Waldumbau

Waldumbau
Waldumbau

Waldumbau bedeutet einen Wechsel der Baumarten und die Erhöhung der Strukturvielfalt im Wald. In der Regel werden unter zirka 80-jährigen Kiefern nach einer entsprechenden Auflichtung Laubbäume gepflanzt. Dieses kann auf der ganzen Fläche erfolgen, aber auch in kleinen Gruppen. Insbesondere die von der Natur „bereitgestellten“ Samen und daraus wachsenden jungen Bäume fördern den zügigen Umbau gleichaltriger Kiefernreinbestände in naturnahen Wald.  Entscheidende Voraussetzung ist der Schutz der Pflanzen vor Wildschäden durch konsequente Bejagung.

Fragen und Antworten zum Waldumbau

  • Warum ist der Waldumbau so wichtig? Wie muss er erfolgen?

    Zunächst gilt es dringend, Wälder aufzubauen, die den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind – vor allem den extremeren Witterungsbedingungen und den daraus resultierenden  Risiken. Durch den Waldumbau und die damit verbundene Erhöhung der Baumartenvielfalt werden besonders die Kiefernreinbestände weniger anfällig hinsichtlich des Befalls von schädigenden Insekten, aber auch gegenüber Wind, Feuer und Frost. Durch eine höhere Beschattung des Waldbodens wird dessen Austrocknung abgemildert, die Einwirkung von Sonnenstrahlung verringert und die Temperatur im Wald gesenkt. Zudem verbessert die nährstoffreiche Laubstreu den Oberboden und unterstützt die wichtigen Nährstoffkreisläufe im Waldökosystem.

    Mehr und mehr müssen neue Wege beim Waldumbau gegangen werden, unter anderem, um mit dem gleichen Einsatz eine größere Wirkung zu erzielen. Gelegentlich wird es nicht so sehr um einen Wechsel der Baumart gehen, sondern um deren ökologische Stabilisierung, besonders in den Kiefernforsten. Dies kann auch durch die Anlage von Waldrändern sowie durch das Anpflanzen in Kleingruppen von Baum- und Straucharten erfolgen.

    Zunächst gilt es dringend, Wälder aufzubauen, die den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind – vor allem den extremeren Witterungsbedingungen und den daraus resultierenden  Risiken. Durch den Waldumbau und die damit verbundene Erhöhung der Baumartenvielfalt werden besonders die Kiefernreinbestände weniger anfällig hinsichtlich des Befalls von schädigenden Insekten, aber auch gegenüber Wind, Feuer und Frost. Durch eine höhere Beschattung des Waldbodens wird dessen Austrocknung abgemildert, die Einwirkung von Sonnenstrahlung verringert und die Temperatur im Wald gesenkt. Zudem verbessert die nährstoffreiche Laubstreu den Oberboden und unterstützt die wichtigen Nährstoffkreisläufe im Waldökosystem.

    Mehr und mehr müssen neue Wege beim Waldumbau gegangen werden, unter anderem, um mit dem gleichen Einsatz eine größere Wirkung zu erzielen. Gelegentlich wird es nicht so sehr um einen Wechsel der Baumart gehen, sondern um deren ökologische Stabilisierung, besonders in den Kiefernforsten. Dies kann auch durch die Anlage von Waldrändern sowie durch das Anpflanzen in Kleingruppen von Baum- und Straucharten erfolgen.

  • Welches sind die Baumarten der Zukunft?

    Die Kiefer muss ein bunteres Umfeld bekommen, dass heißt verschiedene beigemischte Baum- und Straucharten. Einerseits wollen wir uns von Baumarten wie den heimischen Eichenarten und der Rotbuche nicht verabschieden. Andererseits nimmt aber auch die Bedeutung alternativer heimischer Baumarten zu. In Brandenburg gibt es etwa 30 heimische Baumarten, von denen sich bislang viele im Vergleich mit den Nadelholzreinbeständen als besser klimaangepasst erwiesen haben. Dazu zählen beispielsweise die Linden- und Ahornarten oder die Hainbuche. Hier wird es in Zukunft wichtig sein, geeignete Herkünfte dieser Baumarten zu finden und dem Waldbewirtschafter bereitzustellen. Außerdem werden die Forschungen zum Klimawandel und die praktischen Erfahrungen zeigen, ob auch nicht-heimische Mischbaumarten wie zum Beispiel Douglasie oder Roteiche bei der Entwicklung unserer Wälder helfen können.

    Die Kiefer muss ein bunteres Umfeld bekommen, dass heißt verschiedene beigemischte Baum- und Straucharten. Einerseits wollen wir uns von Baumarten wie den heimischen Eichenarten und der Rotbuche nicht verabschieden. Andererseits nimmt aber auch die Bedeutung alternativer heimischer Baumarten zu. In Brandenburg gibt es etwa 30 heimische Baumarten, von denen sich bislang viele im Vergleich mit den Nadelholzreinbeständen als besser klimaangepasst erwiesen haben. Dazu zählen beispielsweise die Linden- und Ahornarten oder die Hainbuche. Hier wird es in Zukunft wichtig sein, geeignete Herkünfte dieser Baumarten zu finden und dem Waldbewirtschafter bereitzustellen. Außerdem werden die Forschungen zum Klimawandel und die praktischen Erfahrungen zeigen, ob auch nicht-heimische Mischbaumarten wie zum Beispiel Douglasie oder Roteiche bei der Entwicklung unserer Wälder helfen können.

  • Wirtschaftswald oder Naturwald – ein Widerspruch?

    Naturwälder können uns wertvolle Hinweise über die Entwicklung in Wäldern ohne Bewirtschaftung geben. Dafür gibt es in Brandenburg ein Netz von geschützten Naturwäldern. Hieran orientieren wir uns in unseren Entscheidungen im Wirtschaftswald, folgen in der Abwägung der waldbaulichen Maßnahmen aber auch weiteren betrieblichen Zielen.

    Naturwälder können uns wertvolle Hinweise über die Entwicklung in Wäldern ohne Bewirtschaftung geben. Dafür gibt es in Brandenburg ein Netz von geschützten Naturwäldern. Hieran orientieren wir uns in unseren Entscheidungen im Wirtschaftswald, folgen in der Abwägung der waldbaulichen Maßnahmen aber auch weiteren betrieblichen Zielen.