Waldschule Wildpark Potsdam

Der Wildpark am Stadtrand von Potsdam ist ein lohnenswertes Ausflugsziel. Mit dem Bildungsprogramm der Waldschule wird ein liebevolles Wald- und Naturverständnis geweckt und der Wildpark als Erlebnisraum erschlossen. Denn nur was man kennt, liebt, hegt und schützt man. Mit dem Erleben der Natur soll über die Erfahrungen mit allen Sinnen eine Sensibilität für die Schönheit von Flora und Fauna ausgebildet und ein emotionaler Zugang zur Natur geschaffen werden.

  • 2019-03-20 | lfb_neumann | Angebote

    Allgemeine Angebotsübersicht

    • Lehrplangebundene Projekttage/ Projektwochen
    • Wanderungen mit dem Förster
    • Spielerisches Lernen für Grundschüler
    • Waldtheater für die Klassen 1 bis 5
    • Basteln mit Naturmaterialien
    • Bauen von Nisthilfen
    • Waldjugendspiele
    • Vorträge und Exkursionen für Wandergruppen

    In der Primarstufe stehen das spielerische Erkunden und situationsgebundene Beobachten im Vordergrund. Durch Naturerfahrungsspiele wird der Wald den Schülerinnen und Schülern in seiner Gesamtheit vertraut, seine Eigenheiten werden erkundet und unbegründete Ängste werden abgebaut. Sie lernen häufige Tier- und Pflanzenarten kennen. Für jüngere Schüler bieten wir auch künstlerisches Gestalten mit Naturmaterialien und das Bauen von Nisthilfen für Vögel und Insekten an.

    Beispielthemen für Klasse 1 bis 4

    • Der Wald ist die Heimat der Tiere
    • Der Wald zu allen Jahreszeiten
    • Bäume des Waldes und ihre Früchte
    • Basteln mit Naturmaterialien

    Die Schüler der Sekundarstufen I und II erschließen sich den Wald durch erkundendes Tätigsein. Arbeiten in Kleingruppen mit konkreten Aufgabenstellungen fördert selbständiges Lernen. Durch experimentelles Untersuchen von Waldboden und Wasser können im Unterricht erworbene Kenntnisse praxisnah angewendet werden.

    Beispielthemen für Klasse 5 bis 6

    • Funktion des Waldes
    • Natur- und Artenschutz
    • Der Waldboden lebt
    • Tiere im und am Waldschulteich
    • Vom Holz zum Papier

    Beispielthemen für Klasse 7 bis 13

    • Sinneserlebnis Wald
    • Der Stoffkreislauf im Wald
    • Das Ökosystem Wald
    • Nachhaltige Waldnutzung

    Offen sind wir auch für Studenten, Referendare und Wandergruppen. Wir beantworten gern ihre Fragen und stellen Informationsmaterial bereit.

    Die Praktikanten, die ihr Freiwilliges ökologisches Jahr in der Waldschule absolvieren, werden von uns angeleitet und in alle organisatorischen und pädagogischen Tätigkeiten einbezogen.

    Allgemeine Angebotsübersicht

    • Lehrplangebundene Projekttage/ Projektwochen
    • Wanderungen mit dem Förster
    • Spielerisches Lernen für Grundschüler
    • Waldtheater für die Klassen 1 bis 5
    • Basteln mit Naturmaterialien
    • Bauen von Nisthilfen
    • Waldjugendspiele
    • Vorträge und Exkursionen für Wandergruppen

    In der Primarstufe stehen das spielerische Erkunden und situationsgebundene Beobachten im Vordergrund. Durch Naturerfahrungsspiele wird der Wald den Schülerinnen und Schülern in seiner Gesamtheit vertraut, seine Eigenheiten werden erkundet und unbegründete Ängste werden abgebaut. Sie lernen häufige Tier- und Pflanzenarten kennen. Für jüngere Schüler bieten wir auch künstlerisches Gestalten mit Naturmaterialien und das Bauen von Nisthilfen für Vögel und Insekten an.

    Beispielthemen für Klasse 1 bis 4

    • Der Wald ist die Heimat der Tiere
    • Der Wald zu allen Jahreszeiten
    • Bäume des Waldes und ihre Früchte
    • Basteln mit Naturmaterialien

    Die Schüler der Sekundarstufen I und II erschließen sich den Wald durch erkundendes Tätigsein. Arbeiten in Kleingruppen mit konkreten Aufgabenstellungen fördert selbständiges Lernen. Durch experimentelles Untersuchen von Waldboden und Wasser können im Unterricht erworbene Kenntnisse praxisnah angewendet werden.

    Beispielthemen für Klasse 5 bis 6

    • Funktion des Waldes
    • Natur- und Artenschutz
    • Der Waldboden lebt
    • Tiere im und am Waldschulteich
    • Vom Holz zum Papier

    Beispielthemen für Klasse 7 bis 13

    • Sinneserlebnis Wald
    • Der Stoffkreislauf im Wald
    • Das Ökosystem Wald
    • Nachhaltige Waldnutzung

    Offen sind wir auch für Studenten, Referendare und Wandergruppen. Wir beantworten gern ihre Fragen und stellen Informationsmaterial bereit.

    Die Praktikanten, die ihr Freiwilliges ökologisches Jahr in der Waldschule absolvieren, werden von uns angeleitet und in alle organisatorischen und pädagogischen Tätigkeiten einbezogen.

  • 2019-03-20 | lfb_neumann | Lage

    Die Waldschule liegt im Wildpark im Südwesten der Stadt Potsdam. Die parkartige Anlage geht auf die einstige Bedeutung als Hofjagdrevier zurück. Der Wildpark wurde nach den Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet und befindet sich heute im Landschaftsschutzgebiet "Potsdamer Havelseengebiet".

    Heute ist der Wildpark ein beliebtes Naherholungsgebiet für Potsdamer und seine Besucher. Mit der aktuellen Waldbewirtschaftung verfolgt man das Ziel, den ursprünglichen Charakter des Wildparks zu erhalten, jedoch ohne Bedeutung eines Tiergeheges.

    Die Waldschule liegt im Wildpark im Südwesten der Stadt Potsdam. Die parkartige Anlage geht auf die einstige Bedeutung als Hofjagdrevier zurück. Der Wildpark wurde nach den Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet und befindet sich heute im Landschaftsschutzgebiet "Potsdamer Havelseengebiet".

    Heute ist der Wildpark ein beliebtes Naherholungsgebiet für Potsdamer und seine Besucher. Mit der aktuellen Waldbewirtschaftung verfolgt man das Ziel, den ursprünglichen Charakter des Wildparks zu erhalten, jedoch ohne Bedeutung eines Tiergeheges.

  • 2019-03-20 | lfb_neumann | Ausstattung

    Für den Waldschulbetrieb werden das Gebäude der ehemaligen Wildmeisterei sowie das dazugehörige Grundstück genutzt. Auf dem Grundstück wurde das "Grüne Klassenzimmer" sowie mehrere Objekte für den Artenschutz und Lehrmittel errichtet. Zusätzlich steht ein alter Obstgarten, in dem ein Feuchtbiotop mit einem Beobachtungsplatz angelegt worden ist zur Verfügung. Das Gebäude ist ein altes Preußisches Forsthaus. Soweit möglich finden die Waldschulveranstaltungen im Freien statt.

    Wildmeisterei

    • Baujahr 1842, denkmalgeschütztes Gebäude
    • Sitz des Revierförsters
    • Waldschuleinrichtung

    Großes Hofgelände der Wildmeisterei mit:

    • Klassenzimmer im Freien
    • Feuchtbiotop
    • Spiel- und Erlebnisbereich
    • Grillhütte
    • Feuerstelle

    Außerhalb des Geländes der Wildmeisterei:

    • Fühlpfad
    • Alter Streuobstgarten
    • Bienenlehrpfad
    • Bodengrube
    • Wildparkteil des Forstreviers Wildpark

    Für den Waldschulbetrieb werden das Gebäude der ehemaligen Wildmeisterei sowie das dazugehörige Grundstück genutzt. Auf dem Grundstück wurde das "Grüne Klassenzimmer" sowie mehrere Objekte für den Artenschutz und Lehrmittel errichtet. Zusätzlich steht ein alter Obstgarten, in dem ein Feuchtbiotop mit einem Beobachtungsplatz angelegt worden ist zur Verfügung. Das Gebäude ist ein altes Preußisches Forsthaus. Soweit möglich finden die Waldschulveranstaltungen im Freien statt.

    Wildmeisterei

    • Baujahr 1842, denkmalgeschütztes Gebäude
    • Sitz des Revierförsters
    • Waldschuleinrichtung

    Großes Hofgelände der Wildmeisterei mit:

    • Klassenzimmer im Freien
    • Feuchtbiotop
    • Spiel- und Erlebnisbereich
    • Grillhütte
    • Feuerstelle

    Außerhalb des Geländes der Wildmeisterei:

    • Fühlpfad
    • Alter Streuobstgarten
    • Bienenlehrpfad
    • Bodengrube
    • Wildparkteil des Forstreviers Wildpark
  • 2019-03-20 | lfb_neumann | Anfahrt

    Die Waldschule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto (Parkplatz an der Tierklinik) erreichbar. Von dort schließt sich ein 1,5 Kilometer langer Fußweg an. In besonderen Fällen können Sie von Mitarbeitern der Waldschule abgeholt werden.

    Die Waldschule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto (Parkplatz an der Tierklinik) erreichbar. Von dort schließt sich ein 1,5 Kilometer langer Fußweg an. In besonderen Fällen können Sie von Mitarbeitern der Waldschule abgeholt werden.

  • 2019-03-20 | lfb_neumann | Geschichte Wildpark

    Der Wildpark ist ein artenreiches Waldgebiet (25 Baumarten) am Rande von Potsdam, eingegrenzt von der Pirschheide auf der einen und dem Park Sanssouci auf der anderen Seite. Entstanden ist der Wildpark aus großen Teilen der Pirschheide. Der Wildpark ist 870 Hektar groß und wurde ab 1840 von Peter Joseph Lenné als Landschaftsgärtner und Persius als Architekt der Wildparkbauten angelegt (von Lenné 1833 als Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam geplant).

    Angelegt wurde er für den König Friedrich Wilhelm den 4. als Hofjagdrevier, speziell zum Jagen von Rot- und Damwild. 10 Jahre nach Bestehen des Wildparks hatte sich der Wildbestand stark erhöht auf 450 Stück Rotwild, 30 Stück Damwild und etwa 20 Rehe. Der Zaun, der den Wildpark umgab war 2,5 m hoch und 12 km lang, es durften nur Bedienstete des Königs in den Wildpark hinein. Es wurden Alleen angelegt, die teilweise heute noch existieren, Wege umgestaltet, Brücken gebaut und der Wegestern mit 8 verschiedenen Alleen geschaffen.
    Weiterhin existieren im Wildpark 3 Berge:

    • Großer Entenfängerberg (82m)
    • Schäfereiberg (86m)
    • Kellerberg (63m)

    Ein Jahr nach Inbetriebnahme des Wildparks konnte der Wildmeister am Hang des Kellerbergs sein Dienstgebäude beziehen. In den Wildpark kamen die Bediensteten des Königs durch 3 Forsthaustore, welche nachfolgend beschrieben werden:

    Försteretablissement am Sanssoucitor
    • liegt nordöstlich des Wildparks
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius als Haupttor und Hauptzufahrt zum Wildpark
    • noch gut erhaltener Gebäudekomplex, wo heute die Tierklinik und das Tierheim untergebracht sind
    Försteretablissement Nord (Nordtor)
    • liegt in der Nähe des Ortsteils Kuhfort
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von Ludwig Persius als Försterwohnung und als Torhaus zum Wildpark
    • Gebäude stark restaurierungsbedürftig, wird heute bewohnt von 2 Mietern
    Försteretablissement Süd (Südtor)
    • liegt unmittelbar an der B1, Brandenburger Chaussee, südöstlich des Schäfereiberges
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius
    • als Försterwohnung genutzt und als Torhaus, steht seit Jahren leer
    Wildmeisterei oder Hegemeisterei
    • liegt zentral im Wildpark
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius
    • diente als Wohnhaus für den Hegemeister und seine Familie
    • wird heute genutzt als Waldschule im unteren Bereich und als Wohnung im oberen Bereich

    Weiterhin gab es noch Bauten, die nicht als Tore dienten sondern für andere Zwecke:

    Bayerisches Haus
    • liegt auf dem nördlichen Plateau des Schäfereiberges
    • gebaut im Jahre 1847 von Hesse als letztes Bauwerk im Wildpark
    • diente als Erholungsstätte für das Königspaar
    • wurde nach 1945 unterschiedlich weitergenutzt
    • seit 1990 nach aufwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen als Hotel für die Öffentlichkeit, seit 2001 Nobelhotel mit 5 Sternen
    Entenfängeretablissement
    • 1841 von L. Persius neugebaut, nachdem es 1839 durch einen Blitzschlag zerstört wurde
    • wurde genutzt als Entenfanganlage und Gastwirtschaft
    • Königspaar genoss dort die schöne Havellandschaft
    • nach 125 Jahren wurde der Entenfang eingestellt, weil die Entenfangzahlen zurückgingen
    • bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wohnte dort der Fasanenmeister und war zuständig für die Fasanenzucht
    • aufgrund der unsensiblen Umbauten heute nicht mehr als Persius- Bau erkennbar
    • 1936 entstand dort eine Luftkriegsschule mit Kasernenanlagen
    Die Graureiherkolonie

    Seit 1945 ist der Graureiher das Symbol des Wildparks. Wegen vorteilhafter Standortbedingungen haben Graureiher 1934 im Wildpark eine erste Brutkolonie gegründet und dann nach und nach vergrößert. Das Brutgebiet befand sich südlich der jetzigen Kolonie und nördlich der B1. Die stattliche Anzahl von 400 bis 500 Graureihern rechtfertigt auch heute noch, warum der Wildpark seit über 150 Jahren als Graureiherkolonie bezeichnet wird.

    Ausgewachsene Reiher können bis zu 90 cm groß und 100 cm lang werden und die Flügelspannbreite beträgt bis zu 160 cm. Zeitweilig wurden die Reiher gejagt, weil sie den Fischern die Fische wegnahmen und weil sie so schönen Kopfschmuck haben. Seit 1989 ist die Graureiherkolonie als Flächennaturdenkmal unter Schutz gestellt und wird fürsorglich durch den Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisverband "Havelland" e.V. betreut. Die Größe der Brutkolonie beträgt zirka 3 Hektar. Während der Brutzeit und der Aufzucht der Jungvögel, von Februar bis August, sind Störungen im Brutgebiet untersagt. Wanderer, Besucher und Reiter dürfen nur die ausgewiesenen Wege benutzen. Seit 1989 ist die Zahl der Brutpaare mit etwa 200 Tieren konstant.

    Der Wildpark ist ein artenreiches Waldgebiet (25 Baumarten) am Rande von Potsdam, eingegrenzt von der Pirschheide auf der einen und dem Park Sanssouci auf der anderen Seite. Entstanden ist der Wildpark aus großen Teilen der Pirschheide. Der Wildpark ist 870 Hektar groß und wurde ab 1840 von Peter Joseph Lenné als Landschaftsgärtner und Persius als Architekt der Wildparkbauten angelegt (von Lenné 1833 als Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam geplant).

    Angelegt wurde er für den König Friedrich Wilhelm den 4. als Hofjagdrevier, speziell zum Jagen von Rot- und Damwild. 10 Jahre nach Bestehen des Wildparks hatte sich der Wildbestand stark erhöht auf 450 Stück Rotwild, 30 Stück Damwild und etwa 20 Rehe. Der Zaun, der den Wildpark umgab war 2,5 m hoch und 12 km lang, es durften nur Bedienstete des Königs in den Wildpark hinein. Es wurden Alleen angelegt, die teilweise heute noch existieren, Wege umgestaltet, Brücken gebaut und der Wegestern mit 8 verschiedenen Alleen geschaffen.
    Weiterhin existieren im Wildpark 3 Berge:

    • Großer Entenfängerberg (82m)
    • Schäfereiberg (86m)
    • Kellerberg (63m)

    Ein Jahr nach Inbetriebnahme des Wildparks konnte der Wildmeister am Hang des Kellerbergs sein Dienstgebäude beziehen. In den Wildpark kamen die Bediensteten des Königs durch 3 Forsthaustore, welche nachfolgend beschrieben werden:

    Försteretablissement am Sanssoucitor
    • liegt nordöstlich des Wildparks
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius als Haupttor und Hauptzufahrt zum Wildpark
    • noch gut erhaltener Gebäudekomplex, wo heute die Tierklinik und das Tierheim untergebracht sind
    Försteretablissement Nord (Nordtor)
    • liegt in der Nähe des Ortsteils Kuhfort
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von Ludwig Persius als Försterwohnung und als Torhaus zum Wildpark
    • Gebäude stark restaurierungsbedürftig, wird heute bewohnt von 2 Mietern
    Försteretablissement Süd (Südtor)
    • liegt unmittelbar an der B1, Brandenburger Chaussee, südöstlich des Schäfereiberges
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius
    • als Försterwohnung genutzt und als Torhaus, steht seit Jahren leer
    Wildmeisterei oder Hegemeisterei
    • liegt zentral im Wildpark
    • gebaut im Jahre 1841– 1842 von L. Persius
    • diente als Wohnhaus für den Hegemeister und seine Familie
    • wird heute genutzt als Waldschule im unteren Bereich und als Wohnung im oberen Bereich

    Weiterhin gab es noch Bauten, die nicht als Tore dienten sondern für andere Zwecke:

    Bayerisches Haus
    • liegt auf dem nördlichen Plateau des Schäfereiberges
    • gebaut im Jahre 1847 von Hesse als letztes Bauwerk im Wildpark
    • diente als Erholungsstätte für das Königspaar
    • wurde nach 1945 unterschiedlich weitergenutzt
    • seit 1990 nach aufwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen als Hotel für die Öffentlichkeit, seit 2001 Nobelhotel mit 5 Sternen
    Entenfängeretablissement
    • 1841 von L. Persius neugebaut, nachdem es 1839 durch einen Blitzschlag zerstört wurde
    • wurde genutzt als Entenfanganlage und Gastwirtschaft
    • Königspaar genoss dort die schöne Havellandschaft
    • nach 125 Jahren wurde der Entenfang eingestellt, weil die Entenfangzahlen zurückgingen
    • bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wohnte dort der Fasanenmeister und war zuständig für die Fasanenzucht
    • aufgrund der unsensiblen Umbauten heute nicht mehr als Persius- Bau erkennbar
    • 1936 entstand dort eine Luftkriegsschule mit Kasernenanlagen
    Die Graureiherkolonie

    Seit 1945 ist der Graureiher das Symbol des Wildparks. Wegen vorteilhafter Standortbedingungen haben Graureiher 1934 im Wildpark eine erste Brutkolonie gegründet und dann nach und nach vergrößert. Das Brutgebiet befand sich südlich der jetzigen Kolonie und nördlich der B1. Die stattliche Anzahl von 400 bis 500 Graureihern rechtfertigt auch heute noch, warum der Wildpark seit über 150 Jahren als Graureiherkolonie bezeichnet wird.

    Ausgewachsene Reiher können bis zu 90 cm groß und 100 cm lang werden und die Flügelspannbreite beträgt bis zu 160 cm. Zeitweilig wurden die Reiher gejagt, weil sie den Fischern die Fische wegnahmen und weil sie so schönen Kopfschmuck haben. Seit 1989 ist die Graureiherkolonie als Flächennaturdenkmal unter Schutz gestellt und wird fürsorglich durch den Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisverband "Havelland" e.V. betreut. Die Größe der Brutkolonie beträgt zirka 3 Hektar. Während der Brutzeit und der Aufzucht der Jungvögel, von Februar bis August, sind Störungen im Brutgebiet untersagt. Wanderer, Besucher und Reiter dürfen nur die ausgewiesenen Wege benutzen. Seit 1989 ist die Zahl der Brutpaare mit etwa 200 Tieren konstant.

Kontakt

Straße:
Im Wildpark 2
PLZ Ort:
14471 Potsdam
Ansprechpartner:
Ulf Webers
Position:
Leiter
E-Mail:
waldschule.potsdam@­lfb.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 95130284
Telefon 2:
+49 172 5770739
Fax:
+49 331 275484357