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Welchen aktuellen und zukünftigen Gefährdungen durch einheimische, einwandernde und eingeschleppte Insektenarten unterliegt der Brandenburger Wald? Welche Maßnahmen der Vorbeugung und Reaktion sind geeignet?

Insekten sind wesentliche Bestandteile unserer Umwelt. Sie sind Nahrungsgrundlage für viele andere Tierarten (z. B. Vögel, Fledermäuse). Sie bestäuben Blüten und ermöglichen dadurch die Entwicklung von Samen und Früchten. Sie tragen zum Abbau toter organischer Substanz bei und fördern so die Bodenfruchtbarkeit.

Schwerpunkt der Arbeit im SG Waldschutzrisikomanagement sind die zu Massenvermehrungen fähigen blatt- und nadelfressenden Insekten, insbesondere an Eichen und Kiefer. Aber sehr viele andere Arten können Bäume stark schädigen oder abtöten. Sie können auch eine wichtige Rolle bei komplexen Erkrankungen oder in Störungskaskaden spielen. Dazu gehören z. B. verschiedene Prachtkäfer, eine Vielzahl rindenbrütender Käfer an Kiefer oder Pflanzengallen verursachende Insekten. Zunehmende Witterungsextreme wie lange Trockenperioden schwächen viele Baumarten. Gleichzeitig können einige Insektenarten, wie der Buchdrucker, mehr Nachkommen entwickeln. In der Folge haben die Schäden an Bäumen in den letzten Jahren zugenommen. Außerdem treten zusätzlich in heimischen Wäldern bisher unbekannte Insektenarten auf, die einwandern oder durch den internationalen Handel, Verkehr und Tourismus eingeschleppt werden. Diese sollen rechtzeitig entdeckt, bestimmt und ihr Gefährdungspotential für den Wald eingeschätzt werden.

    Voraussetzungen für den Schutz des Waldes vor Schäden durch Insekten sind folgende Arbeitsschwerpunkte:

    • Bestimmen der zoologischen Arten, ihrer Entwicklungsstadien und Schadsymptome innerhalb der breiten, ordnungs- und familienreichen Artengruppe der Insekten
    • Überwachen der Waldschutzsituation zu Forstinsekten, erfassen und bewerten der  Schäden
    • Erweitern der Kenntnisse zu Artenspektrum, Vorkommen, Biologie, Ökologie, forstwirtschaftlicher Bedeutung und Risikopotenzial von Insektenarten

     Unsere Arbeitsschwerpunkte schließen in Brandenburg bereits vorkommende (z. B. Kiefernprachtkäfer) sowie neu auftretende (z. B. Amerikanische Kiefernwanze) und in Zukunft zu erwartende gebietsfremde Insektenarten ( z. B. Eichennetzwanze) und Unionsquarantäneschädlinge (z. B. Asiatischer Laubholzbock) ein.

    Welchen aktuellen und zukünftigen Gefährdungen durch einheimische, einwandernde und eingeschleppte Insektenarten unterliegt der Brandenburger Wald? Welche Maßnahmen der Vorbeugung und Reaktion sind geeignet?

    Insekten sind wesentliche Bestandteile unserer Umwelt. Sie sind Nahrungsgrundlage für viele andere Tierarten (z. B. Vögel, Fledermäuse). Sie bestäuben Blüten und ermöglichen dadurch die Entwicklung von Samen und Früchten. Sie tragen zum Abbau toter organischer Substanz bei und fördern so die Bodenfruchtbarkeit.

    Schwerpunkt der Arbeit im SG Waldschutzrisikomanagement sind die zu Massenvermehrungen fähigen blatt- und nadelfressenden Insekten, insbesondere an Eichen und Kiefer. Aber sehr viele andere Arten können Bäume stark schädigen oder abtöten. Sie können auch eine wichtige Rolle bei komplexen Erkrankungen oder in Störungskaskaden spielen. Dazu gehören z. B. verschiedene Prachtkäfer, eine Vielzahl rindenbrütender Käfer an Kiefer oder Pflanzengallen verursachende Insekten. Zunehmende Witterungsextreme wie lange Trockenperioden schwächen viele Baumarten. Gleichzeitig können einige Insektenarten, wie der Buchdrucker, mehr Nachkommen entwickeln. In der Folge haben die Schäden an Bäumen in den letzten Jahren zugenommen. Außerdem treten zusätzlich in heimischen Wäldern bisher unbekannte Insektenarten auf, die einwandern oder durch den internationalen Handel, Verkehr und Tourismus eingeschleppt werden. Diese sollen rechtzeitig entdeckt, bestimmt und ihr Gefährdungspotential für den Wald eingeschätzt werden.

      Voraussetzungen für den Schutz des Waldes vor Schäden durch Insekten sind folgende Arbeitsschwerpunkte:

      • Bestimmen der zoologischen Arten, ihrer Entwicklungsstadien und Schadsymptome innerhalb der breiten, ordnungs- und familienreichen Artengruppe der Insekten
      • Überwachen der Waldschutzsituation zu Forstinsekten, erfassen und bewerten der  Schäden
      • Erweitern der Kenntnisse zu Artenspektrum, Vorkommen, Biologie, Ökologie, forstwirtschaftlicher Bedeutung und Risikopotenzial von Insektenarten

       Unsere Arbeitsschwerpunkte schließen in Brandenburg bereits vorkommende (z. B. Kiefernprachtkäfer) sowie neu auftretende (z. B. Amerikanische Kiefernwanze) und in Zukunft zu erwartende gebietsfremde Insektenarten ( z. B. Eichennetzwanze) und Unionsquarantäneschädlinge (z. B. Asiatischer Laubholzbock) ein.

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