Besonderheiten
Die Fläche liegt im Raum Berlin, besitzt jedoch keine unmittelbare Siedlungsnähe.
Fragestellungen
Auf diesem Marteloskop steht die Pflege und Entwicklung ungleichaltriger Eichen-Buchen Mischbestände im Vordergrund. Kernpunkt ist die Frage nach der Entwicklung stabiler Dauermischwaldstrukturen vor dem Hintergrund möglicher Vitalitätseinbußen bei Buche und Eiche durch die Klimaveränderungen. Diskutiert werden kann die Frage, ob bei der zukünftigen Wertleistung des Holzes auf die Eiche oder Buche bzw. beide Baumarten gesetzt werden soll, da sich die waldbaulichen Herangehensweisen je nach Zielstellung unterscheiden.
Ansprechperson: Ingmar Preusse Ingmar.Preusse@forsten.berlin.de
Marteloskop Gorinsee-Eiche
Bei dem Marteloskop Gorinsee-Eiche handelt es sich um einen strukturierten Altbestand (mit unterschiedlichen Höhen und Durchmessern) aus Buche und Eiche mit einem deutlichen „Verjüngungskern“, der sich nach dem Zusammenbruch einer Altkrone auf der Fläche eingestellt hat. Es finden sich zahlreiche stark dimensionierte Bäume (> 60 cm) in dem Waldbestand, die Raum für vielfältige Habitatstrukturen bieten.
Besonderheiten
Die Fläche liegt im Raum Berlin, besitzt jedoch keine unmittelbare Siedlungsnähe.
Fragestellungen
Auf diesem Marteloskop steht die Pflege und Entwicklung ungleichaltriger Eichen-Buchen Mischbestände im Vordergrund. Kernpunkt ist die Frage nach der Entwicklung stabiler Dauermischwaldstrukturen vor dem Hintergrund möglicher Vitalitätseinbußen bei Buche und Eiche durch die Klimaveränderungen. Diskutiert werden kann die Frage, ob bei der zukünftigen Wertleistung des Holzes auf die Eiche oder Buche bzw. beide Baumarten gesetzt werden soll, da sich die waldbaulichen Herangehensweisen je nach Zielstellung unterscheiden.
Ansprechperson: Ingmar Preusse Ingmar.Preusse@forsten.berlin.de
Marteloskop Gorinsee-Kiefer
Marteloskop Gorinsee-Kiefer
Bei dem Marteloskop Gorinsee-Kiefer handelt es sich um einen Kiefernbestand mit Struktur, das heißt mit Bäumen verschiedener Höhe und Durchmesser. Die Kiefer ist nicht gleichaltrig und nur wenige Bäume erreichen einen Durchmesser über 40 cm. Darunter steht eine lückige Verjüngung aus Rotbuche, Stieleiche und Hängebirke im sogenannten Unterstand.
Besonderheiten
Die Fläche liegt im Raum Berlin, besitzt jedoch keine unmittelbare Siedlungsnähe. Vereinzelt hat sich die Spätblühende Traubenkirsche eingefunden.
Fragestellungen
Auf diesem Marteloskop steht die langfristige Entwicklung stabiler Dauerwaldstrukturen im Vordergrund. Dazu kann auf der Fläche diskutiert werden, wie dieser ungleichaltriger Kiefernbestand mit lückiger Verjüngung in Zukunft gestaltet werden kann. Wegen der fehlenden starken Dimensionen des Baumholzes sind weniger Habitatstrukturen vorhanden und damit ist der Lehrwald weniger zu deren Bewertung geeignet.
Ansprechperson: Ingmar Preusse Ingmar.Preusse@forsten.berlin.de
Marteloskop Gorinsee-Kiefer
Bei dem Marteloskop Gorinsee-Kiefer handelt es sich um einen Kiefernbestand mit Struktur, das heißt mit Bäumen verschiedener Höhe und Durchmesser. Die Kiefer ist nicht gleichaltrig und nur wenige Bäume erreichen einen Durchmesser über 40 cm. Darunter steht eine lückige Verjüngung aus Rotbuche, Stieleiche und Hängebirke im sogenannten Unterstand.
Besonderheiten
Die Fläche liegt im Raum Berlin, besitzt jedoch keine unmittelbare Siedlungsnähe. Vereinzelt hat sich die Spätblühende Traubenkirsche eingefunden.
Fragestellungen
Auf diesem Marteloskop steht die langfristige Entwicklung stabiler Dauerwaldstrukturen im Vordergrund. Dazu kann auf der Fläche diskutiert werden, wie dieser ungleichaltriger Kiefernbestand mit lückiger Verjüngung in Zukunft gestaltet werden kann. Wegen der fehlenden starken Dimensionen des Baumholzes sind weniger Habitatstrukturen vorhanden und damit ist der Lehrwald weniger zu deren Bewertung geeignet.
Ansprechperson: Ingmar Preusse Ingmar.Preusse@forsten.berlin.de
-
Europäisches Forstinstitut (EFI) http://www.integrateplus.org/Demo-Sites/What-is-a-Marteloscope/table.html
Europäisches Forstinstitut (EFI) http://www.integrateplus.org/Demo-Sites/What-is-a-Marteloscope/table.html