Projekt ALBA

© Oliver Eglin LFB

Die langfristigen, auch durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern sind nicht in Gänze vorhersehbar. Um die waldbaulichen Handlungsspielräume zu erweitern, hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg das Projekt ALBA („Alternative Baumarten“) ins Leben gerufen. Im Rahmen von vier Teilprojekten untersucht das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) die Eignung von Alternativbaumarten - sowohl nichtheimischen als auch seltenen heimischen Baumarten - für Brandenburg:

© Oliver Eglin LFB

Die langfristigen, auch durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern sind nicht in Gänze vorhersehbar. Um die waldbaulichen Handlungsspielräume zu erweitern, hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg das Projekt ALBA („Alternative Baumarten“) ins Leben gerufen. Im Rahmen von vier Teilprojekten untersucht das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) die Eignung von Alternativbaumarten - sowohl nichtheimischen als auch seltenen heimischen Baumarten - für Brandenburg:

LIF: Landeswaldintensivflächen

 Wissenschaftlicher Herkunftsversuch im standardisierten Blockdesign

  • Anbauversuche mit 6 Baumarten, 5 Herkünften mit je 3 Wiederholungen 
  • Schwerpunkt: Eignung der verschiedenen Herkünfte

Auf zwei Versuchsflächenstandorten mit unterschiedlichen standörtlichen Bedingungen (in Nord- und Südbrandenburg) werden auf der locker mit Kiefern-Altbeständen überschirmten Fläche alternative Baumarten gepflanzt und ein Monitoring-System etabliert.

Flächenauswahl

In Zusammenarbeit mit den Leitern der Forstbetriebe wurden zwei Flächen ausgewählt, die die Voraussetzungen bestmöglich erfüllen. Beide Forstorte bieten zusammenhängende Flächen von etwa 14 Hektar, befinden sich noch nicht in einer Waldumbauphase und sind nach dem vorbereitenden Pflegeeingriff locker überschirmt (Bestockungsgrad ca. 0,6):

Nord: Forstbetrieb Steinförde, Revier Woblitz

  • Klimafeuchtestufe feucht
  • Jahresmitteltemperatur 8,3 Grad Celsius (1991-2020)
  • Jahresniederschlag 581 mm
  • M2-Standort
  • Alter des Kiefern-Oberstands 97 Jahre

 Süd: Forstbetrieb Lübben, Revier Rochau

  • Klimafeuchtestufe mäßig feucht
  • Jahresmitteltemperatur 8,6 Grad Celsius
  • Jahresniederschlag 584 mm
  • M2-Standort
  • Alter des Kiefern-Oberstands 72 Jahre

Baumarten

Die Saatgutbestände für die Versuchsflächen sind überwiegend lokalisiert und das erste Saatgut wurde erworben. Im Herbst 2025 begannen die ersten Pflanzungen auf den beiden LIF in den Revieren Woblitz und Rochau mit den ersten dieser sechs Schwerpunkt-Baumarten:

Art
Ersatzpotential
Ergänzungspotential

Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana)

Fichte / Weiß-Tanne

Weiß-Tanne

Baum-Hasel (Corylus colurna)

Rot-Buche / Trauben-Eiche

Hainbuche (Carpinus betulus)

Rot-Buche

Trauben-Eiche

Orient-Buche (Fagus orientalis)

Rot-Buche

Trauben-Eiche

Schwarz-Kiefer (Pinus nigra ssp. laricio)

Gemeine Kiefer

Zerr-Eiche (Quercus cerris)

Trauben-Eiche


Versuchsaufbau

Auf beiden Flächen entstehen in den nächsten Jahren in einer randomisierten Blockanlage bis zu 90 Parzellen mit jeweils 0,1 ha Fläche. Für jede Baumart sollen 5 Herkünfte mit jeweils 3 Wiederholungen ausgebracht werden. Parallel dazu werden die einheimischen Referenzbaumarten (Kiefer, Buche und Eiche) mit jeweils 3 Wiederholungen gepflanzt. In den nächsten Jahren werden mit unterschiedlichen Aufnahmeintervallen Zielgrößen wie Mortalität, Vitalität, biotische Schäden, Wuchsleistung und Austriebsverhalten (Phänologie) aufgenommen. Nach der Auswertung der Projekt-Zielstellung in 15 Jahren können die Versuchsflächen für weitere Untersuchungen oder als potenzielle Saatgutquellen umgewidmet werden.


 

 Wissenschaftlicher Herkunftsversuch im standardisierten Blockdesign

  • Anbauversuche mit 6 Baumarten, 5 Herkünften mit je 3 Wiederholungen 
  • Schwerpunkt: Eignung der verschiedenen Herkünfte

Auf zwei Versuchsflächenstandorten mit unterschiedlichen standörtlichen Bedingungen (in Nord- und Südbrandenburg) werden auf der locker mit Kiefern-Altbeständen überschirmten Fläche alternative Baumarten gepflanzt und ein Monitoring-System etabliert.

Flächenauswahl

In Zusammenarbeit mit den Leitern der Forstbetriebe wurden zwei Flächen ausgewählt, die die Voraussetzungen bestmöglich erfüllen. Beide Forstorte bieten zusammenhängende Flächen von etwa 14 Hektar, befinden sich noch nicht in einer Waldumbauphase und sind nach dem vorbereitenden Pflegeeingriff locker überschirmt (Bestockungsgrad ca. 0,6):

Nord: Forstbetrieb Steinförde, Revier Woblitz

  • Klimafeuchtestufe feucht
  • Jahresmitteltemperatur 8,3 Grad Celsius (1991-2020)
  • Jahresniederschlag 581 mm
  • M2-Standort
  • Alter des Kiefern-Oberstands 97 Jahre

 Süd: Forstbetrieb Lübben, Revier Rochau

  • Klimafeuchtestufe mäßig feucht
  • Jahresmitteltemperatur 8,6 Grad Celsius
  • Jahresniederschlag 584 mm
  • M2-Standort
  • Alter des Kiefern-Oberstands 72 Jahre

Baumarten

Die Saatgutbestände für die Versuchsflächen sind überwiegend lokalisiert und das erste Saatgut wurde erworben. Im Herbst 2025 begannen die ersten Pflanzungen auf den beiden LIF in den Revieren Woblitz und Rochau mit den ersten dieser sechs Schwerpunkt-Baumarten:

Art
Ersatzpotential
Ergänzungspotential

Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana)

Fichte / Weiß-Tanne

Weiß-Tanne

Baum-Hasel (Corylus colurna)

Rot-Buche / Trauben-Eiche

Hainbuche (Carpinus betulus)

Rot-Buche

Trauben-Eiche

Orient-Buche (Fagus orientalis)

Rot-Buche

Trauben-Eiche

Schwarz-Kiefer (Pinus nigra ssp. laricio)

Gemeine Kiefer

Zerr-Eiche (Quercus cerris)

Trauben-Eiche


Versuchsaufbau

Auf beiden Flächen entstehen in den nächsten Jahren in einer randomisierten Blockanlage bis zu 90 Parzellen mit jeweils 0,1 ha Fläche. Für jede Baumart sollen 5 Herkünfte mit jeweils 3 Wiederholungen ausgebracht werden. Parallel dazu werden die einheimischen Referenzbaumarten (Kiefer, Buche und Eiche) mit jeweils 3 Wiederholungen gepflanzt. In den nächsten Jahren werden mit unterschiedlichen Aufnahmeintervallen Zielgrößen wie Mortalität, Vitalität, biotische Schäden, Wuchsleistung und Austriebsverhalten (Phänologie) aufgenommen. Nach der Auswertung der Projekt-Zielstellung in 15 Jahren können die Versuchsflächen für weitere Untersuchungen oder als potenzielle Saatgutquellen umgewidmet werden.


 

PAV-P: Praxisanbauversuche im Privat- und Körperschaftswald

Dieses Teilprojekt widmet sich dem Anbau alternativer Baumarten unter verschiedensten Standortbedingungen im Privat- und Körperschaftswald. Über ein spezielles Förderprogramm des Landes Brandenburg, das voraussichtlich ab Herbst 2026 startet, werden private Waldbesitzende unterstützt.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Standorteignung und der Bewährung unterschiedlicher Baumherkünfte in der Praxis. Auf den geförderten Versuchsflächen wird getestet, wie gut sich die ausgewählten Baumarten etablieren. Dafür kommen Pflanzen aus einer Auswahl von 12 Nadel- und 22 Laubbaumarten zum Einsatz, die mit heimischen Baumarten als Referenz verglichen werden (siehe die Tabelle weiter unten).

Ein PAV ist eine wissenschaftliche Waldentwicklungsmaßnahme, die einigen Vorgaben unterliegt: So soll der PAV eine Größe zwischen 0,2 und 1,0 Hektar und einen lockeren Schirm aus Gemeiner Kiefer im Alter von mindestens 60 Jahren aufweisen. Zudem müssen die PAV gezäunt werden, um den Anlageerfolg langfristig zu sichern.

    Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV

    Kategorie 1 Kategorie 2

    Küsten-Tanne

    Abies grandis

    Feld-Ahorn

    Acer campestre

    Nordmann-Tanne

    Abies nordmanniana

    Bulgarische Tanne

    Abies borisii-regis

    Spitz-Ahorn

    Acer platanoides

    Türkische Tanne

    Abies bornmuelleriana

    Moor-Birke

    Betula pubescens

    Spanische Tanne

    Abies pinsapo

    Hainbuche

    Carpinus betulus

    Lindenblättrige Birke

    Betula maximowicziana

    Hickory

    Carya ovata

    Atlas-Zeder

    Cedrus atlantica

    Edel-Kastanie

    Castanea sativa

    Walnuss

    Juglans regia

    Baum-Hasel

    Corylus colurna

    Wild-Apfel

    Malus sylvestris agg.

    Orient-Buche

    Fagus orientalis

    Fichten-Kiefer

    Pinus echinata

    Schwarz-Nuss

    Juglans nigra

    Aleppo-Kiefer

    Pinus halepensis

    Schwarz-Kiefer

    Pinus nigra ssp. laricio

    Gelb-Kiefer

    Pinus ponderosa

    Zerr-Eiche

    Quercus cerris

    Wild-Birne

    Pyrus pyraster agg.

    Ungarische Eiche

    Quercus frainetto

    Flaum-Eiche

    Quercus pubescens

    Elsbeere

    Sorbus torminalis

    Berg-Rüster,
    Berg-Ulme

    Ulmus glabra

    Gemeine Eibe

    Taxus baccata

    Feld-Rüster,
    Feld-Ulme

    Ulmus minor

    Riesen-Lebensbaum

    Thuja plicata

     

     

    Winter-Linde

    Tilia cordata

     

     

    Sommer-Linde

    Tilia platyphyllos

     

     

    Weiß-Rüster, Flatter-Ulme

    Ulmus laevis

     

     

    Dieses Teilprojekt widmet sich dem Anbau alternativer Baumarten unter verschiedensten Standortbedingungen im Privat- und Körperschaftswald. Über ein spezielles Förderprogramm des Landes Brandenburg, das voraussichtlich ab Herbst 2026 startet, werden private Waldbesitzende unterstützt.

    Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Standorteignung und der Bewährung unterschiedlicher Baumherkünfte in der Praxis. Auf den geförderten Versuchsflächen wird getestet, wie gut sich die ausgewählten Baumarten etablieren. Dafür kommen Pflanzen aus einer Auswahl von 12 Nadel- und 22 Laubbaumarten zum Einsatz, die mit heimischen Baumarten als Referenz verglichen werden (siehe die Tabelle weiter unten).

    Ein PAV ist eine wissenschaftliche Waldentwicklungsmaßnahme, die einigen Vorgaben unterliegt: So soll der PAV eine Größe zwischen 0,2 und 1,0 Hektar und einen lockeren Schirm aus Gemeiner Kiefer im Alter von mindestens 60 Jahren aufweisen. Zudem müssen die PAV gezäunt werden, um den Anlageerfolg langfristig zu sichern.

      Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV

      Kategorie 1 Kategorie 2

      Küsten-Tanne

      Abies grandis

      Feld-Ahorn

      Acer campestre

      Nordmann-Tanne

      Abies nordmanniana

      Bulgarische Tanne

      Abies borisii-regis

      Spitz-Ahorn

      Acer platanoides

      Türkische Tanne

      Abies bornmuelleriana

      Moor-Birke

      Betula pubescens

      Spanische Tanne

      Abies pinsapo

      Hainbuche

      Carpinus betulus

      Lindenblättrige Birke

      Betula maximowicziana

      Hickory

      Carya ovata

      Atlas-Zeder

      Cedrus atlantica

      Edel-Kastanie

      Castanea sativa

      Walnuss

      Juglans regia

      Baum-Hasel

      Corylus colurna

      Wild-Apfel

      Malus sylvestris agg.

      Orient-Buche

      Fagus orientalis

      Fichten-Kiefer

      Pinus echinata

      Schwarz-Nuss

      Juglans nigra

      Aleppo-Kiefer

      Pinus halepensis

      Schwarz-Kiefer

      Pinus nigra ssp. laricio

      Gelb-Kiefer

      Pinus ponderosa

      Zerr-Eiche

      Quercus cerris

      Wild-Birne

      Pyrus pyraster agg.

      Ungarische Eiche

      Quercus frainetto

      Flaum-Eiche

      Quercus pubescens

      Elsbeere

      Sorbus torminalis

      Berg-Rüster,
      Berg-Ulme

      Ulmus glabra

      Gemeine Eibe

      Taxus baccata

      Feld-Rüster,
      Feld-Ulme

      Ulmus minor

      Riesen-Lebensbaum

      Thuja plicata

       

       

      Winter-Linde

      Tilia cordata

       

       

      Sommer-Linde

      Tilia platyphyllos

       

       

      Weiß-Rüster, Flatter-Ulme

      Ulmus laevis

       

       

      PAV-L: Praxisanbauversuche im Landeswald

      Das dritte Modul widmet sich den Praxisanbauversuchen (PAV) im Landeswald, wobei die Anbaueignung alternativer Baumarten im systematischen Standortvergleich im Fokus steht. Im Rahmen dieser Versuche werden ebenfalls insgesamt 34 alternative Baumarten (vgl. Tab. 1) mit bereits etablierten Referenz-Baumarten verglichen.

      Die Umsetzung erfolgt in etwa 112 Revieren des Landeswaldes, in denen in der Regel jeweils 2Versuchsflächen mit einer Größe von etwa je 2 Hektar eingerichtet werden.

      Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV

      Kategorie 1 Kategorie 2

      Küsten-Tanne

      Abies grandis

      Feld-Ahorn

      Acer campestre

      Nordmann-Tanne

      Abies nordmanniana

      Bulgarische Tanne

      Abies borisii-regis

      Spitz-Ahorn

      Acer platanoides

      Türkische Tanne

      Abies bornmuelleriana

      Moor-Birke

      Betula pubescens

      Spanische Tanne

      Abies pinsapo

      Hainbuche

      Carpinus betulus

      Lindenblättrige Birke

      Betula maximowicziana

      Hickory

      Carya ovata

      Atlas-Zeder

      Cedrus atlantica

      Edel-Kastanie

      Castanea sativa

      Walnuss

      Juglans regia

      Baum-Hasel

      Corylus colurna

      Wild-Apfel

      Malus sylvestris agg.

      Orient-Buche

      Fagus orientalis

      Fichten-Kiefer

      Pinus echinata

      Schwarz-Nuss

      Juglans nigra

      Aleppo-Kiefer

      Pinus halepensis

      Schwarz-Kiefer

      Pinus nigra ssp. laricio

      Gelb-Kiefer

      Pinus ponderosa

      Zerr-Eiche

      Quercus cerris

      Wild-Birne

      Pyrus pyraster agg.

      Ungarische Eiche

      Quercus frainetto

      Flaum-Eiche

      Quercus pubescens

      Elsbeere

      Sorbus torminalis

      Berg-Rüster,
      Berg-Ulme

      Ulmus glabra

      Gemeine Eibe

      Taxus baccata

      Feld-Rüster,
      Feld-Ulme

      Ulmus minor

      Riesen-Lebensbaum

      Thuja plicata

       

       

      Winter-Linde

      Tilia cordata

       

       

      Sommer-Linde

      Tilia platyphyllos

       

       

      Weiß-Rüster, Flatter-Ulme

      Ulmus laevis

       

       

      Das dritte Modul widmet sich den Praxisanbauversuchen (PAV) im Landeswald, wobei die Anbaueignung alternativer Baumarten im systematischen Standortvergleich im Fokus steht. Im Rahmen dieser Versuche werden ebenfalls insgesamt 34 alternative Baumarten (vgl. Tab. 1) mit bereits etablierten Referenz-Baumarten verglichen.

      Die Umsetzung erfolgt in etwa 112 Revieren des Landeswaldes, in denen in der Regel jeweils 2Versuchsflächen mit einer Größe von etwa je 2 Hektar eingerichtet werden.

      Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV

      Kategorie 1 Kategorie 2

      Küsten-Tanne

      Abies grandis

      Feld-Ahorn

      Acer campestre

      Nordmann-Tanne

      Abies nordmanniana

      Bulgarische Tanne

      Abies borisii-regis

      Spitz-Ahorn

      Acer platanoides

      Türkische Tanne

      Abies bornmuelleriana

      Moor-Birke

      Betula pubescens

      Spanische Tanne

      Abies pinsapo

      Hainbuche

      Carpinus betulus

      Lindenblättrige Birke

      Betula maximowicziana

      Hickory

      Carya ovata

      Atlas-Zeder

      Cedrus atlantica

      Edel-Kastanie

      Castanea sativa

      Walnuss

      Juglans regia

      Baum-Hasel

      Corylus colurna

      Wild-Apfel

      Malus sylvestris agg.

      Orient-Buche

      Fagus orientalis

      Fichten-Kiefer

      Pinus echinata

      Schwarz-Nuss

      Juglans nigra

      Aleppo-Kiefer

      Pinus halepensis

      Schwarz-Kiefer

      Pinus nigra ssp. laricio

      Gelb-Kiefer

      Pinus ponderosa

      Zerr-Eiche

      Quercus cerris

      Wild-Birne

      Pyrus pyraster agg.

      Ungarische Eiche

      Quercus frainetto

      Flaum-Eiche

      Quercus pubescens

      Elsbeere

      Sorbus torminalis

      Berg-Rüster,
      Berg-Ulme

      Ulmus glabra

      Gemeine Eibe

      Taxus baccata

      Feld-Rüster,
      Feld-Ulme

      Ulmus minor

      Riesen-Lebensbaum

      Thuja plicata

       

       

      Winter-Linde

      Tilia cordata

       

       

      Sommer-Linde

      Tilia platyphyllos

       

       

      Weiß-Rüster, Flatter-Ulme

      Ulmus laevis

       

       

      ALBAretum

      „ALBAretum“ ist ein Kofferwort, also eine Wortmischung, aus der Abkürzung für ALternative BAumarten und Arboretum (Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze).

      Durch Beiträge zum ALBAretum können Waldverantwortliche in Brandenburg Teil der Erforschung alternativer Baumarten werden: Über einen Fragebogen im Internet ist es Waldbesitzenden möglich, über entsprechende Vorkommen in ihrem Wald informieren. Viele der Baumarten, die in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus von wissenschaftlichen Anbauversuchen waren, wurden bereits an der einen oder anderen Stelle von Waldinteressierten aller Besitzarten gepflanzt.

      Erfahrungsschatz

      Wo und wie wachsen diese Bäume in Brandenburg? Wie kommen sie mit den häufigeren Klimaextremen zurecht? Dieser Erfahrungsschatz kann uns im besten Fall helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder den wissenschaftlichen Fokus auf neue Fragestellungen zu lenken.

      Weitere Informationen zum ALBAretum

      „ALBAretum“ ist ein Kofferwort, also eine Wortmischung, aus der Abkürzung für ALternative BAumarten und Arboretum (Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze).

      Durch Beiträge zum ALBAretum können Waldverantwortliche in Brandenburg Teil der Erforschung alternativer Baumarten werden: Über einen Fragebogen im Internet ist es Waldbesitzenden möglich, über entsprechende Vorkommen in ihrem Wald informieren. Viele der Baumarten, die in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus von wissenschaftlichen Anbauversuchen waren, wurden bereits an der einen oder anderen Stelle von Waldinteressierten aller Besitzarten gepflanzt.

      Erfahrungsschatz

      Wo und wie wachsen diese Bäume in Brandenburg? Wie kommen sie mit den häufigeren Klimaextremen zurecht? Dieser Erfahrungsschatz kann uns im besten Fall helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder den wissenschaftlichen Fokus auf neue Fragestellungen zu lenken.

      Weitere Informationen zum ALBAretum

      Hintergrund

      Als Resultat eines Arbeitsauftrags der Waldbaureferenten des Bundes und der Länder an die interne Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ entstanden 2021 eine Kategorisierung der für Deutschland relevanten Baumarten und ein Versuchsanlagenkonzept. Von den ursprünglich 101 in Frage kommenden Baumarten wurden neun als relevant für intensivere Untersuchungen erachtet. Bei der Priorisierung spielten unter anderem folgende Kriterien eine Rolle:

      •  Die Baumarten müssen ein Ersatz- oder Ergänzungspotenzial für gefährdete (Haupt-) Baumarten aufweisen.
      • Für die Baumarten besteht (bundesweit) ein erhöhter Forschungsbedarf (Herkunftswahl und Anbaueignung).

      Für Brandenburg wurden im nächsten Schritt weitere Schwerpunkte festgelegt, die sich in den Baumartenlisten der Teilprojekte LIF und PAV widerspiegeln.

      Hintergrund

      Als Resultat eines Arbeitsauftrags der Waldbaureferenten des Bundes und der Länder an die interne Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ entstanden 2021 eine Kategorisierung der für Deutschland relevanten Baumarten und ein Versuchsanlagenkonzept. Von den ursprünglich 101 in Frage kommenden Baumarten wurden neun als relevant für intensivere Untersuchungen erachtet. Bei der Priorisierung spielten unter anderem folgende Kriterien eine Rolle:

      •  Die Baumarten müssen ein Ersatz- oder Ergänzungspotenzial für gefährdete (Haupt-) Baumarten aufweisen.
      • Für die Baumarten besteht (bundesweit) ein erhöhter Forschungsbedarf (Herkunftswahl und Anbaueignung).

      Für Brandenburg wurden im nächsten Schritt weitere Schwerpunkte festgelegt, die sich in den Baumartenlisten der Teilprojekte LIF und PAV widerspiegeln.