Projekt ALBA
Die langfristigen, auch durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern sind nicht in Gänze vorhersehbar. Um die waldbaulichen Handlungsspielräume zu erweitern, hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg das Projekt ALBA („Alternative Baumarten“) ins Leben gerufen. Im Rahmen von vier Teilprojekten untersucht das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) die Eignung von Alternativbaumarten - sowohl nichtheimischen als auch seltenen heimischen Baumarten - für Brandenburg:
Die langfristigen, auch durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern sind nicht in Gänze vorhersehbar. Um die waldbaulichen Handlungsspielräume zu erweitern, hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg das Projekt ALBA („Alternative Baumarten“) ins Leben gerufen. Im Rahmen von vier Teilprojekten untersucht das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) die Eignung von Alternativbaumarten - sowohl nichtheimischen als auch seltenen heimischen Baumarten - für Brandenburg:
LIF: Landeswaldintensivflächen
Wissenschaftlicher Herkunftsversuch im standardisierten Blockdesign
- Anbauversuche mit 6 Baumarten, 5 Herkünften mit je 3 Wiederholungen
- Schwerpunkt: Eignung der verschiedenen Herkünfte
Auf zwei Versuchsflächenstandorten mit unterschiedlichen standörtlichen Bedingungen (in Nord- und Südbrandenburg) werden auf der locker mit Kiefern-Altbeständen überschirmten Fläche alternative Baumarten gepflanzt und ein Monitoring-System etabliert.
Flächenauswahl
In Zusammenarbeit mit den Leitern der Forstbetriebe wurden zwei Flächen ausgewählt, die die Voraussetzungen bestmöglich erfüllen. Beide Forstorte bieten zusammenhängende Flächen von etwa 14 Hektar, befinden sich noch nicht in einer Waldumbauphase und sind nach dem vorbereitenden Pflegeeingriff locker überschirmt (Bestockungsgrad ca. 0,6):
Nord: Forstbetrieb Steinförde, Revier Woblitz
- Klimafeuchtestufe feucht
- Jahresmitteltemperatur 8,3 Grad Celsius (1991-2020)
- Jahresniederschlag 581 mm
- M2-Standort
- Alter des Kiefern-Oberstands 97 Jahre
Süd: Forstbetrieb Lübben, Revier Rochau
- Klimafeuchtestufe mäßig feucht
- Jahresmitteltemperatur 8,6 Grad Celsius
- Jahresniederschlag 584 mm
- M2-Standort
- Alter des Kiefern-Oberstands 72 Jahre
Baumarten
Die Saatgutbestände für die Versuchsflächen sind überwiegend lokalisiert und das erste Saatgut wurde erworben. Im Herbst 2025 begannen die ersten Pflanzungen auf den beiden LIF in den Revieren Woblitz und Rochau mit den ersten dieser sechs Schwerpunkt-Baumarten:
Art |
Ersatzpotential |
Ergänzungspotential |
|
Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) |
Fichte / Weiß-Tanne |
Weiß-Tanne |
|
Baum-Hasel (Corylus colurna) |
Rot-Buche / Trauben-Eiche |
|
|
Hainbuche (Carpinus betulus) |
Rot-Buche |
Trauben-Eiche |
|
Orient-Buche (Fagus orientalis) |
Rot-Buche |
Trauben-Eiche |
|
Schwarz-Kiefer (Pinus nigra ssp. laricio) |
Gemeine Kiefer |
|
|
Zerr-Eiche (Quercus cerris) |
Trauben-Eiche |
Versuchsaufbau
Auf beiden Flächen entstehen in den nächsten Jahren in einer randomisierten Blockanlage bis zu 90 Parzellen mit jeweils 0,1 ha Fläche. Für jede Baumart sollen 5 Herkünfte mit jeweils 3 Wiederholungen ausgebracht werden. Parallel dazu werden die einheimischen Referenzbaumarten (Kiefer, Buche und Eiche) mit jeweils 3 Wiederholungen gepflanzt. In den nächsten Jahren werden mit unterschiedlichen Aufnahmeintervallen Zielgrößen wie Mortalität, Vitalität, biotische Schäden, Wuchsleistung und Austriebsverhalten (Phänologie) aufgenommen. Nach der Auswertung der Projekt-Zielstellung in 15 Jahren können die Versuchsflächen für weitere Untersuchungen oder als potenzielle Saatgutquellen umgewidmet werden.
Wissenschaftlicher Herkunftsversuch im standardisierten Blockdesign
- Anbauversuche mit 6 Baumarten, 5 Herkünften mit je 3 Wiederholungen
- Schwerpunkt: Eignung der verschiedenen Herkünfte
Auf zwei Versuchsflächenstandorten mit unterschiedlichen standörtlichen Bedingungen (in Nord- und Südbrandenburg) werden auf der locker mit Kiefern-Altbeständen überschirmten Fläche alternative Baumarten gepflanzt und ein Monitoring-System etabliert.
Flächenauswahl
In Zusammenarbeit mit den Leitern der Forstbetriebe wurden zwei Flächen ausgewählt, die die Voraussetzungen bestmöglich erfüllen. Beide Forstorte bieten zusammenhängende Flächen von etwa 14 Hektar, befinden sich noch nicht in einer Waldumbauphase und sind nach dem vorbereitenden Pflegeeingriff locker überschirmt (Bestockungsgrad ca. 0,6):
Nord: Forstbetrieb Steinförde, Revier Woblitz
- Klimafeuchtestufe feucht
- Jahresmitteltemperatur 8,3 Grad Celsius (1991-2020)
- Jahresniederschlag 581 mm
- M2-Standort
- Alter des Kiefern-Oberstands 97 Jahre
Süd: Forstbetrieb Lübben, Revier Rochau
- Klimafeuchtestufe mäßig feucht
- Jahresmitteltemperatur 8,6 Grad Celsius
- Jahresniederschlag 584 mm
- M2-Standort
- Alter des Kiefern-Oberstands 72 Jahre
Baumarten
Die Saatgutbestände für die Versuchsflächen sind überwiegend lokalisiert und das erste Saatgut wurde erworben. Im Herbst 2025 begannen die ersten Pflanzungen auf den beiden LIF in den Revieren Woblitz und Rochau mit den ersten dieser sechs Schwerpunkt-Baumarten:
Art |
Ersatzpotential |
Ergänzungspotential |
|
Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) |
Fichte / Weiß-Tanne |
Weiß-Tanne |
|
Baum-Hasel (Corylus colurna) |
Rot-Buche / Trauben-Eiche |
|
|
Hainbuche (Carpinus betulus) |
Rot-Buche |
Trauben-Eiche |
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Orient-Buche (Fagus orientalis) |
Rot-Buche |
Trauben-Eiche |
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Schwarz-Kiefer (Pinus nigra ssp. laricio) |
Gemeine Kiefer |
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Zerr-Eiche (Quercus cerris) |
Trauben-Eiche |
Versuchsaufbau
Auf beiden Flächen entstehen in den nächsten Jahren in einer randomisierten Blockanlage bis zu 90 Parzellen mit jeweils 0,1 ha Fläche. Für jede Baumart sollen 5 Herkünfte mit jeweils 3 Wiederholungen ausgebracht werden. Parallel dazu werden die einheimischen Referenzbaumarten (Kiefer, Buche und Eiche) mit jeweils 3 Wiederholungen gepflanzt. In den nächsten Jahren werden mit unterschiedlichen Aufnahmeintervallen Zielgrößen wie Mortalität, Vitalität, biotische Schäden, Wuchsleistung und Austriebsverhalten (Phänologie) aufgenommen. Nach der Auswertung der Projekt-Zielstellung in 15 Jahren können die Versuchsflächen für weitere Untersuchungen oder als potenzielle Saatgutquellen umgewidmet werden.
PAV-P: Praxisanbauversuche im Privat- und Körperschaftswald
Dieses Teilprojekt widmet sich dem Anbau alternativer Baumarten unter verschiedensten Standortbedingungen im Privat- und Körperschaftswald. Über ein spezielles Förderprogramm des Landes Brandenburg, das voraussichtlich ab Herbst 2026 startet, werden private Waldbesitzende unterstützt.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Standorteignung und der Bewährung unterschiedlicher Baumherkünfte in der Praxis. Auf den geförderten Versuchsflächen wird getestet, wie gut sich die ausgewählten Baumarten etablieren. Dafür kommen Pflanzen aus einer Auswahl von 12 Nadel- und 22 Laubbaumarten zum Einsatz, die mit heimischen Baumarten als Referenz verglichen werden (siehe die Tabelle weiter unten).
Ein PAV ist eine wissenschaftliche Waldentwicklungsmaßnahme, die einigen Vorgaben unterliegt: So soll der PAV eine Größe zwischen 0,2 und 1,0 Hektar und einen lockeren Schirm aus Gemeiner Kiefer im Alter von mindestens 60 Jahren aufweisen. Zudem müssen die PAV gezäunt werden, um den Anlageerfolg langfristig zu sichern.
Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV
| Kategorie 1 | Kategorie 2 | ||
|
Küsten-Tanne |
Abies grandis |
Feld-Ahorn |
Acer campestre |
|
Nordmann-Tanne |
Abies nordmanniana |
Bulgarische Tanne |
Abies borisii-regis |
|
Spitz-Ahorn |
Acer platanoides |
Türkische Tanne |
Abies bornmuelleriana |
|
Moor-Birke |
Betula pubescens |
Spanische Tanne |
Abies pinsapo |
|
Hainbuche |
Carpinus betulus |
Lindenblättrige Birke |
Betula maximowicziana |
|
Hickory |
Carya ovata |
Atlas-Zeder |
Cedrus atlantica |
|
Edel-Kastanie |
Castanea sativa |
Walnuss |
Juglans regia |
|
Baum-Hasel |
Corylus colurna |
Wild-Apfel |
Malus sylvestris agg. |
|
Orient-Buche |
Fagus orientalis |
Fichten-Kiefer |
Pinus echinata |
|
Schwarz-Nuss |
Juglans nigra |
Aleppo-Kiefer |
Pinus halepensis |
|
Schwarz-Kiefer |
Pinus nigra ssp. laricio |
Gelb-Kiefer |
Pinus ponderosa |
|
Zerr-Eiche |
Quercus cerris |
Wild-Birne |
Pyrus pyraster agg. |
|
Ungarische Eiche |
Quercus frainetto |
Flaum-Eiche |
Quercus pubescens |
|
Elsbeere |
Sorbus torminalis |
Berg-Rüster, |
Ulmus glabra |
|
Gemeine Eibe |
Taxus baccata |
Feld-Rüster, |
Ulmus minor |
|
Riesen-Lebensbaum |
Thuja plicata |
|
|
|
Winter-Linde |
Tilia cordata |
|
|
|
Sommer-Linde |
Tilia platyphyllos |
|
|
|
Weiß-Rüster, Flatter-Ulme |
Ulmus laevis |
|
|
Dieses Teilprojekt widmet sich dem Anbau alternativer Baumarten unter verschiedensten Standortbedingungen im Privat- und Körperschaftswald. Über ein spezielles Förderprogramm des Landes Brandenburg, das voraussichtlich ab Herbst 2026 startet, werden private Waldbesitzende unterstützt.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Standorteignung und der Bewährung unterschiedlicher Baumherkünfte in der Praxis. Auf den geförderten Versuchsflächen wird getestet, wie gut sich die ausgewählten Baumarten etablieren. Dafür kommen Pflanzen aus einer Auswahl von 12 Nadel- und 22 Laubbaumarten zum Einsatz, die mit heimischen Baumarten als Referenz verglichen werden (siehe die Tabelle weiter unten).
Ein PAV ist eine wissenschaftliche Waldentwicklungsmaßnahme, die einigen Vorgaben unterliegt: So soll der PAV eine Größe zwischen 0,2 und 1,0 Hektar und einen lockeren Schirm aus Gemeiner Kiefer im Alter von mindestens 60 Jahren aufweisen. Zudem müssen die PAV gezäunt werden, um den Anlageerfolg langfristig zu sichern.
Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV
| Kategorie 1 | Kategorie 2 | ||
|
Küsten-Tanne |
Abies grandis |
Feld-Ahorn |
Acer campestre |
|
Nordmann-Tanne |
Abies nordmanniana |
Bulgarische Tanne |
Abies borisii-regis |
|
Spitz-Ahorn |
Acer platanoides |
Türkische Tanne |
Abies bornmuelleriana |
|
Moor-Birke |
Betula pubescens |
Spanische Tanne |
Abies pinsapo |
|
Hainbuche |
Carpinus betulus |
Lindenblättrige Birke |
Betula maximowicziana |
|
Hickory |
Carya ovata |
Atlas-Zeder |
Cedrus atlantica |
|
Edel-Kastanie |
Castanea sativa |
Walnuss |
Juglans regia |
|
Baum-Hasel |
Corylus colurna |
Wild-Apfel |
Malus sylvestris agg. |
|
Orient-Buche |
Fagus orientalis |
Fichten-Kiefer |
Pinus echinata |
|
Schwarz-Nuss |
Juglans nigra |
Aleppo-Kiefer |
Pinus halepensis |
|
Schwarz-Kiefer |
Pinus nigra ssp. laricio |
Gelb-Kiefer |
Pinus ponderosa |
|
Zerr-Eiche |
Quercus cerris |
Wild-Birne |
Pyrus pyraster agg. |
|
Ungarische Eiche |
Quercus frainetto |
Flaum-Eiche |
Quercus pubescens |
|
Elsbeere |
Sorbus torminalis |
Berg-Rüster, |
Ulmus glabra |
|
Gemeine Eibe |
Taxus baccata |
Feld-Rüster, |
Ulmus minor |
|
Riesen-Lebensbaum |
Thuja plicata |
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Winter-Linde |
Tilia cordata |
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Sommer-Linde |
Tilia platyphyllos |
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Weiß-Rüster, Flatter-Ulme |
Ulmus laevis |
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PAV-L: Praxisanbauversuche im Landeswald
Das dritte Modul widmet sich den Praxisanbauversuchen (PAV) im Landeswald, wobei die Anbaueignung alternativer Baumarten im systematischen Standortvergleich im Fokus steht. Im Rahmen dieser Versuche werden ebenfalls insgesamt 34 alternative Baumarten (vgl. Tab. 1) mit bereits etablierten Referenz-Baumarten verglichen.
Die Umsetzung erfolgt in etwa 112 Revieren des Landeswaldes, in denen in der Regel jeweils 2Versuchsflächen mit einer Größe von etwa je 2 Hektar eingerichtet werden.
Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV
| Kategorie 1 | Kategorie 2 | ||
|
Küsten-Tanne |
Abies grandis |
Feld-Ahorn |
Acer campestre |
|
Nordmann-Tanne |
Abies nordmanniana |
Bulgarische Tanne |
Abies borisii-regis |
|
Spitz-Ahorn |
Acer platanoides |
Türkische Tanne |
Abies bornmuelleriana |
|
Moor-Birke |
Betula pubescens |
Spanische Tanne |
Abies pinsapo |
|
Hainbuche |
Carpinus betulus |
Lindenblättrige Birke |
Betula maximowicziana |
|
Hickory |
Carya ovata |
Atlas-Zeder |
Cedrus atlantica |
|
Edel-Kastanie |
Castanea sativa |
Walnuss |
Juglans regia |
|
Baum-Hasel |
Corylus colurna |
Wild-Apfel |
Malus sylvestris agg. |
|
Orient-Buche |
Fagus orientalis |
Fichten-Kiefer |
Pinus echinata |
|
Schwarz-Nuss |
Juglans nigra |
Aleppo-Kiefer |
Pinus halepensis |
|
Schwarz-Kiefer |
Pinus nigra ssp. laricio |
Gelb-Kiefer |
Pinus ponderosa |
|
Zerr-Eiche |
Quercus cerris |
Wild-Birne |
Pyrus pyraster agg. |
|
Ungarische Eiche |
Quercus frainetto |
Flaum-Eiche |
Quercus pubescens |
|
Elsbeere |
Sorbus torminalis |
Berg-Rüster, |
Ulmus glabra |
|
Gemeine Eibe |
Taxus baccata |
Feld-Rüster, |
Ulmus minor |
|
Riesen-Lebensbaum |
Thuja plicata |
|
|
|
Winter-Linde |
Tilia cordata |
|
|
|
Sommer-Linde |
Tilia platyphyllos |
|
|
|
Weiß-Rüster, Flatter-Ulme |
Ulmus laevis |
|
|
Das dritte Modul widmet sich den Praxisanbauversuchen (PAV) im Landeswald, wobei die Anbaueignung alternativer Baumarten im systematischen Standortvergleich im Fokus steht. Im Rahmen dieser Versuche werden ebenfalls insgesamt 34 alternative Baumarten (vgl. Tab. 1) mit bereits etablierten Referenz-Baumarten verglichen.
Die Umsetzung erfolgt in etwa 112 Revieren des Landeswaldes, in denen in der Regel jeweils 2Versuchsflächen mit einer Größe von etwa je 2 Hektar eingerichtet werden.
Tabelle: Baumarten der Kategorien 1 und 2 für die PAV
| Kategorie 1 | Kategorie 2 | ||
|
Küsten-Tanne |
Abies grandis |
Feld-Ahorn |
Acer campestre |
|
Nordmann-Tanne |
Abies nordmanniana |
Bulgarische Tanne |
Abies borisii-regis |
|
Spitz-Ahorn |
Acer platanoides |
Türkische Tanne |
Abies bornmuelleriana |
|
Moor-Birke |
Betula pubescens |
Spanische Tanne |
Abies pinsapo |
|
Hainbuche |
Carpinus betulus |
Lindenblättrige Birke |
Betula maximowicziana |
|
Hickory |
Carya ovata |
Atlas-Zeder |
Cedrus atlantica |
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Edel-Kastanie |
Castanea sativa |
Walnuss |
Juglans regia |
|
Baum-Hasel |
Corylus colurna |
Wild-Apfel |
Malus sylvestris agg. |
|
Orient-Buche |
Fagus orientalis |
Fichten-Kiefer |
Pinus echinata |
|
Schwarz-Nuss |
Juglans nigra |
Aleppo-Kiefer |
Pinus halepensis |
|
Schwarz-Kiefer |
Pinus nigra ssp. laricio |
Gelb-Kiefer |
Pinus ponderosa |
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Zerr-Eiche |
Quercus cerris |
Wild-Birne |
Pyrus pyraster agg. |
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Ungarische Eiche |
Quercus frainetto |
Flaum-Eiche |
Quercus pubescens |
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Elsbeere |
Sorbus torminalis |
Berg-Rüster, |
Ulmus glabra |
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Gemeine Eibe |
Taxus baccata |
Feld-Rüster, |
Ulmus minor |
|
Riesen-Lebensbaum |
Thuja plicata |
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Winter-Linde |
Tilia cordata |
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Sommer-Linde |
Tilia platyphyllos |
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Weiß-Rüster, Flatter-Ulme |
Ulmus laevis |
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|
ALBAretum
„ALBAretum“ ist ein Kofferwort, also eine Wortmischung, aus der Abkürzung für ALternative BAumarten und Arboretum (Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze).
Durch Beiträge zum ALBAretum können Waldverantwortliche in Brandenburg Teil der Erforschung alternativer Baumarten werden: Über einen Fragebogen im Internet ist es Waldbesitzenden möglich, über entsprechende Vorkommen in ihrem Wald informieren. Viele der Baumarten, die in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus von wissenschaftlichen Anbauversuchen waren, wurden bereits an der einen oder anderen Stelle von Waldinteressierten aller Besitzarten gepflanzt.
Erfahrungsschatz
Wo und wie wachsen diese Bäume in Brandenburg? Wie kommen sie mit den häufigeren Klimaextremen zurecht? Dieser Erfahrungsschatz kann uns im besten Fall helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder den wissenschaftlichen Fokus auf neue Fragestellungen zu lenken.
„ALBAretum“ ist ein Kofferwort, also eine Wortmischung, aus der Abkürzung für ALternative BAumarten und Arboretum (Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze).
Durch Beiträge zum ALBAretum können Waldverantwortliche in Brandenburg Teil der Erforschung alternativer Baumarten werden: Über einen Fragebogen im Internet ist es Waldbesitzenden möglich, über entsprechende Vorkommen in ihrem Wald informieren. Viele der Baumarten, die in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus von wissenschaftlichen Anbauversuchen waren, wurden bereits an der einen oder anderen Stelle von Waldinteressierten aller Besitzarten gepflanzt.
Erfahrungsschatz
Wo und wie wachsen diese Bäume in Brandenburg? Wie kommen sie mit den häufigeren Klimaextremen zurecht? Dieser Erfahrungsschatz kann uns im besten Fall helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder den wissenschaftlichen Fokus auf neue Fragestellungen zu lenken.
Hintergrund
Als Resultat eines Arbeitsauftrags der Waldbaureferenten des Bundes und der Länder an die interne Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ entstanden 2021 eine Kategorisierung der für Deutschland relevanten Baumarten und ein Versuchsanlagenkonzept. Von den ursprünglich 101 in Frage kommenden Baumarten wurden neun als relevant für intensivere Untersuchungen erachtet. Bei der Priorisierung spielten unter anderem folgende Kriterien eine Rolle:
- Die Baumarten müssen ein Ersatz- oder Ergänzungspotenzial für gefährdete (Haupt-) Baumarten aufweisen.
- Für die Baumarten besteht (bundesweit) ein erhöhter Forschungsbedarf (Herkunftswahl und Anbaueignung).
Für Brandenburg wurden im nächsten Schritt weitere Schwerpunkte festgelegt, die sich in den Baumartenlisten der Teilprojekte LIF und PAV widerspiegeln.
Hintergrund
Als Resultat eines Arbeitsauftrags der Waldbaureferenten des Bundes und der Länder an die interne Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ entstanden 2021 eine Kategorisierung der für Deutschland relevanten Baumarten und ein Versuchsanlagenkonzept. Von den ursprünglich 101 in Frage kommenden Baumarten wurden neun als relevant für intensivere Untersuchungen erachtet. Bei der Priorisierung spielten unter anderem folgende Kriterien eine Rolle:
- Die Baumarten müssen ein Ersatz- oder Ergänzungspotenzial für gefährdete (Haupt-) Baumarten aufweisen.
- Für die Baumarten besteht (bundesweit) ein erhöhter Forschungsbedarf (Herkunftswahl und Anbaueignung).
Für Brandenburg wurden im nächsten Schritt weitere Schwerpunkte festgelegt, die sich in den Baumartenlisten der Teilprojekte LIF und PAV widerspiegeln.
Weiterführende Informationen
Nützliche Links
Präsentationen
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