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Sachgebiet Forstliche Phytopathologie

Was macht die forstliche Phytopathologie?

Aufgrund extremer werdender Klimabedingungen sind Bäume immer häufiger biotischen und abiotischen Stressfaktoren ausgesetzt. Dadurch sind sie auch anfälliger für Schaderreger - wie zum Beispiel pathogene Pilze. Unsere Aufgabe ist die zeitliche und räumliche Erfassung auftretender Schäden und die mögliche Erarbeitung praxisnaher Handlungsempfehlungen für Vorbeugung (Prophylaxe) und etwaige Gegenmaßnahmen. Grundlagen sind eine sichere und zeitnahe Diagnostik, ein praxistaugliches Monitoring und die Risikoanalyse für relevante pilzliche Pathogene.
Durch Klimawandel, Globalisierung sowie neue Waldbaustrategien, die fremdländische Baumarten einschließen, werden zunehmend auch neuartige, sich möglicherweise invasiv ausbreitende Krankheitserreger (Pathogene) an Bedeutung gewinnen. Wir unterstützen die Praxis mit der Diagnose neuer oder auch neuartig wirkender Pathogene und untersuchen die Folgen für die zukünftige Waldbewirtschaftung. Von besonderer Bedeutung ist die Anleitung der Praxis bei der Überwachung von Quarantäneschädlingen (z. B. Dothistroma-Nadelbräune, Phytophthora ramorum) in Wäldern und die Unterstützung des Pflanzenschutzdienstes des Landes Brandenburg.

Schwerpunktthemen sind aktuell:

  • Überwachung und Erforschung heimischer und neuer Krankheitserreger im Waldökosystem (z. B. Mistelbefall an Wald-Kiefer)
  • Diagnose von Schadursachen im Wald in Verbindung mit pilzlichen Schaderregern
  • Wissenstransfer zu den Ergebnissen der Untersuchung von Probematerial aus der Praxis
  • Schulungen und Weiterbildung der Forstpraxis zu aktuellen Waldschutzthemen
  • Ursachenforschung komplexer Baumkrankheiten unter Berücksichtigung der Biologie pilzlicher Pathogene
  • Entwicklung und Anwendung von kurativen und prophylaktischen Maßnahmen zum Erhalt der Waldgesundheit

Was macht die forstliche Phytopathologie?

Aufgrund extremer werdender Klimabedingungen sind Bäume immer häufiger biotischen und abiotischen Stressfaktoren ausgesetzt. Dadurch sind sie auch anfälliger für Schaderreger - wie zum Beispiel pathogene Pilze. Unsere Aufgabe ist die zeitliche und räumliche Erfassung auftretender Schäden und die mögliche Erarbeitung praxisnaher Handlungsempfehlungen für Vorbeugung (Prophylaxe) und etwaige Gegenmaßnahmen. Grundlagen sind eine sichere und zeitnahe Diagnostik, ein praxistaugliches Monitoring und die Risikoanalyse für relevante pilzliche Pathogene.
Durch Klimawandel, Globalisierung sowie neue Waldbaustrategien, die fremdländische Baumarten einschließen, werden zunehmend auch neuartige, sich möglicherweise invasiv ausbreitende Krankheitserreger (Pathogene) an Bedeutung gewinnen. Wir unterstützen die Praxis mit der Diagnose neuer oder auch neuartig wirkender Pathogene und untersuchen die Folgen für die zukünftige Waldbewirtschaftung. Von besonderer Bedeutung ist die Anleitung der Praxis bei der Überwachung von Quarantäneschädlingen (z. B. Dothistroma-Nadelbräune, Phytophthora ramorum) in Wäldern und die Unterstützung des Pflanzenschutzdienstes des Landes Brandenburg.

Schwerpunktthemen sind aktuell:

  • Überwachung und Erforschung heimischer und neuer Krankheitserreger im Waldökosystem (z. B. Mistelbefall an Wald-Kiefer)
  • Diagnose von Schadursachen im Wald in Verbindung mit pilzlichen Schaderregern
  • Wissenstransfer zu den Ergebnissen der Untersuchung von Probematerial aus der Praxis
  • Schulungen und Weiterbildung der Forstpraxis zu aktuellen Waldschutzthemen
  • Ursachenforschung komplexer Baumkrankheiten unter Berücksichtigung der Biologie pilzlicher Pathogene
  • Entwicklung und Anwendung von kurativen und prophylaktischen Maßnahmen zum Erhalt der Waldgesundheit
  • Dienstleistungen
    • Diagnose von eingesandten Pflanzenproben und fallbezogene direkte Waldschutzberatung von Forstleuten und Waldbesitzenden zu phytopathologischen Schadbildern
    • Sachbezogene Auswertung des monatlichen Waldschutzmeldedienstes und Erarbeitung von Analysen und Empfehlungen für die Forstpraxis in den Aktuellen Waldschutzinformationen
    • Mitarbeit in länderübergreifenden Arbeitsgruppen (DVFFA/Sektion Waldschutz: AG Rußrinde am Ahorn, AG Buche)
    • Konzeption und Durchführung von Waldschutz-Schulungen zu phytopathologischen Schaderregern für die Forstpraxis
    • Diagnose von eingesandten Pflanzenproben und fallbezogene direkte Waldschutzberatung von Forstleuten und Waldbesitzenden zu phytopathologischen Schadbildern
    • Sachbezogene Auswertung des monatlichen Waldschutzmeldedienstes und Erarbeitung von Analysen und Empfehlungen für die Forstpraxis in den Aktuellen Waldschutzinformationen
    • Mitarbeit in länderübergreifenden Arbeitsgruppen (DVFFA/Sektion Waldschutz: AG Rußrinde am Ahorn, AG Buche)
    • Konzeption und Durchführung von Waldschutz-Schulungen zu phytopathologischen Schaderregern für die Forstpraxis
  • Zentrale Forschungsfragen
    • Welche phytopathologischen Schadursachen treten an den heutigen Hauptbaumarten im Land Brandenburg auf? Wie ändert sich das Spektrum an Schaderregern durch Klimawandel, Waldumbau und neue, alternative Baumarten in Brandenburger Wäldern?
    • Welche Auswirkungen haben der Klimawandel und die damit einhergehende Schwächung der Bäume auf das Auftreten komplexer Schäden in Beständen?
    • Mit welchen prophylaktischen und forstsanitären Maßnahmen können in der Praxis Risiken gemindert und Schäden verhindert werden?
    • In welchem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen die etablierten pilzlichen Schaderreger und wie ist eine Überwachung möglich?
    • Können neue Diagnosemethoden zur Identifikation von Pathogenen und auch zur Entwicklung präventiver Verfahren genutzt werden?
    • Welche phytopathologischen Schadursachen treten an den heutigen Hauptbaumarten im Land Brandenburg auf? Wie ändert sich das Spektrum an Schaderregern durch Klimawandel, Waldumbau und neue, alternative Baumarten in Brandenburger Wäldern?
    • Welche Auswirkungen haben der Klimawandel und die damit einhergehende Schwächung der Bäume auf das Auftreten komplexer Schäden in Beständen?
    • Mit welchen prophylaktischen und forstsanitären Maßnahmen können in der Praxis Risiken gemindert und Schäden verhindert werden?
    • In welchem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen die etablierten pilzlichen Schaderreger und wie ist eine Überwachung möglich?
    • Können neue Diagnosemethoden zur Identifikation von Pathogenen und auch zur Entwicklung präventiver Verfahren genutzt werden?
  • Aktuelle Publikationen

    Wenning, A (2022): Klimawandelfolgen aktuell - Gewinner und Verlierer bei den pilzlichen Schaderregern. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band 72: 40-45. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs%2072%20Waldkolloquium2022.pdf

    Wenning, A.; Dahms, C. (2021): Pilzliche und pilzähnliche Organismen an Rot-Buche (Fagus sylvatica L.). Eberswalder Forstliche Schriftenreihe 71: 25-34. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs71.pdf

    Wenning, A.; Hentschel, R. (2021): Vitalitätszustand der Rot-Buche in Brandenburg. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe 71: 14-24. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs71.pdf

    Dahms, C.; Wenning, A. (2021): Diagnosereport 2020 - Diagnostische Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung pilzlicher Organismen.

    Wenning, A. (2021): Buchenschäden in Trockenjahren. Geschäftsbericht des LFB 2020. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/gb_2020.pdf

    Wenning, A.; Hielscher, K; Möller, K.: Neuartige Schäden, eingeschleppte Schaderreger und Quarantäneschädlinge. Informationen für Waldbesitzer. 2. überarbeitete Auflage. Flyer. 2020

    Heydeck, P., Hielscher, K., Schumacher, J. (2011): Neuartige Schäden an Gemeiner Esche (Fraxinus excelsior L.). Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg 20: 10 – 13

    Dahms, C.; Wenning, A.: Diagnosereport 2019 - Diagnostische Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung pilzlicher Organismen.

    Wenning, A (2022): Klimawandelfolgen aktuell - Gewinner und Verlierer bei den pilzlichen Schaderregern. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band 72: 40-45. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs%2072%20Waldkolloquium2022.pdf

    Wenning, A.; Dahms, C. (2021): Pilzliche und pilzähnliche Organismen an Rot-Buche (Fagus sylvatica L.). Eberswalder Forstliche Schriftenreihe 71: 25-34. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs71.pdf

    Wenning, A.; Hentschel, R. (2021): Vitalitätszustand der Rot-Buche in Brandenburg. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe 71: 14-24. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/efs71.pdf

    Dahms, C.; Wenning, A. (2021): Diagnosereport 2020 - Diagnostische Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung pilzlicher Organismen.

    Wenning, A. (2021): Buchenschäden in Trockenjahren. Geschäftsbericht des LFB 2020. https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/gb_2020.pdf

    Wenning, A.; Hielscher, K; Möller, K.: Neuartige Schäden, eingeschleppte Schaderreger und Quarantäneschädlinge. Informationen für Waldbesitzer. 2. überarbeitete Auflage. Flyer. 2020

    Heydeck, P., Hielscher, K., Schumacher, J. (2011): Neuartige Schäden an Gemeiner Esche (Fraxinus excelsior L.). Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg 20: 10 – 13

    Dahms, C.; Wenning, A.: Diagnosereport 2019 - Diagnostische Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung pilzlicher Organismen.